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Ukraine Krieg: Ex-CIA-Agent rechnet mit Attentat auf Putin

Wegen dem Ukraine-Krieg glaubt ein Ex-CIA-Agent, dass Putin ermordet werden könnte. Die vermuteten Putschisten würden aus dem innersten Kreis kommen.

UNTERSTÜTZUNG

Ukraine Krieg

Wladimir Putin und sein Verteidigungsminister Sergei Schoigu. – Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Ex-CIA-Agent vermutet, dass Putin ganz plötzlich ermordet werden wird.

  • Die Putschisten würden aus dem Verborgenen arbeiten, um nicht zuerst getötet zu werden.

  • Sie würden wohl aus dem inneren Kreis von Wladimir Putin kommen.

Immer wieder wird über den gesundheitlichen Zustand von Wladimir Putin spekuliert. Jedes Video, jedes Bild wird auf kleinste Hinweise einer Krankheit analysiert. An Parkinson, Krebs oder Demenz soll der Kremlchef laut Insidern leiden. Trotzdem glaubt ein ehemaliger CIA-Agent nicht, dass Putin eines natürlichen Todes sterben wird – auch wegen dem Ukraine-Krieg.

Daniel Hoffman, der während seiner CIA-Zeit in Moskau stationiert war, vermutet, dass Putin das Opfer eines Putschs werden wird. Es werde aber keine Anzeichen dafür geben, die Putschisten würden ein grosses Geheimnis aus dem Plan machen. «Damit Putin sie nicht entdeckt und sie zuerst tötet.»

Wladimir Putin

Schlechte Postur, Festklammern am Tisch, aufgedunsenes Gesicht: Während dem Ukraine-Krieg wird jedes Bild von Wladimir Putin auf Hinweise auf seine Gesundheit untersucht. – keystone

«Es wird ganz plötzlich passieren, und er wird tot sein», so Hoffman gegenüber «Daily Beast». Die Putschisten würden Putin nicht fragen, ob er abtreten wolle. «Nein, es wird ein Hammer an den Kopf sein, und er wird tot sein.»

Ex-CIA-Agent Hoffman spekuliert, dass drei Männer den Putsch organisieren würden: Verteidigungsminister und guter Putin-Freund Sergei Schoigu, Sekretär des Sicherheitsrats Nikolai Patruschew und Inlandgeheimdienst-Chef Alexander Bortnikow. Alle drei gehören zum inneren Kreis von Wladimir Putin, alle drei verfügen über viel Macht im Kreml. Und alle drei hegen laut Hoffman auch die Ambition, Wladimir Putin als Anführer Russlands zu beerben.

Hoffman vermutet, dass der Sturz Putins mit dem nicht nach Plan verlaufenden Ukraine-Krieg zusammenhänge. Russland hat in den mehr als vier Monaten seit der Invasion zwar grosse Teile des Donbass erobert, darunter wichtige Städte. Doch in der Zentral- und Westukraine konnten keine Erfolge verbucht werden. Die dort eingesetzten Truppen mussten für den Einsatz im Osten abgezogen werden.

Ukraine-Krieg: Was passiert, wenn Putin ausfällt?

Ein versuchtes Attentat und anhaltende Krebs-Gerüchte – die Frage drängt sich allmählich auf: Was passiert im Ukraine-Krieg, wenn Putin plötzlich ausfällt?

wladimir putin ukraine krieg

Wladimir Putin am 16. Mai. Die Gesundheit des russischen Präsidenten ist seit dem Ukraine-Krieg ein immer grösseres Thema. – keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Auf Wladimir Putin wurde im März ein Attentat verübt. Dazu soll er schwer krank sein.

  • Für eine Stellvertretung wären die Abläufe klar geregelt.

  • Ein Nachfolger würde einen Ausweg aus dem Krieg suchen, ist ein Experte überzeugt.

Kürzlich wurde bekannt, dass Wladimir Putin zu Beginn des Ukraine-Kriegs Ziel eines geplanten Attentats wurde. Hartnäckig halten sich zudem die Gerüchte zum schlechter werdenden Gesundheitszustand des russischen Präsidenten.

Ein Krebs-Leiden soll ihn dazu zwingen, künftig mehrere Tage oder gar Wochen im Spital verbringen zu müssen. Doch die Regierungsgeschäfte können dann natürlich nicht ruhen, schon gar nicht während des Ukraine-Kriegs.

Premier Mischustin ist Favorit für Putin-Stellvertretung

Sollte sich Putin tatsächlich vorübergehend zurückziehen müssen, sind die Abläufe durch ein Kreml-Protokoll genau geregelt. Laut der russischen Verfassung übernimmt dann der Premierminister die Geschäfte des Präsidenten.

Putin kennt sich mit den Abläufen gut aus: Nach dem Rücktritt von Boris Jelzin Ende 1999 übte er dessen Amt selbst kommissarisch aus. Danach wurde er Präsident.

Michail Mischustin wladimir putin

Der russische Regierungschef Michail Mischustin (l.) gilt als enger Wegbegleiter von Präsident Wladimir Putin. Er würde mitten im Ukraine-Krieg wohl stellvertretend übernehmen, wenn nötig.

Nikolai Patruschew

Der ehemalige FSB-Chef Nikolai Patruschew gilt als Kriegstreiber.

Putin

Wladimir Putin (rechts) war selbst einst Stellvertreter für seinen Vorgänger Boris Jelzin.

Aktuell bekleidet Michail Mischustin das Amt des Premierministers – gegenüber Nau.ch nennt Osteuropa-Experte Ulrich Schmid den 56-Jährigen einen «Putin-treuen Technokraten». Sollte Putin tatsächlich einen Stellvertreter brauchen, wäre Mischustin wohl sein Mann. Eine andere Möglichkeit sei Anton Vajno, der Vorsitzende der Präsidialverwaltung.

Schmid glaubt nicht daran, dass der medial präsente Nikolai Patruschew ernsthaft als Stellvertreter gehandelt wird. «Patruschew ist als Hardliner eher geschwächt. Er gilt als Master-Mind hinter dem Einmarsch, der auch aus der Sicht des Kremls keine Erfolgsgeschichte ist.»

Nach Putin-Rücktritt bleibt ausser Ukraine-Krieg vieles beim Alten

Müsste sich Putin nicht nur um einen Stellvertreter, sondern sogar um einen Nachfolger Gedanken machen, würde sich schnell einiges ändern. Der Ukraine-Krieg hänge sehr stark an Putin, ist Schmid überzeugt.

«Er hat den Entscheid zum Einmarsch sehr einsam getroffen. Ein Nachfolger würde nach einer Exitstrategie suchen», ist er überzeugt. Auf ideologischer Ebene würde in Russland aber wohl vieles beim Alten bleiben. In der Ausrichtung der Regierung werde es «keine radikale Abkehr von dem nationalistischen Kurs geben».

Wie sich Russland weltpolitisch nach dem Krieg wieder positionieren kann, ist indes unklar. Polens Präsident Adrezej Duda sagte kürzlich: «Nach Butscha, Borodjanka, Mariupol kann es mit Russland kein business as usual mehr geben.»

Eine Rückkehr zur Tagesordnung im Umgang mit Moskau schloss er aus.

QUELLE:
https://www.nau.ch/news/europa/ukraine-krieg-was-passiert-wenn-putin-ausfallt-66185484

Ukraine-Krieg: Nach Tod von Dugina erwartet Kiew mehr Bomben

Der Tod der Tochter von «Putin-Hirn» Alexander Dugin befeuert den Ukraine-Krieg. Russland schiebt die Schuld auf die Ukraine – diese befürchtet nun mehr Bomben.

Das Auto von Darja Dugina befand sich nach der Explosion in Vollbrand. – Twitter /@pmesii_insider

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Samstagabend wurde Darja Dugina (†29) von einer Autobombe getötet.

  • Russland schiebt die Schuld am Tod der russischen Propagandistin auf die Ukraine.

  • Diese befürchten, dass sie in den nächsten Tagen stärker von Russland beschossen werden.

Darja Dugina (†29) ist am Samstagabend im Auto durch die Explosion einer Autobombe ums Leben gekommen. Die Tochter des ultranationalistischen russischen Politologen Alexander Dugin (bekannt als «Putins Hirn») unterstützte den Ukraine-Krieg. Russland rätselt, wer hinter dem Attentat steckt – und schiebt die Schuld auf die Ukraine.

Kiew dementiert diese Vorwürfe. Man sei schliesslich «kein terroristischer Staat».

Mittlerweile hat sich eine russische Untergrund-Organisation zum Anschlag bekannt. Ilja Ponomarjow, Ex-Mitglied der russischen Duma, verlas am Sonntagabend ein angebliches Manifest der Nationalen Republikanischen Armee (NRA).

Diese will Putin zu Fall bringen – und behauptet, hinter dem Anschlag zu stecken.

Dugina

Daria Dugina starb bei einer Explosion einer Autobombe, die in ihrem Auto platziert war.

Darja Dugina

Ermittler suchen nach der Explosion vom Auto, in dem sich Darja Dugina befand, nach Hinweisen.

Darja Dugina

Darja Dugina ist die Tochter von Alexander Dugin. Russland ist über das Attentat auf die russische Propagandistin erschüttert.

darja dugina

Ihr Auto befand sich nach der Explosion im Vollbrand.

Dugina ukraine krieg

Am 23. August fand die Trauerzeremonie von Dugina statt, an der auch ihr Vater Alexander Dugin teilnahm.

Trotzdem rechnet die Ukraine jetzt mit mehr Angriffen von russischer Seite. Schon am Freitag warnte Präsident Wolodymyr Selenskyj vor vermehrten und «besonders bösen» Angriffen aus Russland. Hintergrund: Die Ukraine feiert am 24. August ihren 31. Unabhängigkeitstag.

Russland stationiert neue Schiffe im Ukraine-Krieg

Der Anschlag auf die russische Propagandistin feuert diese Ängste noch einmal an. Das ukrainische Militär meldet bereits, dass fünf mit Bomben beladene Russen-Kriegsschiffe im Schwarzen Meer gesichtet wurden. Ausserdem habe Moskau auch Luftabwehrsysteme in Weissrussland aktiviert und ihren Luftverkehr in Grenzregionen gesperrt.

Wie der «Guardian» schreibt, nennen prominente russische Militärs den Tod von Dugina ein Attentat. Deshalb solle der Kreml jetzt mit Anschlägen auf Regierungsbeamte der Ukraine reagieren. Als Vorsichtsmassnahme verbietet Kiew seinen Bürgern von Montag bis Donnerstag grosse Menschenversammlungen.

Kremlgegner glaubt, Russen stecken hinter Anschlag

Die Ermittlungen zum Tod der pro-russischen Journalistin und Autorin dauern trotz verschiedenen Schuldzuweisungen noch an. Es wird angenommen, dass der Anschlag im Ukraine-Krieg eigentlich Dugin selbst gegolten hat. Der Nationalist gilt als «Gehirn» und Einflüsterer Putins und wechselte noch kurz vor der Explosion das Auto mit seiner Tochter.

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Die Ermittlungen dauern noch an. Russische Soldaten suchen am Unfall-Ort noch immer nach Hinweisen. – Twitter /@jaccocharite

 

Darja Dugina: Ex-Duma-Mitglied glaubt, Russen zündeten Autobombe

Ein russischer Oppositioneller behauptet, die Autobombe, die die Tochter eines Putin-Verbündeten tötete, stamme von einer Untergrundgruppe.

Darja Dugina

Ermittler suchen nach der Explosion vom Auto, in dem sich Darja Dugina befand, nach Hinweisen. – sda – Keystone/Investigative Committee of Russia/AP/Uncredited

Das Wichtigste in Kürze

  • Russland rätselt, wer für den Tod der Putin-Vertrauten Darja Dugina verantwortlich ist.

  • Ein Oppositionspolitiker spricht nun von einer russischen Untergrundorganisation.

  • Diese soll sich zum Ziel gemacht haben, Kreml-Chef Putin und seine Mitstreiter zu stürzen.

Der Tod von Darja Dugina (†29) hat in Russland blankes Entsetzen ausgelöst – vor allem bei den Kriegspropagandisten rund um Kremlchef Wladimir Putin. Das Fahrzeug der Tochter des rechtsnationalistischen Ideologen Alexander Dugin ging in der Nähe von Moskau nach der Explosion einer Autobombe in Flammen auf.

Darja Dugina

Darja Dugina ist die Tochter von Alexander Dugin. Russland ist über das Attentat auf die russische Propagandistin erschüttert. – Twitter/@RachBlevins

Es wird angenommen, dass der Anschlag Dugin selbst gegolten hat – er gilt als «Gehirn» oder Einflüsterer Putins. Doch wer könnte hinter dem Tod der 29-jährigen Frau stehen? Geht es nach dem ehemaligen Duma-Abgeordneten und Putin-Kritiker Ilja Ponomarjow ist eine russische Untergrund-Bewegung für den Anschlag verantwortlich.

Der in Kiew wohnhafte Ponomarjow sagte laut dem britischen «Guardian» im Fernsehen: «Diese Attacke eröffnet eine neue Seite im Buch des russischen Widerstands gegen den Putinismus.» Der Oppositionspolitiker sprach demnach von der Nationalen Republikanischen Armee (NRA) – diese soll sich zum Ziel gemacht haben, Putin zu stürzen.

Ilja Ponomarjow Russland Putin

Ilja Ponomarjow ist ein bekannter russischer Oppositionspolitiker. – Twitter

Ponomarjow sagte weiter, Partisanen in Russland seien bereit, weitere ähnlich Angriffe gegen hochkarätige Ziele mit Verbindungen zum Kreml durchzuführen. Darunter Beamte, Oligarchen und Mitglieder der russischen Sicherheitsbehörden.

 

 

NRA-Manifest: «Putin wird von uns abgesetzt und zerstört»

Der ehemalige Duma-Abgeordnete verlas ein angebliches Manifest der NRA: «Wir erklären Präsident Putin zum Machteroberer und Kriegsverbrecher, der die Verfassung geändert, einen Bruderkrieg zwischen den slawischen Völkern entfesselt und russische Soldaten in den sicheren und sinnlosen Tod geschickt hat.»

Und weiter: «Armut und Särge für die einen, Paläste für die anderen – die Essenz seiner Politik. Wir glauben, dass entrechtete Menschen das Recht haben, gegen Tyrannen zu rebellieren. Putin wird von uns abgesetzt und zerstört.»

Das angebliche Manifest erklärte zudem, dass die russische Regierung und die regionalen Verwaltungen Putins «Komplizen» seien. «Wer seine Macht nicht niederlegt, wird von uns vernichtet», hiess es.

In der Erklärung versprach die Untergrundorganisation ausserdem, man werde nicht auf Zivilisten abzielen. Daria Dugina wurde als legitimes Ziel und «treue Begleiterin» ihres Vaters beschrieben, der den Völkermord in der Ukraine unterstützte. «Sie war eine Stimme, die zu Gewalt und Mord aufrief», hiess es.

Ilja Ponomarjow stimmte als einziger gegen die Krim-Annexion

Ilja Ponomarjow lebt heute in Kiew und ist seit 2019 ukrainischer Staatsbürger. Der linke Abgeordnete stimmte 2014 im russischen Parlament als einziger gegen die Annexion der Krim. Der rachsüchtige Kreml verbot ihm daraufhin nach einer Reise in die USA, die Wiedereinreise in sein eigenes Land.

Im März, nach dem Einmarsch der Russen in die Ukraine, startete Ponomarjow «February Morning», ein russischsprachiger oppositioneller Fernsehsender. Dort hielt er am Samstag auch seine Rede zu dem Attentat und verlas das NRA-Manifest.

russland atomkoffer

Gibt es in Russland eine Untergrundorganisation, die sich dem Kampf gegen Putin verschrieben hat? – Keystone

Ponomarjow gründete im März ebenfalls den Telegram-Kanal «Rozpartisan» und liefert dort aktuelle Nachrichten über Antikriegsaktionen in russischen Städten. Die Nachrichtenoperation seines Sender in der Höhe von einer Million US-Dollar pro Jahr finanziert der Kreml-Gegner aus den Erlösen seiner Investitionen.

Ponomarjow Fehde mit Putin ist bekannt. Seine Behauptung, es gebe eine aktive Untergrundbewegung in Russland, die versucht, prominente Unterstützer des Krieges zum Schweigen zu bringen, würde, wenn sie war wäre, eine dramatische Eskalation im Widerstand gegen Putin bedeuten.

Besonderer Dank gilt: http://boersenwolf.blogspot.com

 

 

 

 

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Von MCM

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