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21 Jahre 9/11: Andreas von Bülow

Zum 21 Jahrestag der Terroranschläge des 11.9.2001 möchte ich Euch neben meinem Vortrag einen Mann in Erinnerung rufen der für mich eine Art Initialzündung darstellt.

Andreas von Bülow, ehemaliger SPD Bundesminister der BRD war jener Mann der mit seinem Buch “Die CIA und der 11.September” meinen persönlichen Aufwachprozess ins rollen brachte.

Grund genug einen Teil seiner Aussagen nochmalig in unser Gedächtnis zu rufen.

 

Die Lügen um 9/ 11 Andreas von Bülow

 

 

“Da sind Spuren wie von einer trampelnden Elefantenherde” / “Tracks behind them like a herd of stampeding elephants”

Ex-Minister Andreas von Bülow über Terror und Geheimdienste / German Ex-Minister A. von Bülow speaks about Intelligence Services

 

Es war ein Aufsehen erregendes Interview, das Andreas von Bülow dem Berliner “Tagesspiegel” am 13. Januar 2002 gab. Vertrat er doch dort Ansichten – oder sagen wir besser: Vermutungen und Verdächtigungen -, die vollkommen gegen den Strom der bislang veröffentlichten Meinung standen. Gerade das macht ihren Reiz aus, sodass sie auch an dieser Stelle dokumentiert werden sollen. Nicht als neue Wahrheit über die Anschläge vom 11. September, wohl aber als alternative Denkmöglichkeit, die gleichwohl undenkbar erscheint.
Andreas von Bülow ist nicht irgendwer. Er war Minister für Forschung und Technologie im Kabinett von Helmut Schmidt und 25 Jahre SPD-Abgeordneter im Bundestag. Im Untersuchungsausschuss über die Finanzaktivitäten von Schalck-Golodkowski konnte Andreas von Bülow über die Arbeit der Geheimdienste sehr viel in Erfahrung bringen. Er verarbeitete seine Erkenntnisse in dem Buch “Im Namen des Staates”. Heute lebt von Bülow als Anwalt in Bonn. Wir dokumentieren das Interview in Auszügen.
The english translation see below!


Von Bülow: … Ich sehe, dass nach den entsetzlichen Anschlägen vom 11. September die gesamte politische Öffentlichkeit in eine Richtung gedrängt wird, die ich für falsch halte!

Frage: Was verstehen Sie darunter?

Ich wundere mich, dass viele Fragen nicht gestellt werden. Normalerweise ist es bei einer solch schrecklichen Geschichte so, dass verschiedene Spuren und Beweise auftauchen, die dann kommentiert werden, von den Ermittlern, von den Medien, von der Regierung: Ist da was dran oder nicht? Sind die Erklärungen plausibel? Diesmal ist das überhaupt nicht der Fall. Das fing schon wenige Stunden nach den Attentaten in New York und Washington an und …

Frage: …in diesen Stunden war Entsetzen, Trauer.

Richtig, aber im Grunde war es doch erstaunlich: Es gibt 26 Geheimdienste in den USA mit einem Etat von 30 Milliarden Dollar …

Frage: Mehr als der deutsche Verteidigungshaushalt …

die haben die Anschläge nicht verhindern können. Ja, sie haben nicht einmal etwas davon geahnt. 60 entscheidene Minuten lang ließen Militär und Geheimdienste die Abfangjäger am Boden. 48 Stunden später jedoch präsentiert das FBI eine Liste mit Selbstmordattentätern. Innerhalb von zehn Tagen stellt sich heraus, dass sieben dieser Leute noch leben.

Frage: Wie bitte?

Ja, ja, und warum hat der FBI-Chef zu keiner Unstimmigkeit Stellung genommen? Woher diese Liste kam, warum sie falsch war? Wenn ich leitender Staatsanwalt in so einer Ermittlung wäre, würde ich regelmäßig vor die Öffentlichkeit treten und Auskunft darüber geben, welche Spur hinfällig ist und welche nicht.

Frage: Die US-Regierung hat nach den Anschlägen von einer Ausnahmesituation gesprochen: Man befinde sich in einem Krieg. Ist es nicht verständlich, dass man dem Feind nicht alles mitteilt, was man von ihm weiß?

Natürlich. Doch eine Regierung, die in den Krieg zieht, muss in einem Verfahren zunächst feststellen, wer der Angreifer ist, der Feind. Hierfür ist sie beweispflichtig. Nach eigenem Eingestehen hat sie bis heute keine gerichtsverwertbaren Beweise vorlegen können.

Frage: Einige Informationen über die Attentäter sind durch Recherchen belegt. So ist der mutmaßliche Anführer, Mohammed Atta, noch am Morgen des 11. September von Portland nach Boston geflogen, um dort in die Maschine ein zusteigen, die ins World Trade Center raste.

Wenn dieser Atta der entscheidende Mann bei der Aktion war, ist es doch seltsam, dass er das Risiko eingegangen ist, äußerst knapp vorher erst mit einem anderen Flugzeug nach Boston zu fliegen. Hätte diese Maschine ein pa ar Minuten Verspätung gehabt, wäre er nicht im Flugzeug gewesen, das entführt worden ist. Warum sollte ein raffinierter Attentäter das tun? Man kann bei CNN übrigens nachlesen, dass keiner dieser Namen auf den offiziellen Passagierlisten stand. Keiner hat eines der vier Check-in-Verfahren durchlaufen. Und warum hat keiner der bedrohten Piloten über den Steuerknüppel den vereinbarten Signal-Code 7700 an die Bodenstationen eingegeben? Außerdem: Die brand- und stoßsicher gebauten Flugschreiber und Stimmaufzeichnungsgeräte aus dem Cockpit enthalten keinerlei auswertbare Daten.

Frage: Das kommt vor …

wie auch Attentäter, die bei ihren Vorbereitungen Spuren wie eine trampelnde Elefantenherde hinterlassen? Sie zahlten mit Kreditkarten auf ihren Namen, sie meldeten sich bei ihren Fluglehrern mit Klarnamen. Sie hinterlass en Mietwagen mit arabischen Fluganleitungen für Jumbojets. Sie nehmen auf dem Weg in den Selbstmord Testamente und Abschiedsbriefe mit, die dem FBI in die Hände fallen, weil sie falsch verstaut oder adressiert waren. Da w urden Spuren wie bei einer Schnitzeljagd gelegt, denen man ja folgen soll! Es gibt auch die Theorie eines britischen Flugzeugingenieurs: Danach ist den Piloten die Steuerung der Flugzeuge möglicherweise von außen aus der Hand genommen worden. Die Amerikaner hätten in den 70er Jahren eine Methode entwickelt, um entführte Maschinen durch einen Eingriff in die Computersteuerung zu retten. Diese Technik sei hier missbraucht worden. Das ist eine Theorie…

Frage: …die recht abenteuerlich klingt und von der noch nie die Rede war.

… Und was ist mit den obskuren Aktiengeschäften? In der Woche vor dem Attentat haben sich die Umsätze im Wertpapierhandel bei den Fluglinien American Airlines, United Airlines und Versicherungen um 1.200 Prozent gesteigert. Es ging um etwa 15 Milliarden Dollar. Einige Leute müssen etwas gewusst haben. Wer?

Frage: Spekulieren Sie mal.

Mit Hilfe der entsetzlichen Anschläge sind die westlichen Massendemokratien einer Gehirnwäsche unterzogen worden. Das Feindbild des Antikommunismus taugt nicht mehr, es soll durch die Völker muslimischen Glaubens ersetzt werden. Man unterstellt ihnen, sie würden den Selbstmord-Terror gebären.

Frage: Gehirnwäsche? Das ist starker Tobak!

Ja? Aber die Idee mit dem Feindbild kommt nicht von mir. Sie kommt von Zbigniew Brzezinski und Samuel Huntington, zwei Vordenkern amerikanischer Geheimdienst- und Außenpolitik. Schon Mitte der 90er Jahre meinte Huntington, die Menschen in Europa und den USA bräuchten jemanden, den sie hassen könnten – das stärke die Identifikation mit der eigenen Gesellschaft. Und Brzezinski, der verrückte Hund, warb schon als Berater von Präsident Jimmy Carter für das alleinige Zugriffsrecht der USA auf alle Rohstoffe der Welt, vor allem Öl und Gas.

Frage: Sie meinen, die Ereignisse vom 11. September …

passen genau in das Konzept der Rüstungsindustrie, der Geheimdienste, des gesamten militärisch-industriellen-akademischen Komplexes. Das ist doch auffällig. Die großen Rohstoffreserven auf dem Territorium der ehemaligen Sowjetunion stehen nun zur Disposition, auch die Wege für die Pipelines und …
… Die Planung der Attentate war eine technische wie organisatorische Meisterleistung. In wenigen Minuten vier Großraumflugzeuge zu entführen und binnen einer Stunde in komplizierten Flugbewegungen ins Ziel zu steuern! Das ist ohne langjährigen Rückhalt aus den geheimen Apparaten von Staat und Industrie undenkbar.

Frage: Sie sind ein Verschwörungstheoretiker!

Ja, ja. Das ist der Spott derer, die gerne der amtlich verlautbarten Linie folgen. Auch investigative Journalisten werden mit Propaganda und Desinformation gefüttert. Wer das anzweifelt, der kann nicht alle Tassen im Schrank haben! Das ist doch Ihr Vorwurf.

Frage: … 1993 waren Sie SPD-Sprecher im Untersuchungsaus schuss Alexander Schalck-Golodkowski…

… Bis dahin hatte ich keine große Kenntnis von der Arbeit von Geheimdiensten. Und nun mussten wir eine große Diskrepanz feststellen: Wir durchleuchteten die Machenschaften der Stasi und an derer östlicher Geheimdienste im Bereich der Wirtschaftskriminalität, aber sobald wir etwas über die Vorgehensweise des BND oder der CIA wissen wollten, wurde gnadenlos geblockt. Keine Information, keine Kooperation, nichts! Da bin ich das erste Mal stutzig geworden.

Frage: Schalck-Golodkowski hat für die DDR unter anderem verschiedene Auslandsgeschäfte eingefädelt. Als Sie seinen Fall näher betrachteten…

da fanden wir beispielsweise eine Spur in Rostock, wo Schalck sein Waffenlager organisiert hat. Na ja, und dann stößt man auf eine Niederlassung von Schalck in Panama, und dort stößt man dann auf Manuel Noriega, der jahrelang Präsident, Drogenhändler und Geldwäscher in einem war, nicht? Und dann stand dieser Noriega ja auch noch auf der Gehaltsliste der CIA. Mit 200.000 Dollar per annum. Es waren solche Dinge, die mich richtig neugierig gemacht haben.


Frage: Was, würden Sie sagen, bestimmt in erster Linie die Arbeit der Geheimdienste?

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich finde, dass Geheimdienste durchaus ihren Sinn haben und …

Frage: Sie halten nichts von früheren Forderungen der Grünen, die diese Dienste abschaffen wollten?

Nein. Es ist richtig, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Die Nachrichtengewinnung über die Absichten eines Feindes, die ist sinnvoll. Es ist wichtig, wenn man versucht, sich in die Hirne der Gegner hineinzuversetz en. Wer die Methoden des CIA verstehen will, muss sich mit seinen Hauptaufgaben beschäftigen, den covered operations: Unterhalb der Kriegsführungsebene, abseits jedes Völkerrechts sollen fremde Staaten beeinflusst werden, etwa indem man Aufstände inszeniert oder Terroranschläge, in der Regel kombiniert mit Drogen- und Waffenhandel und Geldwäsche. Das ist im Kern ziemlich einfach: Man rüstet gewalttätige Leute mit Waffen aus. Da aber auf keinen Fall rauskommen darf, dass ein Geheimdienst dahinter steckt, werden mit großem Aufwand jegliche Spuren verwischt. Ich habe den Eindruck, dass derartige Geheimdienste 90 Prozent ihrer Zeit damit verbringen: falsche F ährten legen. Damit, wenn irgendjemand eine Mittäterschaft der Dienste behauptet, die Krankheit des Verschwörungswahns unterstellt werden kann. Die Wahrheit kommt oft erst Jahrzehnte später raus. Der CIA-Chef Allan Dulles hat mal gesagt: Im Zweifel belüge ich sogar den Kongress!

Frage: Der amerikanische Journalist Seymour M. Hersh hat im “New Yorker” geschrieben, auch einige Leute von CIA und Regierung gingen davon aus, dass manche Spuren wohl gelegt wurden, um zu verwirren. Wer, bitte, Herr von Bülow, soll das alles gemacht haben?

Ich weiß das auch nicht, woher auch? Ich nutze nur meinen gesunden Menschenverstand und stelle fest: Die Terroristen haben sich so auffällig verhalten, wie es nur geht. Und als gläubige Muslime waren sie auch noch in einer Striptease-Bar und haben betrunken der Tänzerin Scheine ins Höschen gesteckt.

Frage: Selbst so etwas soll es geben.

Mag ja sein. Ich kann als Einzelkämpfer nichts beweisen, das übersteigt meine Möglichkeiten. Ich habe aber wirklich Schwierigkeiten damit, mir vorzustellen, dass das alles ein einzelner böser Mann in seiner Höhle ausgeheckt hat.

Frage: Herr von Bülow, Sie sagen selbst, dass Sie mit Ihrer Kritik alleine stehen. Früher gehörten Sie zum politischen Establishment, heute sind Sie ein Außenseiter.

Das ist manchmal ein Problem, aber daran gewöhnt man sich. Im übrigen kenne ich eine Menge Leute, auch sehr einflussreiche, die mir hinter vorgehaltener Hand Recht geben.


Frage: Kann es sein, Herr von Bülow, dass Sie heute den typischen Anti-Amerikanismus kolportieren?

Unsinn, das hat überhaupt nichts mit Anti-Amerikanismus zu tun. Ich bin ein großer Verehrer dieser großen, freien Gesellschaft und war das schon immer. Ich habe in den USA studiert.

Frage: Wie kommen Sie auf die Idee, dass es zwischen den Anschlägen und den amerikanischen Geheimdiensten eine Verbindung geben könnte?

Erinnern Sie sich an den ersten Anschlag auf das World-Trade-Center im Jahr 1993?

Frage: Bei dem Attentat starben durch eine Bombe sechs Menschen, mehr als Tausend wurden verletzt.

Da stand im Mittelpunkt als Bombenbastler ein ehemaliger ägyptischer Offizier. Er hatte sich für den Anschlag einige Muslime zusammengeholt. Diese waren trotz Einreiseverboten des State Department von der CIA ins Land gelotst woren. Gleichzeitig war der Chef der Bande Informant des FBI. Und er vereinbarte mit den Behörden: Im letzten Moment werde das gefährliche Sprengmaterial durch ein harmloses Pulver ersetzt. Das FBI hielt sich nicht daran. Die Bombe ist sozusagen mit Wissen des FBI hochgegangen. Die offizielle Tatversion war rasch gefunden: Täter waren böse Muslime.

Frage: Sie saßen damals im Kabinett von Helmut Schmidt, als Soldaten der Sowjetunion in Afghanistan einmarschierten. Wie war das damals?

Die Amerikaner drängten auf Handelssanktionen, sie forderten den Boykott der Olympischen Spiele in Moskau…

Frage: dem sich die Bundesregierung anschloss…

und heute wissen wir: Es war die Strategie des amerikanischen Sicherheitsberaters Brzezinski, die Sowjetunion von angrenzenden muslimischen Staaten aus zu destabilisieren: Man lockt die Russen nach Afghanistan und bereitet ihnen dann die Hölle auf Erden, ihr Vietnam. Mit maßgeblicher Unterstützung der US- Geheimdienste wurden in Afghanistan und Pakistan mindestens 30.000 muslimische Kämpfer ausgebildet, lauter Tunichtgute und Fanatiker, die zu allem bereit waren und es bis heute sind. Und einer von ihnen ist Osama bin Laden. Ich habe vor Jahren schon geschrieben: “Aus dieser Brut erwuchsen in Afghanistan die in Koranschulen mit westlichen und saudischen Geldern großgezogenen Taliban, die das Land derzeit terrorisieren und zugrunde richten.”

Frage: Auch wenn Sie sagen, es ginge den USA um die Rohstoffe der Region: Ausgangspunkt der US-Angriffe ist immer noch dieser Terroranschlag, der tausenden Menschen das Leben gekostet hat.

Völlig richtig: Man muss sich immer diese grauenvolle Tat in Erinnerung rufen. Trotzdem darf ich doch bei der Analyse politischer Prozesse schauen, wer Vor- und Nachteile davon hat, oder was Zufall ist. Im Zweifel lohnt sich immer ein Blick auf die Landkarte, wo liegen Bodenschätze und die Zugangswege dahin? Dann legen sie eine Karte mit Bürgerkriegen und Unruheherden drüber – sie decken sich. Ebenso ist es mit der dritten Karte: Schwerpunkte des Drogenhandels. Wo all das zusammenpasst, da sind die amerikanischen Dienste nicht weit. Übrigens, die Bush- Regierung ist über die Familie Bin Laden eng mit dem Öl-, Gas- und Waffengeschäft verbunden.


Frage: Sie trauen dem CIA wirklich alles zu.

Die CIA hat sich im Interesse der Staatsräson der USA bei Interventionen im Ausland an kein Gesetz zu halten, ist dem Völkerrecht nicht verpflichtet, nur der Präsident befiehlt. Terror gibt es eben auch, weil es Dienste wie den CIA gibt. Und wenn da Mittel gekürzt werden, Frieden absehbar ist, dann geht irgendwo eine Bombe los. Damit ist bewiesen, dass es ohne die Dienste nicht geht, dass die Kritiker Quatschköpfe sind, nuts hat Vater Bush sie genannt, der mal Präsident und CIA-Direktor war. Sie müssen sehen, dass die USA 30 Milliarden Dollar in die Geheimdienste stecken und 13 Milliarden in die Drogenbekämpfung. Und was kommt dabei raus? Der Chef einer Spezialeinheit der strategischen Drogenbekämpfung erklärte nach fast 30-jähriger Dienstzeit verzweifelt: In jeder umfangreichen wichtigen Drogendealerei ist mir der Fall von der CIA aus der Hand gewunden worden.

Frage: Werfen Sie der Bundesregierung vor, wie sie nach dem 11. September reagiert hat?

Nein. Anzunehmen, in diesen Fragen sei die Bundesregierung unabhängig, wäre sicher naiv.

Frage: Herr von Bülow, was werden Sie nun tun?

Gar nichts. Meine Aufgabe endet damit, zu sagen: So kann es nicht gewesen sein, sucht nach der Wahrheit!

Mit Andreas von Bülow sprachen Stephan Lebert und Norbert Thomma.

Quelle: Tagesspiegel vom 13. Januar 2002

 

http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Terrorismus/vonbuelow.html

 

/// FREEHEART911 ///Andreas von Bülow & Michael Vogt PART 1

 

 

Andreas von Bülow im Gespräch: die weltpolitische Gemengelange

 

 

Autorengespräch mit Andreas von Bülow über: Die CIA und der 11. September

Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/autorengespraech-mit-andreas-von-buelow-ueber-die-cia-und-100.html

Der Jurist Andreas von Bülow gehörte von 1969 bis 1994 als SPD-Abgeordneter dem Bundestag an. Er war Staatssekretär im Verteidigungsministerium und Bundesminister für Forschung und Technologie. Sein Interesse an Geheimdiensten wurde geweckt, als er im Schalck-Golodkowski-Ausschuss mit Ausmaß und krimineller Energie derer Umtriebe konfrontiert wurde. 1994 legte er den Band „Im Namen des Staates“ vor, in dem er unter anderem von systematischer Zusammenarbeit zwischen Geheimdiensten, organisierter Kriminalität und internationalem Terrorismus zu berichten wusste. In seinem soeben bei Piper erschienenen Buch „Die CIA und der 11. September“ zerpflückt Andreas von Bülow mit guten Argumenten die offiziöse Geschichte des Terroranschlags und deutet dann – das allerdings im Konjunktiv – eine andere Geschichte an: In ihr spielen auf der Täterseite die amerikanischen Geheimdienste eine gewichtige Rolle. „Alles Unsinn“, urteilt der Spiegel in seiner heutigen Ausgabe, verzichtet aber auf die Auseinandersetzung mit von Bülows Szenario. Das Magazin macht es sich einfach und diffamiert vorsichtig, aber bestimmt den Autor als Paranoiker, der den Interpretationsbedarf eines ebenfalls paranoischen Publikums zusammen mit seinem Verlag für ein gutes Geschäft nutzen will. Von Bühlow macht in seinem Buch überhaupt keinen Hehl daraus, dass er die Beteiligung der Geheimdienste nicht nachweisen, dass er sich lediglich am Prinzip der Plausibilität orientieren kann. Die Fragmente, so schreibt er, die wir über den 11. September kennten, ergäben nur dann eine plausible Geschichte, wenn wir von einer Haupttat und einer zweiten, zur Ablenkung in Szene gesetzten „getürkten“ Tat ausgingen.

 

Andreas von Bülow: Wenn Sie Geheimdienste im Spiel haben, dann haben Sie die Situation mit dem Stichwort „Covered Operation“, verdeckte Operationen. Und die Aufgabe des CIA ist es seit Gründung, im Grunde genommen unterhalb der Kriegsführungsschwelle gegen unendlich viele Staaten manipulativ vorzugehen, bestimmte Ereignisse zu setzen, auch Terrorakte unter Umständen zu setzen, und das setzt natürlich voraus, dass unter gar keinen Umständen rauskommen darf, dass es die CIA war. Das heißt: Es wird eine Fehlspur gelegt mit großer Kunst, und die eigentliche Spur liegt ganz woanders. Und wenn Sie davon ausgehen, allein als Annahme, dass Geheimdienste tätig sein könnten, dann müssen Sie das reflektieren, dann ist unter Umständen die muslimische …, die 19 Muslime sind die Fehlspur. Und da spricht eben sehr viel dafür, weil die Spur so dick gelegt ist, so massiv aufgetragen worden ist, damit jeder darauf reinfällt. Jeder Kriminalbeamte sagt sofort: Aha, da ist das, und da liegt das vor. Und da gibt es dann die Tonbänder, da gibt es irgendwelche Adressenlisten, was auch immer. Und deswegen glaube ich, dass Osama bin Laden mit seiner ganzen Al Kaida im Grunde genommen oder mit seinen 19 muslimischen Attentätern eben wahrscheinlich die Fehlspur ist, weil die Leute haben auch nicht einen Millimeter daran gedacht, sich zu verstecken, sich mit Geheimadressen zu versehen, sie haben überall mit klaren Namen bezahlt, sind überall mit klaren Namen aufgetreten, haben überall ihre Kreditkarten hinterlassen, so dass man rein computermäßig schon genau sehen kann, wo sie lang gelaufen sind, wo sie gewesen sind. Und davon gut zu trennen wäre dann, wenn es so wäre, die eigentliche Tat, die wäre dann mehr oder weniger geheimdienstinfiziert. Wer das im einzelnen dann gemacht hat, ist außerordentlich schwer nachzuweisen, weil sie dann natürlich unglaublich vorsichtig sind, um da niemanden dahinter kommen zu lassen. Sie sehen nur, dass bei den 19 Attentätern im Grunde genommen nichts stimmt, was dargestellt wird, und Sie sehen, dass an der eigentlichen Tat, nämlich die Art und Weise, wie diese Flugzeuge entführt worden sind, wie sie geflogen worden sind, wie die Towers zum Zusammenbruch gekommen sind, im Grunde nichts aufgeklärt ist und die offizielle Story von hinten und vorne nicht stimmt.

Hermann Theißen: Wenn man sich auf diese Verschwörungsansätze einlässt, kann es da nicht auch sein, dass also Osama bin Laden und seine Al Kaida derart intelligent waren, dass sozusagen die Annahme einer Gegenverschwörung schon mit angelegt worden ist, also dass deshalb auch die Spuren so breit sind, damit jeder annimmt, der CIA war es.

Andreas von Bülow: Natürlich, das wäre dann noch raffinierter. Aber im Grunde genommen müssen Sie ja mal cui bono als erstes feststellen, dass die Tat erst mal von sehr intelligenten Leute gemacht worden ist mit einer unglaublichen kriminellen Energie, dass sie Zugriff gehabt haben müssen auf zahlreiche Staatsinstitutionen in den Vereinigten Staaten, und zwar im Kernbereich der Verteidigungsabwehr. Und diese Leute werden sich auch sicher die Frage vorgelegt haben: Wie wirkt eigentlich eine solche Tat auf unser Anliegen als Muslime? Und die sind so klug zu wissen, dass es den Muslimen schadet. Das Ganze hat ja den Muslimen unglaublich geschadet. Es gibt einen Trend, gegen den wir uns höllisch wehren müssen, um eine Jahrhundert-Auseinandersetzung mit der muslimischen Welt zu führen, bloß weil Amerika mit seinen Riesenmilitäreinrichtungen nicht willig ist, abzurüsten und umzustrukturieren. Also da stehen massive Interessen dahinter. Ich glaube nicht… Ich glaube, wie gesagt, die Leute waren intelligent, die das gemacht haben. Wenn sie Muslime gewesen wären, hätten sie so was nicht gemacht, dann hätten sie ganz anders zugeschlagen. Sie haben ja auch so zugeschlagen, dass die eigentlichen Köpfe der Finanzwelt in New York nicht getroffen worden sind. Sie haben vor neun Uhr zugeschlagen, und nach neun Uhr sind die meistens erst am Arbeitsplatz.

Hermann Theißen: Man wehrt sich ja gegen die Vermutung, auch emotional, dass der Geheimdienst eines demokratischen Staates, des größten Staates in dieser Welt, der einzigen Großmacht, in der Lage ist, eine derartige Sache zu inszenieren. Wie überwindet man diese emotionale Blockade, wie haben Sie das überwunden?

Andreas von Bülow: Die habe ich ja auch, die hat meine ganze Familie. Ich will einen solchen Staat nicht, ich will nicht in einem Staat leben, der dies macht oder auch nur für denkbar hält, ich will nicht leben mit einer Supermacht, mit der ich eigentlich befreundet sein will, die so was überhaupt für denkbar hält oder denkbar sein lässt. Aber Amerika hat, um in Kriegen seine Bevölkerung … Oder ich fang anders an: Demokratien sind an sich kriegsunwillig. Wenn die Bevölkerung genau weiß, um was es sich handelt, wird sie sich in der Regel gegen Kriege aussprechen, extrem unpopulär, auch in Amerika. Und deswegen müssen Leute, die der Meinung sind, dass aus Staatsraisongründen Kriege geführt werden müssen, dass Auseinandersetzungen jetzt gemacht werden müssen und nicht erst in zehn oder fünfzehn Jahren, wenn der Gegner vielleicht noch viel stärker wird, die überlegen dann doch sehr wohl, ob es Möglichkeiten gibt, das Volk in den Krieg hineinzumanipulieren, und das war bei Pearl Harbour ganz offensichtlich der Fall, die jetzige Regierung beruft sich auf Pearl Harbour: Das war das Pearl Harbour, das neue dieses Jahrhunderts. Und eine ähnliche Operation hat es um die Kuba-Auseinandersetzung gegeben, da haben die Vereinigten Stabs-Chefs unterschrieben, allen Mitglieder des Vereinigten Stabs, dass sie eine Scheinoperation machen wollten, wonach sie ein mit amerikanischen Studenten gefülltes Flugzeug mit amerikanischen Mitteln abschießen wollten, das dem Fidel Castro in die Schuhe schieben wollten, dann zahlreiche Morde durchführen wollten und aufgrund dieses Umstandes dann die amerikanische Bevölkerung dazu bewegen wollten, eine Intervention in Kuba durchzusetzen. Also man sieht, man kann das noch an verschiedenen anderen Beispielen nachweisen, man sieht, dass psychologische Kriegführung, wenn man sich ernsthaft damit beschäftigt, eben auch mit Opfern verbunden ist und auch mit Opfern im eigenen Land.

Hermann Theißen: Wenn man wie Sie dem amerikanischen Geheimdienst oder den Geheimdiensten sozusagen alles zutraut, dann wundert man sich ja, dass dieser Laden jetzt nicht in der Lage wäre, was für die Legitimität ja wichtig wäre, dem Irak Massenvernichtungswaffen unterzuschieben. Wie kommen solche Widersprüche dann zustande?

Andreas von Bülow: Das haben sie ja versucht. Sie haben ja sofort, also gerade Cheney und Rumsfeld, haben sofort nach dem 11.9. sogar behauptet, dass Saddam Hussein für Al Kaida verantwortlich sei, außerdem, dass er Massenvernichtungswaffen hätte. Die wussten wahrscheinlich alle, dass das nicht stimmt, sondern sie haben das benutzt. Die Truppe um Pearl, Wolfowitz, Cheney und so weiter und Jack Bush, der Bruder des Präsidenten, die haben ja schon in den 90er Jahren niedergelegt, dass sie eine massive Steigerung des Verteidigungshaushalts haben wollten, dass sie eine globale Herrschaft der Vereinigten Staaten sichern wollten für ein ganzes Jahrhundert, dass es schwer sein würde, so die Selbsteinschätzung, das amerikanische Volk dahinter zu bringen, dieses Geld dafür auszugeben, es sei denn, es käme ein katastrophisches und katalytisch wirkendes Ereignis wie Pearl Harbour. Das haben sie ein Jahr vorher zu Papier gebracht, und genau dieses ist wundersamerweise passiert. Nein, nein, die haben geglaubt, mit dem 11.9. allein gelänge das, da müsste man nicht noch zusätzlich was unterbreiten.

Das Buch „Die CIA und der 11. September – Internationaler Terror und die Rolle der Geheimdienste“ ist im Münchener Piper Verlag erschienen. Es umfasst 271 Seiten und kostet 13 Euro.

 

IMAP Basel: Andreas von Bülow

 

“Ein Großteil der verlotterten Medien schaut nur noch auf den ausbeutbaren Skandalsatz”

Interview mit dem ehemaligen Bundesforschungsminister Andreas von Bülow (SPD) über den 11. September und die Berichterstattung der Medien

 Herr von Bülow, seit den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA sind heute auf den Tag neun Jahre vergangen. Es folgte ein Krieg in Afghanistan, ein Krieg im Irak, und die Gefahr des internationalen Terrorismus ist noch immer präsent – so heißt es zumindest. Sie haben nach den Anschlägen die offiziellen Erklärungen, welche die Tat OBL und Al-Qaida zuschreiben, heftig kritisiert. Sie sagten damals, dass die offizielle Version so wie dargestellt, niemals stimmen und 9/11 in Wirklichkeit ein Inside Job von Geheimdiensten und Regierungen gewesen sein könnte, die geostrategische Interessen verfolgten. Haben Sie noch immer Zweifel oder hat sich Ihre Meinung verändert?

Andreas von Bülow: Nein, ich habe weder Zweifel noch hat sich meine Meinung geändert. Der Anschlag vom 11.9. 2001 hat weder etwas mit Al-Qaida noch mit Osama Bin Laden zu tun. Es handelt sich um zwei Anschläge, die beide nicht von Terroristen, vielmehr von Geheimdiensten begangen wurden. Zum einen die vermutlich im Endanflug in die Türme ferngesteuerten Passagierflugzeuge mit den 19 präparierten islamischen Sündenböcken. Und zum anderen die raffiniert angelegte, zeitlich um rund eine Stunde und mehr versetzte, Abrisssprengung der beiden Türme und dazu am Nachmittag die Sprengung des Gebäudes Nummer 7.

 Wie begründen Sie Ihren anhaltenden Zweifel?

Andreas von Bülow: Beweise, auch in Gestalt von Indizien in Hülle und Fülle. Zunächst das verdächtige Drängen der US-Regierung zum Krieg in Irak und Afghanistan. Beide Kriege waren zuvor geplant und Regierungen der betroffenen Region mitgeteilt. Die Aufklärung der Tat des 11.9. wird verbissen blockiert. Die Vorsitzenden der Untersuchungsausschuss des amerikanischen Congress, Dean und Hamilton, erklären unverblümt, sie seien nach Strich und Faden von der Regierung belogen worden. Das den Stahl zum Einsturz bringende Kerosin der Flugzeuge war zur Zeit des Einsturzes der Gebäude längst verbrannt….

Bis heute gibt es keine zusammenhängende amtliche, veröffentlichte und daher nachprüfbare, Darstellung

 ….langsam, es gab doch eine umfassende Untersuchung von Seiten der Amerikaner zum Zusammensturz des World Trade Centers….

Andreas von Bülow: … Die gab und gibt es nicht. Versprochen war ein Weißbuch durch Außenminister Colin Powell. Die Zusage wurde zurückgezogen. Dann folgte eine Befassung der Geheimdienstausschüsse des amerikanischen Kongresses, beschränkt auf die Fragestellung, wie die Geheimdienstlandschaft der USA zu reformieren sei, um Totalblamagen wie den 11.9. künftig zu verhindern. Dort kann man nachlesen, dass die CIA von der Täterschaft Al-Qaidas nichts wissen wollte, die Arbeitsebene des FBI teils Terroristen beherbergte, teils sie an den Flugschulen vor dem 11.9 observieren und verfolgen wollte, daran jedoch durch Anweisung der Spitze des FBI gezielt gehindert wurde.

Zum Schluss dann der Untersuchungsausschuss des Kongresses, Folge der empörten Vorhaltungen einiger Familien, die ihre Angehörigen im World Trade Center verloren haben und die nicht bereit sind, für 1,5 Millionen Dollar Abfindung auf sämtliche Schadensersatzansprüche gegen Staat, Fluggesellschaften, private Sicherungsgesellschaften an Flughäfen zu verzichten. Sie verlangen Aufklärung und verstehen die Regierung nicht, die sich hinter einer Mauer von kleinlichster Geheimhaltung und Bedrohung aussagewilliger Zeugen versteckt. Bis heute gibt es keine zusammenhängende amtliche, veröffentlichte und daher nachprüfbare, Darstellung.

Der NIST-Report – Stahl, Hitze und Kerosin

 Moment. Es gibt den sogenannten NIST-Report. Im diesem Abschlussbericht zum Einsturz des World Trade Centers wurde in allen Einzelheiten dargelegt, dass Stahlträger durch den Flugzeugeinsturz zerstört oder schwer beschädigt wurden. Das Kerosin ist auch demnach in der Tat schnell verbrannt, aber Brände durch Materialen wie Möbel usw. haben Temperaturen erreicht, die hoch genug waren, um zentrale Stahlträger weiter zu schwächen.

Das Ergebnis kennen wir: Die einzelnen Stockwerke auf der Höhe der Einschlagstelle haben sich gelöst, sind auf die darunterliegenden Stockwerke gekracht, die darunter liegenden Stockwerke konnten selbstverständlich dem Gewicht, das nun auf sie stürzte, nicht standhalten, es kam zu einem Zusammensturz des gesamten Gebäudes. Eigentlich ganz einfach, oder?

Andreas von Bülow: Wenn das so gewesen wäre, dann hätte man doch zwischen den nicht brennenden, aufeinandergefallenen Stockwerken die geplätteten Computer, Tastaturen, Möbel, ja auch Menschen finden müssen. In Wirklichkeit ist alles, aber auch alles zu Staub zerstoben. Man findet nichts. Dafür aber im Untergeschoss der Türme noch Wochen später große Lachen flüssigen Stahls. Professoren der Physik wiesen das Ergebnis des kontrollierten Einsturzes mit Hilfe des Stahl schmelzenden Thermits nach. Die Spuren des bei den kontrollierten Sprengungen eingesetzten Mittels fanden sich zuhauf im Trümmerfeld des WTC. Die exakt im 45 Grad Winkel verlaufenden Trennspuren an den 49 tragenden Säulen im Kern der beiden Gebäude mit ihren Rändern aus geschmolzenem Stahl zeigen die angewandte Technik.

Gegen die Darstellung des von Ihnen gerade angesprochenen National Institutes of Standards and Technology (NIST) setzen sich inzwischen mehr als 1.200 amerikanische Physiker, Ingenieure und Architekten zur Wehr, die eine neue, regierungsunabhängige Untersuchung fordern.

Man nutze doch nur beim Betrachten der Bilder und Videos seinen gesunden Menschenverstand, um zu erkennen, dass an den Einschlagstellen der Flugzeuge in die Türme noch vor dem Einsturz Menschen an Stahlsäulen gelehnt stehen, die winken und um Hilfe suchen. Auch die Feuerwehr betrat die angeblich zum Biegen und Schmelzen heißen Stockwerke und forderte von dort per Funk den Einsatz von Teams zur Bekämpfung der noch vorhanden drei kleineren Brandherde.

Inzwischen hat man in Ground Zero das Material gefunden, mit dem die riesigen Stahlsäulen im Kern der Wolkenkratzer zum schnellen und gezielten 45-Grad-winkligen Schmelzen und Zusammensacken gebracht wurden. Dazu Explosionen, an den Fundamenten, aber auch den Skelett-Teilen der Gebäude, Stockwerk für Stockwerk mit großen Verpuffungen nach Außen einhergehend, von vielen Zeugen der Polizei und Feuerwehr bestätigt, deren Aussagen nicht gehört oder nicht verwertet wurden.

 Explosionsgeräusche von Sprengungen? Das waren Gasspeicher, die durch die Brände explodiert sind, außerdem haben die aufeinander prallenden Stockwerke auch explosionsartige Geräusche verursacht. Das sind die offiziellen Erklärungen.

Andreas von Bülow: Die rund 400 Meter hohen Gebäude sind im freien Fall von rund 10 Sekunden in sich zusammengefallen. Das in den Nordturm fliegende Flugzeug ist zwischen dem 94. und dem 98. Stockwerk eingeschlagen. Es hat dabei nur rund vierzig der 236 äußeren Stahlträgern zerschnitten, die ungeheuer stabilen, gewaltigen 49 inneren Träger aus Spezialstahl jedoch kaum berühren können. Auf denen ruhte in Verbindung mit den Außenträgern die Stabilität des Gebäudes. Die amtliche Verschwörungspropaganda verschweigt diese inneren Träger. Die Explosionen lassen sich in den vielen Bildern und Videos gut erkennen. Sie gehen dem Zusammenstürzen der Stockwerke voraus. Die nicht berücksichtigten Aussagen vieler Polizeibeamte und Feuerwehrleute belegen dies. Auch das mit dem Zusammensturz einhergehende weite Hinausschießen von Stahlteilen spricht eine deutliche Sprache.

Staatsterror?

 Am 11. September haben wir also einen Akt von Staatsterror gesehen?

Andreas von Bülow: Die Worte Staatsterrorismus, aber auch Terrorismus sind so stark propagandabelastet, dass sie den außenstehenden Beobachter eher in die Irre führen. Osama bin Laden war Freiheitskämpfer im Dienst des amerikanischen, saudischen und pakistanischen Geheimdienstes. Die Truppe, die er anführte, “Al-Qaida” genannt – das arabische Wort für den angelsächsischen Computerbegriff “name base” -, bestand, solange man gegen die Sowjets kämpfte, aus sogenannten Freiheitskämpfern, die im Geheimdienstdreieck der USA, Pakistans und Saudi-Arabiens besoldet, ausgebildet und mit Waffen versehen zum Einsatz kamen.

Heute haben sie sich in die Bösen, die Terroristen, verwandelt. Man kann davon ausgehen, dass alle westlichen Geheimdienste darauf aus sind, die Terrorgruppen zu unterwandern und sie für ihre Zwecke nutzbar zu machen. Stellt man die Frage nach dem Cui Bono, wem nutzt ein solcher Terrorakt, dann ergibt sich die Antwort von selbst. Er schadet der muslimischen Welt, er nutzt denen, die ihre Interventionskriege damit zu rechtfertigen versuchen.

Ein unendlicher Schaden für die muslimische Welt

 Kritiker von Verschwörungstheorie können Ihnen jetzt entgegenhalten, dass die Cui-Bono-Frage “verschwörungsideologisch” geprägt ist. Die Frage nach dem Wem-nutzt-es reduziert komplexe Sachverhalte auf einfache Interpretationsmuster.

Andreas von Bülow: Wie gehen denn Kripo und Staatsanwaltschaft bei der Aufklärung schwieriger Kapitalverbrechen vor? Sie schauen sich die Mordszene an, sichern die möglichen Beweismittel und fragen sich, wer könnte der oder die Täter sein, wer kann ein Interesse an einer solchen Tat haben. Und dann fangen sie an, die Zusammenhänge zu erforschen, die Tatabläufe und Verbindungsnetze zu rekonstruieren. Die gefundenen, vor allem alle von Tätern nicht zu verfälschenden, Beweismittel in eine Theorie vom Tatablauf stimmig einzubauen. Im Verlauf wird sich diese Vorstellung vom Ablauf der Ereignisse mehrfach ändern, bis dann idealerweise im Ausschlussverfahren der Sachverhalt einer Tat und eines oder mehrerer Täter feststeht.

Wenn man sich nun die Anschläge vom 11. September anschaut, kann man objektiv nur schlussfolgern, dass der muslimischen Welt ein unendlicher Schaden bereitet wurde. Und in der Tat predigt doch, bereits kurz nach dem Zusammenbruch des alten Feindes Sowjetunion, der amerikanische Professor und Sicherheitsberater amerikanischer Präsidenten, Huntington, die westlichen Staaten benötigten nun dringend einen neuen Feind. Und der könne nach Lage der Dinge nur die muslimische Welt sein. Und Zbigniew Brzezinski, der Sicherheitsberater Präsident Carters und Hochschullehrer Barack Obamas, spricht sich ebenfalls Anfang der 1990er Jahre für einen Zugriff der USA, der einzig verbliebenen Supermacht, auf die Bodenschätze des Nahen und Mittleren Ostens aus.

Der amerikanischen Regierung haben die Anschläge des 11.9. den Vorwand geliefert, unter dem Banner des Kampfes gegen den Terror Kriege vom Zaun zu brechen. Und die Kriege – welch’ ein Zufall! – verfolgen stets geopolitische Zielsetzungen der amerikanischen Regierung, gleich welcher Präsident am Ruder ist. Und welch ein Wunder, jede dieser Interventionen in den meist öl- bzw. gas- und sonstigen rohstoffreichen Gebieten führt dann auch zum Bau riesiger, dauerhafter Militärbasen, von denen die Vereinigten Staaten, dann jederzeit auch künftig die Region beherrschend, erneut losschlagen können. So im Irak, in Afghanistan und Kosovo/Albanien.

“Gladio” und “Stay Behind”

 Kennen Sie Beispiele anhand derer man ablesen kann, dass auch demokratische Staaten eine Nähe zum Staatsterrorismus haben.

Andreas von Bülow: Nur selten lassen sich die unter Verantwortung von Geheimdiensten organisierten Terroraktivitäten bis zum letzten Detail aufklären. Sie werden durchweg als Taten getarnt, die präparierten Sündenböcken in die Schuhe geschoben werden. Mit denen sollen Haltungen, Meinungen, Ängste in der Öffentlichkeit erzeugt oder beeinflusst werden. Die in der NATO verbundenen Nationen hatten sich im Zuge des Ost-West-Konfliktes eine geheime Truppe geschaffen, “Gladio” oder “Stay Behind” genannt, die offiziell dafür geschaffen war, nach einem erwarteten Durchmarsch sowjetischer Truppen in Westeuropa, aus dem sowjetisch besetzten Gebiet heraus Sabotage zu betreiben und die Rückeroberung zu unterstützen.

Im Wesentlichen wurden bei Gladio Einheiten eingesetzt, um Terrorakte zu begehen, die dann z.B. in Italien den Roten Brigaden oder ganz allgemein den Kommunisten öffentlichkeitswirksam in die Schuhe geschoben wurden. Das sollte größere Teile der Wählerschaft von den Linksparteien fern halten und in die Fänge des “Law and Order” Lagers treiben.

 Weitere Beispiele?

Andreas von Bülow: Es gibt viele. Wir kennen den Fall der Truppe des Abu Nidal, der, im Auftrag des israelischen Geheimdienstes, einen amerikanischen Rollstuhlfahrer vom Kreuzfahrerschiff ins Mittelmeer warf, um so Mitgefühl für die israelische und Abneigung gegen die palästinensische Seite zu erzeugen. Wir kennen die Planungen der Operation Northwood, wo die Vereinigten Stabschefs der amerikanischen Streitkräfte den Abschuss eines Passagierflugzeuges in Szene setzen wollten, an Bord amerikanische Studenten, die in die Karibikferien reisten. Der Abschuss sollte in einer geplanten Medienkampagne Fidel Castro und Cuba in die Schuhe geschoben werden, um so die Rechtfertigung eines militärischen Schlages in die Hand zu bekommen.

Zeitgleich sollten Morde in amerikanischen Städten inszeniert werden, die dem kubanischen Geheimdienst angelastet werden sollten. In Wirklichkeit hatten amerikanische Geheimdienstbürokraten das Ding ausgebrütet, es war von den Stabschefs einstimmig abgesegnet , dann jedoch nach Vorlage von Präsident Kennedy nicht genehmigt worden. Im Übrigen gibt es ja Vorläufer des 9/11. Der erste Anschlag auf das World Trade Center 1993 war über einen arabischen Terroristen, der auch im Sold des FBI stand, ins Werk gesetzt worden. Der Führungsoffizier des FBI hatte dem Informanten zugesagt, er könne die Tat mit seiner Truppe ausführen, im letzten Moment werde das FBI dafür sorgen, den Sprengstoff durch ein harmloses Pulver zu ersetzen. Das FBI hielt sich nicht an die Zusage, sechs Tote, rund 1000 Verletzte und eine hysterische antimuslimische Presselandschaft waren die Folge. Der spätere Strafprozess vor einem amüsierten Richter soll gespenstisch gewesen sein.

In Oklahoma einige Jahre später das gleiche Spiel. Eine sogenannte Agrarbombe auf der Basis von Düngemitteln und Dieselöl explodierte und zeitgleich eine heimlich installierte, viel leistungsfähigere Bombe. Viele Tote, darunter Kinder, und wieder Geheimdienstspuren und extreme Geheimhaltung, wo immer man hinschaut. Die Agrarbombe wurde einer restlos geheimdienstunterwanderten Gruppe rechtsradikaler Antisemiten in die Schuhe geschoben. Der eigentliche Massenmord bleibt bis heute unaufgeklärt.

Irritierende Details

 Gehen wir jetzt mal davon aus, dass tatsächlich auch demokratische Staaten im Sinne einer Tiefenpolitik sich verbrecherischer Mittel bedienen. Welche Aspekte sprechen im Detail dafür, dass der Terror des 11. Septembers eine Operation unter falscher Flagge war?

Andreas von Bülow: Die Windeseile, in der die amerikanische politische Spitze wusste, dass der altbekannte Popanz Osama bin Laden und seine Al Qaida die Täter waren. Bis heute hält der FBI Chef Müller die Identität der angeblich 19 Täter für nicht gesichert und Bin Laden wird ja auch nicht als meistgesuchter Verbrecher für die Taten des 9/11 ausgeschrieben.

Dann die “just in time”-Einspielung der Bilder von freudetrunkenen Palästinensern, die die Tat angeblich begrüßten. In Wirklichkeit die Aufnahmen eines vom israelischen Verteidigungsministeriums bestellten Kamera-Teams, das nach Verteilung von Süßigkeiten die Freude der Besucher eines Marktes filmten, wie wir inzwischen aus der Darstellung des früheren stellvertretenden Bürgermeisters von Jerusalem erfahren konnten.

Der entscheidende Aspekt in New York ist, dass es sich um zwei Terrortaten gehandelt haben muss. Das eine sind die Flugzeugentführungen, bei denen vier Mal alles ausfiel, was an Luftkontrolle und Luftabfangfähigkeit einsatzbereit zur Verfügung stand und das allein im Jahre 2001 bis zum Tag des 11.9. ganze 67 Mal reibungslos geklappt hatte. Die Passagiermaschinen wurden, wie auch immer, in die Türme geflogen. In den veröffentlichten Listen der Fluggesellschaften findet sich bis heute keiner der Täter. Außerdem, ich habe es ja schon angesprochen, brannte das Flugzeugbenzin zwar lichterloh, doch die Feuer waren vor dem Einsturz der Gebäude längst erloschen.

Die Feuerwehr war mit Mannschaften vor Ort, Menschen ließen sich in den Fensterhöhlen beobachten. Da gab es keine stahlschmelzende Hitze mehr. Schmelzender Stahl war erst mit der zweiten Tat verbunden, einer kontrollierten Sprengung mit dem Einsturz der Gebäude im freien Fall. Die erste Tat wurde den angeblichen Sündenböcken Bin Laden und Al Qaida in die Schuhe geschoben, die zweite sollte das Erschrecken ins Unermessliche treiben.

Und dann gibt es ja noch das Gebäude Nummer 7, 174 Meter hoch, von keinem Flugzeug getroffen, das am Nachmittag des 11.9. gegen 17 Uhr ebenfalls in der Geschwindigkeit des freien Falles binnen weniger als 6 Sekunden einstürzt.

Medien “auf Linie”

 Nun gab es ja 2003 eine heftige Auseinandersetzung einiger großer Medien mit diesen Thesen. Unter der Überschrift “Wie Verschwörungstheoretiker die Wirklichkeit auf den Kopf stellen” hat der Spiegel verschiedene Thesen der 9/11-Skeptiker auseinander genommen, diese als unhaltbar bewertet. Haben Sie damals den Artikel gelesen?

Andreas von Bülow: Ja und mich gewundert, wie man als angeblich kritisches Nachrichtenmagazin so infantil, hämisch, charaktermordend Leute niedermacht, die sich zunächst ja nur die Mühe gemacht hatten, all die Ungereimtheiten aufzuzählen, die die amerikanische Regierung sich bis heute weigert aufzuklären. Und diese sich zu Bergen häufenden Ungereimtheiten führen natürlich dazu, dass viele völlig zu Recht sich Gedanken darüber machen, wie sie das Puzzle – unter Beachtung des “Cui Bono”, wem nützt, wem schadet der Vorgang – anders zusammenzusetzen versuchen. Das mögen Regierende nicht und daher wird dann in letzter Not die Blendgranate der Verschwörungstheorie gegen die eingesetzt, die dem amtlichen Treiben auf die Spur zu kommen versuchen. Den Narren vom deutschen Nachrichtenmagazin Der Spiegel bleibt es dann aus vermutlich wohlerwogenen Gründen vorbehalten, diese Blendgranate gegen die Kritiker auch hierzulande einzusetzen.

 Sie haben damals schon sehr früh Kritik an den Medien geübt. Ihrer Meinung nach gab es so gut wie keine distanzierte und kritische Berichterstattung von Seiten der großen Medien zum 11. September. Angeblich seien alle “auf Linie” gewesen, hätten ohne Nachfragen die Version der Bush-Regierung übernommen. Ein Medienblackout, der 9 Jahre anhalten soll?

Andreas von Bülow: Na ja, wenn wir es hier in der Tat mit einem Anschlag von Insidern verschiedenster Geheimdienste zu tun haben, dann fordert die Staatsraison aus der Sicht der Terroristen im Amt, dass die Operation “Cosmic Top Secret” bleiben muss und Desinformation der Öffentlichkeit oberstes Gebot sein und bleiben muss. Am Ende des unpopulär gewordenen Vietnamkriegs musste die CIA vor den Kongressausschüssen zugeben, dass mindestens 400 Journalisten weltweit zu ihren Diensten stehen. Mit Sicherheit auch in unserem Land. Bezeichnenderweise verloren die Abgeordneten, die damals maßgeblich für schonungslose Aufklärung gesorgt hatten, vor allem die Vorsitzenden Pike im House und Church im Senat des Kongresses, bei den nächsten Wahlen ihre Parlamentssitze.

 Es liegt nahe, dass Ihre Medienkritik bei den Medien alles andere als gut ankommt. In einem Radio-Interview, so haben Sie mal erzählt, habe der preisgekrönte SZ-Journalist Hans Leyendecker Sie als “durchgeknallten Psychopathen” bezeichnet, in einem Fernseh-Interview mit Sandra Maischberger meinte die Moderatorin Sie seien sicher “nicht ganz verrückt”. Wie haben Sie den damaligen Umgang der Medien mit Ihnen aufgenommen, und wie bewerten Sie das Verhalten der Medien aus heutiger Sicht?

Andreas von Bülow: Was Leyendecker damals über mich verbreitet hat, weiß ich nicht mehr. Könnte man ja nachschlagen. Genau wie die Spiegelleute schlug er in seinen Beiträgen über die Kritiker den hämischen, herabwürdigenden, beleidigenden Tonfall an, den wir auch in den USA bei der Kritik des Truth-Movements durch die Mainstreammedien-Journalisten beobachten können. Die versagen es sich oder sind schlicht zu faul, sich auf den eigenen Hosenboden zu setzen, selbst zu recherchieren und sachverständig abzuwägen. Möglicherweise wird man bei den sogenannten investigativen Journalisten, die ja von der Umwelt ob ihres Fleißes und Durchgucks bewundert werden, das Cui Bono berücksichtigen müssen, ob sie nichts anders sind als intelligente Instrumente der Desinformation. Deren Glaubwürdigkeit kann durch zugestecktes Geheimdienstmaterial im Vorlauf jahrelang aufgebaut werden, um sie später zur verdeckten Meinungssteuerung nutzen zu können.

Ich habe in meinem politischen Leben versucht, nicht den Kampagnen der Medien nachzulaufen oder mich von ihnen treiben zu lassen. Voraussetzung jeder unabhängigen und vernünftigen Politik ist die saubere und rücksichtlose Analyse der anliegenden Sachverhalte. Daraus ergeben sich denkbare Wege der Veränderung. Ein Großteil der verlotterten Medien schaut nur noch auf den ausbeutbaren Skandalsatz, den kleinen Ausrutscher, mit dem eine Kampagne in der Sache oder gegen die Person losgetreten werden kann. Und dann pflegen durchweg einige Flachpfeifen der Politik, sich mediengeil dieser Art Journaille anzudienen. Zu Frau Maischberger verweise ich auf die sehr genaue Analyse in Arbeiterfotografie.

Die “Truther”

 Wenn Sie heute nochmal auf die Journalisten treffen würden, die Sie damals so heftig kritisiert haben, was würden Sie denen sagen?

Andreas von Bülow: Ich halte nichts von Journalisten, die grundgesetzwidrig die Pressefreiheit dazu missbrauchen, dem Leser die oben genannten Ungereimtheiten zur eigenen Meinungsbildung zu verschweigen und sich auf die Handreichungen aus Washington und New York zu beschränken. Die schlichte Unwahrheit der amerikanischen Verschwörungstheorie hat ja dazu geführt, dass wir in den Afghanistankrieg hineinmanipuliert worden sind. Wenn es nach Frau Merkel gegangen wäre, hätten wir auch bei dem noch verlogeneren Irak-Abenteuer mitgemacht und die Bundeswehr eingesetzt. Also die Medien haben einen entscheidenden Einfluss darauf, ob der Grund für derartige völkerrechtswidrige Interventionen bereitet werden kann oder nicht.

Gott sei Dank ahnt das Volk die Hintergründe, wird gegenüber den Medien misstrauisch und verliert das Vertrauen in die Politik. Und was noch schlimmer ist, mit jedem der vielen unaufgeklärten Terrorakte werden die Freiheitsrechte unseres Grundgesetzes vor allem aber der amerikanischen Verfassung zu Gunsten des Staatssicherheitsapparates weiter eingeengt.

 Sprechen wir noch über die anderen 9/11-Zweifler. Nach den Anschlägen in den USA hat sich eine mehr oder weniger gut organisierte Bewegung von Skeptikern gebildet, heute bekannt als 9/11 Truth Movement oder auch als “Wahrheitsbewegung”. So unterschiedlich auch die Ansichten der Anhänger dieser Bewegung sind, trotzdem kann man die Meinungen der Truther auf einen gemeinsamen Nenner bringen: Sie alle fordern eine neue, unabhängige Untersuchung der Anschläge. Wie bewerten Sie die Bewegung?

Andreas von Bülow: Wir Kritiker in Europa verdanken den mutigen “Truthern”, den Professoren, Ingenieuren, Piloten, Architekten, Soldaten, Geheimdienstlern usw., alles. Sie sind es, die die Daten aufspüren, die Spreng- bzw. Schmelzstoffe als Beweisspuren trotz aller Vertuschung sichern und analysieren, die die Berechnungen zur Geschwindigkeit des Zusammenstürzens der Türme in 10 bis 12 Sekunden anstellen, den Physikern, die eine realistische Sicht der Dinge versuchen zu entwickeln. Das ist eindrucksvoll. Doch sie kommen in den vom privatem Kapital der Machteliten abhängigen Massenmedien nicht vor, werden dort wie hier lächerlich gemacht. Immerhin ist die Bewegung wohl so gefährlich geworden, dass einer der engeren Mitarbeiter Obamas der Meinung ist, man müsse die “Truther” gezielt unterwandern und so unschädlich machen.

Keine Kehrtwende in den USA

 Sehen Sie eine realistische Chance für eine unabhängige Untersuchung?

Andreas von Bülow: Offengestanden: Nein. Der Kampf gegen den Terror ist letztlich ein Kampf um Öl, Gas, sonstige wertvolle Bodenschätze, Pipelinetrassen und geopolitische Knotenpunkte. Hier finden die Terrorakte statt, sprengen sich Selbstmordattentäter in die Luft, deren Taten dann nicht aufgeklärt werden, die jedoch medienwirksam den Einsatz des für den Terrorkampf völlig ungeeigneten Militärs rechtfertigen. Neuerdings in der Gestalt von Drohnen, die nicht selten auf Grund von Falschinformationen und ohne dass die Betroffenen auch nur die Chance hätten, gehört zu werden, ganze Häuser mit Frauen und Kindern, Hochzeitsgesellschaften usw. niederbomben.

 Wie sieht die Zukunft in Sachen 9/11-Aufklärung aus? Der 10. Jahrestag ist nur noch ein Jahr hin.

Andreas von Bülow: In New York glaubt wohl die Mehrheit der Bevölkerung nicht an die amtlich verbreitete Verschwörungstheorie. Im ganzen Land sind es vielleicht 30%, trotz der Medien. Nun kommen die verheerenden Folgen der abenteuerlichen Manipulation der Finanzmärkte hinzu, deren Folgen weniger den Investment-Banken, sondern um so mehr den Steuerzahlern aufgebürdet werden. Das schafft zusammen mit steigender Arbeitslosigkeit und fallendem Dollar eine Stimmung, in der das Vertrauen in die Wirtschafts-, Finanz- und Politeliten schwindet.

Doch daraus eine wirkliche Kehrtwende der amerikanischen Demokratie auf den Weg zu bringen, die das uns sympathische, in seiner Verfassung beschriebene, Amerika wieder auf die Schienen setzt, würde an Wunder grenzen. Erst in einem solchen, fast revolutionär zu bezeichnenden Zusammenhang, könnte das Lügen-Spiel um den 11.9. von Regierung und Kongress beendet und der Wahrheit die Ehre gegeben werden. (Marcus Klöckner)

 

05.06.2011  Andreas von Bülow Kontrollierte Sprengung der WTC-Gebäude am 11. September.

 

ZDF: Immer noch offene Fragen zum 11. September 2001, Ex-Bundesminister Andreas von Bülow, SPD? #3

 

Andreas von Bülow damals konnte damals auf einem Mainstreamverlag noch ein derart explosives Buch publizieren, allerdings konnte man an seiner Person sehr gut sehen wie diverse Medien begannen scharf zu schießen!

https://www.spiegel.de/politik/dunkle-maechte-a-803a69f9-0002-0001-0000-000028102379

Das sein Buch nicht in allen Punkten richtig lag liegt auf der Hand, von Bülow hatte wie alle Publizisten keine Akten sondern nur das Internet und scharfen Menschenverstand zur Verfügung, doch bei ihm lag die Sache noch eine Spur anders, immerhin war er Teil des politischen Spiels und er wusste wovon er schrieb bzw sprach. Er kannte das System der verdeckten Kriegsführung, was ihn umso gefährlicher machte.

 

Besonderer Dank gilt: http://boersenwolf.blogspot.com

 

 

 

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Von MCM