Jörg Haider´s und Uwe Barschel´s Todestag! – Ein Fazit

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Fotocredit: APA/Gert Eggenberger, krone.at-Grafik)

Jörg Haider´s und Uwe Barschel´s Todestag! – Ein Fazit

 

Zu Beginn möchte ich ein Video mit Guido Grandt zeigen –  am Ende des Beitrages finden Sie weitere Dokus und Video-Beiträge die für mich bis heute sehr relevant sind und klar aufzeigen das die Morde und ich sage bewusst MORDE, nicht geklärt sind.

 

Guido Grandt belegt mit seinen Recherchen, dass der BZÖ-Politiker nicht bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam, sondern einem „Mordkomplott“, einem Attentat zum Opfer fiel! Dazu wurden ihm viele Dokumente zugespielt, die hier erstmals veröffentlicht werden. Wie es zu diesem politischen Mord kam, welche Fakten, Widersprüche, Vertuschungen und Lügen es dazu gibt und welche Mordmotive sich dahinter verbergen, ist Inhalt dieses Buches.Mit Erscheinen von Mordkomplott Jörg Haider müssen die Ermittlungen neu aufgenommen werden!Das Buch erhalten Sie hier:

 

Hier können sie Guido Grandt´s Buch bestellen:

https://www.epubli.de/shop/buch/Mordkomplott-J%C3%B6rg-Haider-Guido-Grandt-9783748587071/90138

von Manuel Cornelius Mittas

Kurz vor dem 11 Jahrestag zum Tod des ehemaligen Kärntner Landeshauptmannes Dr. Jörg Haider halten sich nach wie vor hartnäckig verschiedenste Theorien zum Ableben des Österreichischen Spitzenpolitikers.

Guido Grandt geht in seinem neuen Buch den Fall erneut auf den Grund und kann mit Hilfe wichtiger Dokumente als auch Aussagen diverser Freunde, Kollegen und Wegbegleiter von Haider, jene These, das Jörg Haider das Opfer eines Politischen Attentats wurde, erneut und stärker denn je, untermauern.

Sehr geehrte Damen und Herren,
in wenigen Tagen, am 11.10.2019, jährt sich zum 11. Mal der Todestag des ehemaligen Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider. Die offizielle Geschichte seines mutmaßlichen Unfalltodes wird von vielen Kritikern noch immer angezweifelt. Und in der Tat: seit einigen Tagen ist das Enthüllungs-Buch „MORDKOMPLOTT JÖRG HAIDER – Fakten & Vertuschungen zum Attentat auf Europas erfolgreichsten Populisten“ auf dem Markt (im Onlinehandel, wie etwa https://www.epubli.de/shop/buch/90138 etc.

Darin werden u.a. Dokumente aufgezeigt, die der breiten Öffentlichkeit bislang nicht zur Verfügung standen (wie etwa das „geheime“ Kfz-Gutachten des Unfallwagens von Jörg Haider oder das gerichtsmedizinische „Gegengutachten“ (Stellungnahme) zum offiziellen Obduktionsbericht.
Daraus ergeben sich Mängel und Widersprüche, die dringend geklärt werden müssen. Genauso wie vorliegende Zeugenaussagen hinsichtlich der Verletzungen Jörg Haiders etc. pp., die mit der offiziellen Version nicht übereinstimmen. Das alles sowie weitere Recherchen ergeben, dass der mutmaßliche Unfalltod von Dr. Jörg Haider ein Attentat war!

Hier das Vorwort aus „Mordkomplott Jörg Haider“:

Tot ist nur, wer vergessen wird, heißt es herkömmlich im Volksmund. Der frühere Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider ist nicht vergessen und deshalb lebt er irgendwie immer noch weiter. Auch elf Jahre nach seinem mysteriösen Ableben – „aus dem Weg geräumt“, wie viele sagen, „am rechten Rand ausgerutscht“, wie manche spotten – am 11. Oktober 2008 auf der Loiblpass-Bundesstraße in der Ortschaft Lambichl unweit von Klagenfurt.

Die Mär vom Unfall des sturzbetrunkenen Rasers geistert noch immer durch die Behörden, Gazetten und Kabinette und durch die Köpfe jener, die es entweder nicht besser wissen oder absichtlich die Unwahrheit sagen. Seit Jahren schon wird alles getan, um hinsichtlich Haiders Tod einen Mordverdacht weiterhin auszuräumen. Als wäre es gar Staatsräson, dass ein politisch motiviertes Attentat nicht in Frage kommt. Nicht für Politiker, nicht für die Medien und auch nicht für die Ermittler.

Gewiss, Jörg Haider war einer der umstrittensten Politiker Europas: von den einen als Nazi und Ewiggestrigerbeschimpft, von den anderen als Robin Hood des Volkes und Landeshauptmann der Herzen verehrt. Er beherrschte die Sprache des kleinen Mannes auf der Straße und die der Intellektuellen; war genauso im Bierzelt oder in der Disco zu finden wie im Parlament oder auf Staatsvisite. Haider schüttelte die Hände der (vermeintlich) „Bösen“, wie etwa die des irakischen Diktators Saddam Husseins oder des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Gaddafis ebenso wie die der „Guten“, beispielsweise des Dalai Lama, des geistlichen und weltlichen Führers der Tibeter, oder Papst Benedikts XVI, des Oberhauptes der Römisch-Katholischen Kirche.

Zeit seines Lebens sorgte Haider, der der einsame Wolf sein wollte, der alleine gegen das Böse kämpft, für aufopfernde Zustimmung oder für bedingungslose Ablehnung seiner Person und/oder seiner politischen Ideen; polarisierte wie wohl kaum ein anderer vor ihm.

Seit dem tragischen Tod des BZÖ-Politikers beschäftige ich mich mit diesem Fall, habe unzählige Rechercheergebnisse zusammengetragen, hunderte von Quellen geprüft, Fakten und Indizien aufbereitet, offizielle und inoffizielle Gespräche mit Behörden, Medien, Experten, Informanten und Vertrauten Haiders (wie seinem (früheren) politischen Weggefährten Ewald Stadler, seinem (damals) engsten Berater und Freund Stefan Petzner, und der Witwe Claudia Haider) geführt und selbst vor Ort recherchiert. Bei all denjenigen, die dazu verholfen haben, das „Mordkomplott“ – denn um nichts anderes handelt es sich, meiner Meinung nach und wie ich im vorliegenden Buch belegen werde – Stück für Stück zusammenzutragen, gilt mein herzlichster Dank. Auch jenen in den Freimaurerlogen, die es trotz des Verschwiegenheitseides wagten, mir wertvolle „interne“ Hinweise und Statements zu geben, weil sie selbst mit der aktuellen „Politik“ ihrer Logenbrüder nicht einverstanden sind. Das erfordert Mut und ist gewiss nicht selbstverständlich.

Bereits im Juli 2009 stellte ich wohl als erster und einziger Journalist „Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Mordes an Jörg Haider“ bei der Staatsanwaltschaft in Klagenfurt, die jedoch genauso abgeschmettert wurde, wie alle anderen Versuche mehr Licht ins Dunkel dieses „Unfalls“, dieses Attentats zu bringen. Doch irgendwann kommt die Wahrheit doch ans Licht. Einen großen Teil davon, belegt mit Fakten, finden Sie in diesem Buch!

Freilich: Die Wahrheit kann man von der Lüge als absichtliche Äußerung der Unwahrheit und der Irrtum als dem fälschlichen Fürwahrhalten abgrenzen. Aber dennoch gibt es immer nur eine Richtigkeit!

Der Grimme-Preisträger Gerhard Wisnewski hat in Jörg Haider – Unfall, Mord oder Attentat? „Pionierarbeit“ geleistet und akribisch nachgewiesen, dass das offizielle Ermittlungsergebnis zum Ableben des Kärntner Landeshauptmannes das Papier nicht wert ist, auf dem es geschrieben steht. Eine Coverstory – transportiert über die (unkritischen) Medien.

Der angebliche Unfalltod des BZÖ-Politikers war auch meinen Recherchen nach ein Mord – ein politischer Mord! Warum, wieso und weshalb ist Bestandteil des vorliegenden Buches, das Gerhard Wisnewskis Ausführungen ergänzt, die mittlerweile allerdings zehn Jahre alt sind.

Ich bringe neue, unfassbare Indizien für ein Attentat ans Tageslicht, veröffentliche hier erstmals Dokumente und andere Unterlagen, die das belegen. Dabei greife ich auch auf tiefergehende Informationen hinsichtlich des mutmaßlichen Täterkreises auf die intensiven Recherchen meines ersten Buches zu diesem Thema (Logenmord Jörg Haider? – Freimaurer und der mysteriöse Tod des Politikers) zurück. Denn vieles von damals ergänzt die Recherchen von heute, offenbaren dem staunenden Leser eine unfassbare und nachweisliche Verquickung von Politik, Wirtschaft, Geheimdiensten und Logentum. Denn, ohne von dem Einfluss der Freimaurer zu wissen, kann man die österreichische Politik nicht verstehen. Und auch nicht Jörg Haiders Verwicklungen in dieses dunkle Geflecht.

Wer allerdings den letzten Aspekt schnellfertig als „Verschwörungstheorie“ abtut, der sollte erst recht das vorliegende Buch lesen. Denn danach wird er eines Besseren belehrt sein! Das gilt übrigens auch für Kolleginnen und Kollegen meiner Zunft, also den Journalistinnen und Journalisten, bevor sie wieder einmal vorschnell urteilen. Jederzeit bin ich für konstruktive Kritik offen (genauso wie für den Leser ersichtlich sein wird, wo es sich um Tatsachenbehauptungen handelt und wo es einer journalistischen Spekulation bedarf). Gegen grundlose Denunziationen allerdings werde ich mich mit allen mir zur Verfügung stehenden Mittel (auch juristisch) wehren. Ohnehin haben schon genug Leute versucht, das vorliegende Buch zu verhindern …

Trotz allem: Kritiker und dogmatische Vertreter der offiziellen Unfallversion werden es nach Erscheinen von Mordkomplott Jörg Haider schwieriger haben. Weitaus schwieriger. Mehr noch: Angesichts dieser Widersprüche, Vertuschungen und Fakten sollte der Fall Jörg Haider neu aufgerollt werden!

Da aber die Behörden und die dahinterstehenden Politiker (und andere Kreise) genau das  – auf Teufel komm raus – bis heute verhindern, und weiter verhindern wollen, kann dieses Buch auch als ein Zeitdokument der Geschehnisse und Vertuschungen einer breiten Öffentlichkeit helfen, erstmals sämtliche Zusammenhänge und Ungereimtheiten zu begreifen. Danach bleibt es den Bürgerinnen und Bürgern überlassen, Druck auf die Verantwortlichen auszuüben, um endlich neue Ermittlungen im Fall Haider zu erzwingen.

Der mysteriöse Tod, der Mord, das Attentat, auf den „verfemten“ Rechtspopulisten Jörg Haider, gegen den sich nicht nur das herkömmliche Politik-Establishment stellte, sondern gleich die ganze EU, ist aktueller als je zuvor. Denn heute erheben sich überall in Europa rechts- und linkspopulistische Parteien, nach dem Motto: „Wer kein Gefühl für das eigene Volk hat, der darf sich nicht wundern, wenn die Wählerinnen und Wähler die eigene Regierung in die Wüste schicken.“ Und genau das tun sie vielerorts, werden daher zur Gefahr für das bisherige Politik-Establishment. Auch davon handelt dieses Buch, führt jedem eindringlich vor Augen, was geschieht, wenn man sich gegen dieses Establishment samt seinem Netzwerk stellt.

Zwangsläufig stellt sich die Frage: Müssen beispielsweise in Deutschland Verantwortliche der Alternative für Deutschland (AfD) oder in der Alpenrepublik jene der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) ebenfalls bangen, dass sie in irgendeiner Weise „aus dem Weg geräumt“ werden? Diese Frage beantwortet die Geschichte, vor allem aber auch die politischen Morde, die es schon immer gab und weiter geben wird. Wer der Sonne zu nahe kommt, der verbrennt. Das EU-Politik-Kartell vergisst und vergibt nicht. Es muss ja nicht immer ein Attentat sein, sondern man kann den unliebsamen Gegner auch mit anderen Methoden „kaltstellen“, wie beispielsweise Heinz-Christian „HC“ Strache, Chef der FPÖ, Vize-Kanzler und Oppositionsführer im österreichischen Parlament im Mai 2019, hinsichtlich der sogenannten „Ibiza-Affäre“, erfahren musste.

Ferner halte ich es mit Gerhard Wisnewski: „… dieses Buch (distanziert sich) nicht nur von Herrn Haider – sondern auch von seinen Kritikern … Eine politisch brisante und bedeutende Figur starb plötzlich und unerwartet an einem Scheideweg österreichischer Politik, kurz bevor sie wieder Einfluss auf die Bundespolitik hätte gewinnen können. Daher ist sie schlicht ein Objekt historischer und journalistischer Forschung.“

In meinem Buch 11.3. Der Amoklauf von Winnenden – Hintergründe, Widersprüche und Vertuschungen halte ich fest: „… in diesem Buch … (werde ich) Fakten und Indizien zusammentragen, die eine andere Sprache sprechen, eine andere Wahrheit beleuchten, als die uns vermittelte und stelle letztlich meine eigene Hypothese auf … Zu viele Ungereimtheiten können nicht einfach unter den Tisch gekehrt werden, auch wenn es von verschiedenen Akteuren genauso gemacht wurde.“

Diese Worte treffen ebenfalls für meine Haider-Recherchen zu.

Das geistliche und weltliche Oberhaupt der Tibeter und wohl anerkanntester  „Friedenslehrer“ dieser Zeit, der Dalai Lama, sagte einmal hinsichtlich des Auftrages von Journalisten: „Eine Ihrer nützlichsten Aufgaben besteht meines Erachtens darin, Lüge und Korruption zu bekämpfen.“

In diesem Sinne soll das vorliegende Buch verstanden werden.

„Zuerst ignorieren sie dich, dann machen sie dich lächerlich, dann bekämpfen sie dich und dann verlieren sie gegen dich.“

Mahatma GandhiUnd als Letztes an dieser Stelle: Man hat mich von verschiedener Seite aus gewarnt, dieses Werk zu schreiben und zu veröffentlichen, weil immer noch Kräfte darauf hinwirken, dass der sprichwörtliche Ermittlungsdeckel zubleibt und die offiziell verkündete Coverstory nicht zerstört wird. Nun sehen all jene, was ich von ihnen und ihren Drohungen halte: Hier ist das Buch zum „Mordkomplott Jörg Haider!“

INHALTSVERZEICHNIS

Vorwort 

1. Schnellkurs: „Österreichische Politik (ab 1974)“

2. Schnellkurs: „Jörg Haider“

3. Die „Coverstory“ von Jörg Haiders angeblichem Unfall

4. Chronologie der skandalösen  Enthüllungen von „Anonymous Kärnten“

5. Auf der Spur des Mordkomplotts

5.1. Absichtlich „verzögerter“ Rettungseinsatz?

5.2. Das „geheime“ Kfz-Gutachten von Haiders Unfallwagen

5.3. Widersprüche beim Kfz-Gutachten von Haiders Unfallwagen

5.4. Neue Indizien an Haiders Phaeton-Wrack

5.5. VW-Phaeton doch nicht so sicher?

5.6. Noch einmal: Die unfassbaren Schäden von Haiders VW-Phaeton

5.7. VW-Experten durften keine weitgehenden Untersuchungen an Haiders „Unfallwagen“ vornehmen

5.8. Die „unhaltbare“ Unfallversion der Ermittler

5.9. Veränderungen am Tatort und im Unfallwagen „vor“ Lokalaugenschein

5.10. Mysteriöse „Flüssigkeit“ am Unfall-Tatort

5.11. Polizeibeamtin mit „unbekanntem“ Abzeichen am Unfall-Tatort

5.12. „Freimaurerische Okkult-Symbolik“ am Unfall-Tatort

5.12.1. Haiders Todeszeitpunkt (Tatzeit)

5.12.2. Haiders Fahrzeug

5.12.3. Haiders Schuh

5.12.4. Haiders Brille

5.12.5. Zweig

5.12.6. Kerze

5.12.7. Rose

5.12.8. Backstein

5.12.9. Haiders „fehlende“ Uhr

5.12.10. Die Zahl „666“

5.12.11. Zahlensymbolik an Haiders Sarg

5.12.12. Freimaurerisches „Ballotage-Symbol“

5.12.13. Zusammenfassung der „Symbolik-Untersuchung“ an Haiders Tatort

5.13. „Schlampige“ Spurensicherung am Tatort

5.14. Widersprüchliche Zeugenaussagen

5.15. Irrungen und Wirrungen um Haiders VW-Phaeton: Wurde das Fahrzeug manipuliert?

5.16. Widersprüchliche „Beschreibungen“ von Haiders Verletzungen

5.17. Wirrwarr um Haiders Obduktion und offiziellem gerichtsmedizinischen Gutachten

5.18. Brisantes gerichtsmedizinisches Gegengutachten 

5.19. Widersprüche und Fragen zum offiziellen gerichtsmedizinischen Gutachten von Jörg Haider

5.20. Streit um Haiders Einbalsamierung

6. Game over? Die Vernichtung der letzten Indizien für ein Mordkomplott

7. Medien verbreiten „Verschwörungstheorie“

Exkurs (1): Wie eine „unwissende“ Journalistin versuchte mich in die „rechte Verschwörungsecke“ zu stellen & kläglich damit scheiterte!

Exkurs (2): „Mediale Propagandatechniken und die Verunglimpfung Jörg Haiders“

8. Widersprüche, Ungereimtheiten der zuständigen Staatsanwaltschaft

8.1. „Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Mordes an Jörg Haider“

9. Auf der Suche nach den Hintermännern des Mordkomplotts

Exkurs (3): Schnellkurs „Freimaurerei“

9.1. „Freimaurerpolitik“ in Österreich

9.2. „Freimaurereinfluss“ in der österreichischen Politik

9.3. Österreichische „Logenbrüder“

9.3.1. „Logenbruder“ Franz Jonas (SPÖ): „Bundespräsident und Freimaurer-Geheim-Sprache“

9.3.2. „Logenbruder“ Theodor Kery (SPÖ): „Sturmabteilung (SA), NSDAP und Freimaurer“

9.3.3. „Logenbruder“ Leopold Wagner (SPÖ): „Kärntner Landeshauptmann, Hitlerjunge und Freimaurer“

9.3.4. „Logenbruder“ Helmut Zilk (SPÖ): „Spion und Freimaurer“

9.3.5.  SPÖ-Ex-Bundeskanzler Werner Faymann: „Freimaurer, Rotarier oder Bilderberger?“

9.3.6. „Logenbruder“ Alexander Van der Bellen (Die GRÜNEN): „Ex-Bundessprecher, Ex-Freimaurer“ und österreichischer Bundespräsident

9.4. Anfrage bei den österreichischen Parteien betreffs Freimaurerzugehörigkeit ihrer Mitglieder

9.5. „Freimaurerumtriebe“  vor dem Parlament

9.6. Freimaurer im „Haider-Land“ Kärnten

9.7. Jörg Haider und die Freimaurer: „Logenbruder oder Logen-Gegner“?

9.8. „B’nai B’rith-Loge, Femegericht, Mossad, Israel und Jörg Haider“

9.9. Nachgefragt bei Freimaurern: Jörg Haiders Tod und die „Diskrete Gesellschaft“

9.9.1. „Großloge von Österreich“

9.9.2. „Souveräner Großorient von Deutschland“

9.9.3. „Altgroßmeister“ einer Freimaurerloge

9.9.4. Freimaurer üben „Freimaurer-Kritik“

10. „EU-Scherbengericht und Kabinettsjustiz“ gegen Österreich, Jörg Haider und die ÖVP/FPÖ-Regierung

10.1. Fakten um die „Neue Weltordnung“ 

10.2. Organisierte Kriminalität, Freimaurer-Netzwerk und EU-Politik

11. Jörg Haider und die Europäische Union

11.1. „EU-Femegericht und Bannfluch“

11.2. Frankreichs Freimaurerpolitik und Jörg Haider

11.3. Belgische und Österreichische Kinderschänder, Freimaurer und Jörg Haider

11.4. „EU-Sanktionen“ gegen Österreich

11.5. „EU-Überwachung und Erpressung“

Exkurs (4): Der „politische Mord“

12. „Politmord“ Jörg Haider

12.1. Trauerkult und Kritik

12.2. Bespitzelt und überwacht?

12.3. Morddrohungen: „Ich glaube, man müsste Haider erschießen!“

12.4.  „… für das sein Leben geopfert wurde!“

13. „Haider ist vogelfrei!“ – Motive für ein Mordkomplott“

13.1. Mordmotiv 1: Die Abschaffung der „alten (politischen) Ordnung“ 

13.2. Mordmotiv 2: Freund der internationalen „Outlaws“

13.2.1. Jörg Haider und Saddam Hussein

13.2.2. Jörg Haider und Muammar al-Gaddafi

13.3. Mordmotiv 3: „Feindbild“ USA und (Ostküsten-)Establishment

13.4. Mordmotiv 4: „Feindbild“ Banken

13.5. „Mord und Manipulation“

13.6. „Nutzen“ aus Jörg Haiders Tod

14. Mysteriöse Todesfälle

14.1. Manfred D.: Der mysteriöse Tod des Haider-Chef-Ermittlers

14.2. Eugen S.: Der mysteriöse Tod des Klagenfurter Stadtpolizeichefs

15. Haider-Fall ein „Geheimer Verschlussakt?“

16. Die wichtigsten Fakten, Fragen, Widersprüche & Vertuschungen zum Mordkomplott Jörg Haider

16.1. Widersprüche vor dem „Attentat“

16.2. Widersprüche am „Tatort“

16.3. „Mangelhafte“ Ermittlungen

16.4. „Fragwürdige“ Pressekonferenz nach dem „Attentat“

16.5. „Mangelhafte“/Widersprüchliche Untersuchung des Tatfahrzeugs

16.6. Widersprüchliches Verletzungsbild und „mangelhafte“ Obduktion

16.7. Sonstige „mysteriöse“ Begebenheiten rund um das „Attentat“

17. Polizist vermutet: Jörg Haider wurde ermordet

Nachwort

ANHANG 1: Interviews mit Vertrauten Jörg Haiders (2009)

Stefan Petzner (ehemals BZÖ): „Enger Vertrauter und Berater“

Ewald Stadler (ehemals BZÖ): „Freimaurerexperte und politischer Weggefährte“

Interview mit Claudia Haider

ANHANG 2: Verschwiegene Fakten zum Hypo-Alpe-Adria-Skandal und Jörg Haider

QUELLENVERZEICHNIS 
Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Hier die Infos als auch der Videotrailer zu seinem aktuellen Buch

Mordkomplott Jörg Haider

Fakten & Vertuschungen zum Attentat auf Europas erfolgreichsten Populisten

Guido Grandt

Man hat mich von verschiedener Seite aus gewarnt, dieses Werk zu schreiben und zu veröffentlichen, weil immer noch Kräfte darauf hinwirken, dass der Deckel zubleibt und das offizielle Ermittlungsbild nicht zerstört wird. Nun sehen all jene, was ich von ihnen und ihren Drohungen halte: Hier ist das Buch zum Mordkomplott Jörg Haider!“
Guido Grandt

Beschreibung

11. Oktober 2008: Der Kärntner Landeshauptmann Dr. Jörg Haider „verunfallt“ gegen 1.15 Uhr auf der Loiblpass-Bundesstraße in der Ortschaft Lambichl im Süden Klagenfurts. Er kommt direkt aus einem Schwulenlokal, ist sturzbetrunken (1,8 Promille), und rast mit doppelt so hoher Geschwindigkeit, wie erlaubt, in den Tod. Das ist die offiziell verbreitete Covergeschichte von Jörg Haiders „Unfall.“ Doch sie stimmt so nicht!

Guido Grandt belegt mit seinen Recherchen, dass der BZÖ-Politiker nicht bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam, sondern einem „Mordkomplott“, einem Attentat zum Opfer fiel! Dazu wurden ihm viele Dokumente zugespielt, die hier erstmals veröffentlicht werden. Wie es zu diesem politischen Mord kam, welche Fakten, Widersprüche, Vertuschungen und Lügen es dazu gibt und welche Mordmotive sich dahinter verbergen, ist Inhalt dieses Buches.
Mit Erscheinen von Mordkomplott Jörg Haider müssen die Ermittlungen neu aufgenommen werden!

Hier können Sie dieses politisch brisante Buch käuflich erwerben:

https://www.epubli.de/shop/buch/Mordkomplott-J%C3%B6rg-Haider-Guido-Grandt-9783748587071/90138?fbclid=IwAR3WZE_82uYHPC4AEiR-HzlAi3Yqh3dBYWGoBGDsjdxQVzP9hBoN2gY9PM0

Wir haben für Sie Die Zeitschrift „Angriff auf Österreichs Bankenkartell“ , diese war nur wenige Stunden erhältlich, bevor Sie aus dem Verkehr gezogen wurde. Lesen Sie warum.


JÖRG HAIDER – Angriff auf Österreichs Bankenkartell – Magazin als pdf zum DownloadHerunterladen


Hier sehen sie einen Vortrag des BZÖ Kärnten aus dem Jahr 2019 zum Tod von Dr. Jörg Haider:

In der Nacht vom 10.10.2008 auf den 11.10.2008, kommt der damalige Landeshauptmann von Kärnten Dr. Jörg Haider, in der Gemeinde Köttmannsdorf im Ortsteil Lambichl unter fragwürdigsten Umständen ums Leben. Gestorben bei einem „Autounfall“. Der Dienstwagen des Dr. Jörg Haider ein VW-Phaeton wird total zerstört. Auch der Dr. Jörg Haider wird total zerstört, innerlich zerrissen, wenn man sich die Verletzungen ansieht: „Multiple Weichteilverletzungen und Knochenfrakturen, ein Abriss des Rückenmarks vom Gehirn, eine Zerreißung des Herzbeutels, ein Abriss der Körperhauptschlagader sowie multiple Organverletzungen und Organzerreißungen!“

Die gesamte Medienlandschaft titelte: „Mit 140 km/h und betrunken in den Tod gerast!“ Doch schon bald gab es von vielen Seiten große Bedenken an der offiziellen „Unfallversion“ der Behörden. Es gab von Anfang an zu viele Ungereimtheiten. Der komplett zerstörte VW-Phaeton passte einfach nicht zur sogenannten „Unfallstelle!“

Dann diese massiven Verletzungen des Dr. Jörg Haider in einem der sichersten Autos der Welt zum damaligen Zeitpunkt. Warum hatte der Dr. Jörg Haider in diesem Auto keinerlei Überlebenschance? Wenn man sich die „Hindernisse“ ansieht mit denen der VW-Phaeton Kontakt hatte, muss man ja zwingend starke Zweifel an dieser „Unfallversion“ haben.

Ein Verkehrsschild, eine Thujenhecke, ein dünner Metallzaun, ein Hydrant und ein Baugitter. Ja bitte, das sind für einen VW-Phaeton mit 2,2 Tonnen Gewicht, alles keine Hindernisse! Und zum Hydranten muss man schon klar festhalten, ein Hydrant ist ein hohles Rohr, das beim ersten gröberen Kontakt sich in seine Bestandteile zerlegt, aber niemals einen VW-Phaeton mit 2,2 Tonnen Gewicht komplett zerstört, wie uns die Verantwortlichen weismachen wollen.

Weiteres ist bis heute nicht klar, wie Dr. Jörg Haider als bekannter Nichttrinker in kürzester Zeit einen Alkoholgehalt von 1,8 Promille aufbauen konnte. Plötzlich gibt es Zeugen die verstummen oder ihre vorher gemachten Aussagen ändern. Es gibt unzählige widersprüchliche Aussagen dazu. Natürlich gibt es berechtigte Zweifel an der offiziellen „Unfallversion“ der Behörden. War es wirklich ein „Unfall?“ Was steckt wirklich hinter diesem mysteriösen Todesfall? Wir konnten und wollten das nicht mehr zur Kenntnis nehmen, und haben eine Interessensgemeinschaft gebildet aus unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten, vom Rechtsanwalt, Arzt bis hin zum kleinen Handwerker sind alle vertreten.

Wir haben vom Oktober 2013 bis Juni 2017 umfangreiche Recherchen zum Tod Dr. Jörg Haider durchgeführt. Das Ergebnis ist erschütternd. Nach Abschluss unserer Recherchen ist klar, die handelnden Personen in diesem mysteriösen Todesfall haben massive und unglaubliche nicht erklärbare nachweisbare Ermittlungsfehler begangen, somit ist die offizielle „Unfallversion“ der Behörden mit zu 100%iger Sicherheit falsch.

Unser Beweismaterial umfasst rund 45 Gigabyte Datenmaterial. Dieses Datenmaterial umfasst 223 Ordner mit rund 2800 Dateien, darunter rund 550 Fotos und 102 Videos, zum Teil hochbrisantes Geheimmaterial.

Unterstützt hat uns dabei ein pensionierter Kriminaloberrat einer Mordgruppe aus Deutschland. Kontakt: BZÖ – Kärnten Bahnhofstraße 55 9020 Klagenfurt Telefon: +43 (0) 463 / 501 246 Fax: +43 (0) 463 / 501 246 20 Mail: office@bzoe-kaernten.at Web: http://www.bzoe-kaernten.at

 

Der Fall Jörg Haider: Unfall oder gezielte Tötung?Am 11.10.2008 unter ungeklärten Umständen mit seinem Dienstwagen zu Tode gekommen – veröffentlicht am 27.10.2008 – zuletzt ergänzt um Gespräche mit Anwohnern am 23.7.2009 (Anhang)

Am 11. Oktober 2008 kommt Jörg Haider, geboren 1950, amtierender Landeshauptmann von Kärnten/Österreich (entspricht dem Ministerpräsidentenamt in Deutschland), bei der Fahrt mit seinem Dienstwagen am Stadtrand von Klagenfurt unter ungeklärten Umständen zu Tode.

Rosentaler Straße am Stadtrand von Klagenfurt – mit dem (etwa an der Position X) von der Fahrbahn abgekommenen, schließlich quer +ber die Fahrbahn stehenden Autowrack (Markierung 0)

Jörg Haider nennt den Angriffskrieg, den die USA und ihre Koalition der Willigen gegen den Irak führen, ‘Angriffskrieg’ und den Überfall auf dieses Land einen ‘Überfall’ [1]. Das ist unter ‘westlichen’ Politikern ungewöhnlich. Jörg Haider nennt die für den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Verantwortlichen, den US-Präsidenten George W. Bush und den britischen Premierminister Tony Blair zutreffend ‘Kriegsverbrecher’ [2]. Auch das ist unter regierenden ‘westlichen’ Politikern ungewöhnlich. Darauf angesprochen, dass der Eindruck entstehe, Saddam sei ihm lieber als Bush, sagt er in der österreichischen Fernsehsendung ‘Zeit im Bild II’: “Da fällt mir die Wahl wirklich schwer. Beide haben mit dem Völkerrecht auf Kriegsfuß gelebt, Menschenrechtsverletzungen begangen. Der eine hat das Glück, eine Weltmacht zu befehligen, daher die Macht, die Gesetze zu schreiben, während der andere ein schwacher Diktator gewesen ist.” [3] Das ist eine Äußerung, die auch von einem Exponenten der Friedensbewegung stammen könnte.

Mehrfach stattet Jörg Haider den Spitzen von Ländern, die in der ‘westlichen’ Welt als ‘Schurkenstaaten’ gelten, Besuche ab. Er besucht den libyschen Staatschef Muammar Gaddafi. Drei Mal besucht er Saddam Hussein im Irak (ein bereits geplanter vierter Besuch 2003 kommt wegen des Kriegs nicht zustande). Dem Außenminister Saddams Husseins, Nadschi Sabri, bietet Haider Asyl in Kärnten an. [4]

Er nennt den Vorgang, der sich im Dezember 2003 im Irak abgespielt hat und als Festnahme des ehemaligen irakischen Machthabers Saddam Hussein bezeichnet wird, eine ‘Schmierenkomödie der Amerikaner’ und ein ‘ziemliches Betrugsmanöver’. Er bezweifelt, dass die US-Truppen den echten Saddam gefasst haben. [5] In Erwägung zu ziehen, dass ein solcher Vorgang eine propagandistische Aktion sein könnte, ist in bestimmten Kreisen eher die Ausnahme. Auch darin unterscheidet sich Jörg Haider von der Mehrzahl der Politiker, die sich als verlängerter Arm der Machtzentren der ‘westlichen’ Welt betrachten. Jörg Haider nennt die Diktatur im Irak in einem Atemzug mit Ländern wie China und Israel [6]. Die brutale Unterdrückung der palästinensischen Bevölkerung durch Israel mit einem derart harten Wort zu charakterisieren, fällt aus dem Rahmen, sprengt den Konsens, der in der ‘westlichen’ Welt herrscht, und ruft wütende Reaktionen hervor. “Die Sucht nach Aufmerksamkeit, die kindische Lust am Radau treibt einen politisch und physisch rapide alternden Egomanen zu solchen Ausritten”, schreibt die ‘Süddeutsche Zeitung’ [7]. Und die österreichische Außenministerin Benita Ferrero-Waldner erklärt, sie habe “absolut kein Verständnis” für den Vergleich von US-Präsident George W. Bush mit dem ehemaligen irakischen Diktator Saddam Hussein und den Vergleich von Israel mit Diktaturen: “Der Vergleich Haiders zwischen einem blutigen Diktator und demokratisch gewählten Präsidenten und Regierungen” sei für sie “völlig absurd.” [8]

Dieser Jörg Haider, der sich der Steuerung durch die Machtzentren der ‘westlichen’ Welt entzieht, ist 2008 nach langjähriger Pause und Rückzug in die Landespolitik Kärntens wieder auf dem Weg in die österreichische Bundespolitik. Er erzielt bei den Nationalratswahlen im September mit seiner BZÖ ca. elf Prozent der Stimmen. Zusammen mit der FPÖ, von der Jörg Haider sich im Streit getrennt hatte, ist das ein Stimmenanteil von fast dreißig Prozent – vergleichbar den Ergebnissen von SPÖ und ÖVP. Doch am 08.10.2008 treffen sich Haider und FPÖ-Chef Strache zu einem persönlichen Gespräch und nähern sich wieder an [9]. In der Öffentlichkeit ist von einer möglichen Wiedervereinigung der beiden Parteien die Rede. Zwei bis drei Tage später ist Jörg Haider tot.

Mit diesen Ausführungen soll nicht gesagt sein, daß andere Äußerungen und Auffassungen Jörg Haiders akzeptabel sind. Was ihm ansonsten zur Last gelegt wird, ist hier nicht Gegenstand der Untersuchung. Es soll lediglich deutlich gemacht werden, was es für die Führer der ‘westlichen’ Welt bedeutet hätte, wenn Jörg Haider in der österreichischen Bundespolitik wieder eine Rolle gespielt hätte – im Extrem als Außenminister – ähnlich unvorstellbar, wie das bei Jürgen W. Möllemann in Deutschland der Fall gewesen wäre.

Die gewaltige Staubwolke

Jörg Haider stirbt infolge eines Geschehens, das sich am Samstag, dem 11. Oktober 2008, gegen 01:15 Uhr mit seinem Dienstwagen, einem VW Phaeton, einer mehr als zwei Tonnen schweren Luxuslimousine, bei Nebel auf der Rosentaler Straße im Süden der Stadt Klagenfurt an der Grenze zu Köttmannsdorf-Lambichl abgespielt hat, als er allein auf dem Weg nach Hause unterwegs ist. Sein Auto kommt von der Fahrbahn ab und bleibt nach ca. 200 Metern extrem zerstört quer zur Fahrbahn liegen.

Das Autowrack von der linken Seite – genau über dem Fahrersitz ein Loch im Dach des Wagens

Die Zerstörung konzentriert sich auf den Bereich, wo Jörg Haider sitzt. Die beiden Türen auf Fahrerseite sind nach außen gedrückt und auf die Fahrbahn geschleudert. Die rechte Seite und der hintere Teil des Wagens bleiben weitgehend unbehelligt.

Das Autowrack von der rechten Seite – vorne links auf der Fahrbahn die beiden fahrerseitigen Türen

Genau über dem Fahrersitz ist ein Loch im Wagendach. Die Verletzungen Jörg Haiders sind extrem – besonders im Kopf- und Brustbereich, sein linker Arm fast vollständig abgetrennt. Nach Aussagen der Staatsanwaltschaft ist die Todesursache ein Zusammenwirken mehrerer schwerster Verletzungen, von denen jede für sich tödlich gewesen wäre. [10] Das ist der Fall, obwohl das Auto mit einem ausgeklügelten System von Airbags einen extrem hohen Sicherheitsstandard bietet und Jörg Haider angeschnallt ist. Was hat trotzdem die extremen Verletzungen hervorgerufen?

Kurz vor diesem Geschehen hat Jörg Haider auf der stadtauswärts zweispurigen Straße ein anderes Auto überholt [11]. Die Fahrerin dieses Wagens ist die Zeugin, die den Vorgang der Polizei meldet. Die ‘Kleine Zeitung’ berichtet: “‘Das Auto ist plötzlich in einer gewaltigen Staubwolke verschwunden’, schildert später die Klagenfurterin völlig geschockt am Unfallort. Sie ist die Erste, die ihren Wagen hinter dem Wrack des Landeshauptmann-Autos stoppt. Und den Polizeinotruf wählt…” [12]

Was ist das für eine Staubwolke? Ein Unfall, wie er sich zugetragen haben soll, hüllt ein Auto normalerweise nicht in eine Staubwolke. Wenn die Aussage der Zeugin zutrifft, muß etwas Außergewöhnliches passiert sein. Es wird eingewendet, bei Nebel sei eine Staubwolke kaum von dem Nebel zu unterscheiden. Deshalb sei die Aussage der Zeugin unglaubwürdig. Dieser Einwand aber ist ungerechtfertigt. Genau über dem Ort, wo der Wagen Jörg Haiders liegen geblieben ist, befindet sich eine Straßenlaterne, und auch auf dem Stück davor ist die Straße beleuchtet. Und der Nebel ist nicht so dicht, daß er den Blick über eine relativ geringe Distanz besonders beeinträchtigen würde. Das ist einem Bild zu entnehmen, daß mit Tele-Optik aus relativ großer Entfernung aufgenommen ist.

[Anmerkung vom 23.7.2009: Gemäß Aussage der Anwohnerin des Hauses an der Bundesstraße in Lambichl, wo Haiders Wagen von der Straße abgekommen ist, war es zu dieser Zeit trocken und nebelfrei. Der Nebel – wie er auf dem folgenden Foto zu sehen ist – hat sich erst Stunden später gebildet (siehe dazu auch Anhang mit dem Gespräch vom 17.7.2009). Demnach gab es keinerlei Sichtbehinderung.]

Eine Staubwolke, in die der Wagen laut Aussage der Zeugin gehüllt gewesen ist, wäre durchaus zu erkennen gewesen

[zumal nach Aussagen der Anwohnerin an der Bundesstraße der Nebel erst später aufgekommen ist]

Eine Staubwolke wäre also deutlich zu erkennen – zumal wenn man sich vorstellt, daß die Scheinwerfer des Autos, das die Zeugin noch gerade rechtzeitig zum Halten gebracht haben muß, auf den Wagen Haiders gerichtet sind. Im ‘Kurier’ ist die Aussage der Zeugin etwas anders wiedergegeben: “Kurz nach dem Überholen sah ich eine Staubwolke und dann stand der Wagen auch schon quer über die Straße.” [13] Demgemäß wäre die Staubwolke entstanden, bevor der Wagen als Wrack zum Stillstand gekommen ist. Es stellt sich die Frage: was kann ein Fahrzeug, während es sich bewegt, in eine Staubwolke hüllen?

Denkbar wäre eine Explosion, ausgelöst zum Beispiel durch einen auf dem Dach angebrachten Sprengkörper oder ein von einer Drohne abgefeuertes Geschoss, das sich im Moment, in dem es sein Ziel getroffen hat, dieses schwer verletzt und sich selbst weitgehend zerstört. Dieser Vorgang müßte stattgefunden haben, kurz bevor das Auto außer Kontrolle geraten ist. Der Wagen wäre für den Fall, daß dieses Szenario zutrifft, zu einem ‘unlenkbaren Geschoß’ geworden – wie es in einem Artikel heißt [14] – allerdings nicht, weil der Fahrer vergeblich versucht hätte, den Wagen wieder unter Kontrolle zu bringen, sondern weil Jörg Haider zu diesem Zeitpunkt bereits ausgeschaltet und deshalb unfähig war, noch irgendwie auf seinen Wagen einzuwirken. Für diese Annahmen sprechen die fehlenden Bremsspuren, das Loch im Dach des Wagens genau über dem Fahrersitz, die Schwere der Verletzungen und auch die nach außen gedrückten, auf die Fahrbahn geschleuderten fahrerseitigen Türen.

Die Kollision mit dem Beton-Hindernis

In den Medien wird allerdings – teils unter Berufung auf Polizei und Staatsanwaltschaft – ein anderer Verlauf des Geschehens behauptet. Zum Beispiel lesen wir in einer Reuters-Meldung (11.10.2008, 08:54): der Wagen “prallte gegen einen Betonsockel”. Und in einer DPA-Meldung (11.10.2008, 08:55) lesen wir, der Wagen habe “einen Betonpfeiler gerammt”. Später ist zu lesen: der Wagen “prallte gegen den Betonpfosten eines Zauns” (AP, 11.10.2008, 17:34). Der Kölner ‘Express’ hat in einem einzigen Artikel gleich drei Formulierungen parat: Der Wagen “prallte gegen ein Beton-Fundament”. Der Wagen “knallt frontal auf den Betonsockel eines Maschendraht-Zauns hinter einer Thujahecke”. An der dritten Stelle ist von der “Wucht des Zusammenstoßes mit dem Betonsockel hinter einer Hecke” die Rede. [15]

Diese Darstellung kann nicht zutreffen. Aus den zur Verfügung stehenden Bildern ist zu entnehmen, daß das Beton-Hindernis, gegen den Haiders Wagen geprallt sein soll, nur etwa 10 cm hoch ist.

Der Wagen muß sich auf dem grasbewachsenen Seitenstreifen auf den mit Betonsockel, Zaun und Hecke umgebenen Vorgarten zubewegt haben (hinter der nach rechts führenden Asphaltfläche)

Der ca. 10 cm hohe Betonsockel (Marke N), gegen den der Wagen geprallt sein soll

Ein solches Hindernis kann ein Auto zwar zum Schleudern bringen. Es ist aber schier unmöglich, daß es dagegen prallt. Die Luxuslimousinse von Jörg Haider ist schließlich kein Spielzeugauto, das gegen ein Objekt von so geringer Höhe prallen könnte.

Zudem passen die Schäden am Auto nicht zu dem behaupteten Unfallgeschehen. Ein Aufprall auf ein ‘Beton-Fundament’ hätte den Kühlerbereich ganz anders verformt. Und auch eine Frontalkollision mit einem ‘Betonpfosten’ kann nicht stattgefunden haben. Der hätte, wenn er ausreichend massiv gewesen wäre, ähnlich gewirkt wie ein Baum, der sich in den Kühler drückt.

Auch die anderen angegebenen Hindernisse, mit denen der Wagen kollidiert ist oder kollidiert sein soll, sind als Ursache für die Zerstörungen kaum vorstellbar. Ein Hydrant, der angeblich gemäß einer Meldung sich unmittelbar hinter dem Betonsockel befunden haben soll und noch stärker eingewirkt haben soll als der Betonsockel [16], ist auf keinem Bild zu sehen, obwohl sonst fast alle Einzelheiten (auf einer Vielzahl von Bildern) erkennbar sind. Ein Hydrant wie auch der ca. 10 cm hohe Betonsockel, der Gartenzaun, die Hecke und die Verkehrsschilder sind Hindernisse, die einem so schweren Wagen, wie der VW Phaeton es ist, kaum den entstandenden Schaden zufügen können. Im Gegenteil: viele der erwähnten Hindernisse sind eher geeignet, den Wagen langsam abzubremsen.

Geschwindigkeit und Alkoholspiegel

Als Geschwindigkeit, mit der Jörg Haider gefahren sein soll, werden 142 km/h oder auch noch höhere Geschwindigkeiten angegeben [17,18,19]. Er soll 1,8 Promille Alkohol im Blut gehabt haben [20]. Dieser Wert wird allerdings erst vier Tage nach dem Geschehen in die Öffentlichkeit gebracht. Ob die Angaben hinsichtlich Geschwindigkeit und Alkoholspiegel zutreffen, ist schwer zu berurteilen. Es gibt Aussagen, die dagegen sprechen. Doch selbst wenn die Angaben zutreffend sein sollten, stellt sich die Frage, wodurch Alkoholspiegel und Geschwindigkeit hervorgerufen worden sind.

‘Express’ vom 13.10.2008, Seite 6

Gemäß ‘Express’ ist der Wagen bei Punkt 1 von der Fahrbahn abgekommen, soll bei Punkt 3 frontal gegen den (ca. 10 cm hohen) Betonsockel geknallt sein, und ist bei Punkt 5 mit diversen Beschädigungen als Wrack liegen geblieben

Diese Frage erübrigt sich auch nicht, wenn wir in Agentur-Meldungen lesen, der Wagen sei “völlig in Ordnung” [21] und “laut Staatsanwaltschaft nicht manipuliert” gewesen. “Jegliche Spekulation über andere Ursachen für den Unfall”, so der Leiter der Klagenfurter Staatsanwaltschaft, Gottfried Kranz, sei “damit hinfällig”. [22] Ob dieser Aussage Glauben zu schenken ist, ist fraglich. Zudem ist die Schlußfolgerung keineswegs zwingend. Selbst wenn der Wagen nicht manipuliert und völlig in Ordnung gewesen sein sollte, kann es sich – wie oben ausgeführt – um ein Attentat gehandelt haben.

Verschwörungstheorie

Wie in vergleichbaren Fällen üblich wird kritisches Hinterfragen der allgemein verbreiteten Darstellungen mit dem Vorwurf gekontert, es handele sich um Verschwörungstheorien. Abwegig sei es in Erwägung zu ziehen, daß es sich um ein Attentat gehandelt haben könnte, daß der israelische Geheimdienst etwas mit dem Geschehen zu tun haben könnte, daß jemand Haider etwas in ein Getränk geschüttet haben könnte [23] und daß die ‘Delle’ mit dem Loch im Autodach, die sich genau über den Fahrersitz befindet, Hinweis auf die ‘wahre Ursache’ für die tödlichen Verletzungen sein könnte [24].

Dennoch sei hier abschließend daran erinnert, was im Bereich der so genannten ‘gezielten Tötungen’ alles möglich ist und was Richard Perle, Berater des US-Verteidigungsministeriums, als Fähigkeit gewisser Mächte preist: “Wir können alles sehen, was sich bewegt. Und wir können alles zerstören, was wir sehen.” [25]

Fußnoten:

[1] Äußerung von Jörg Haider am 16.12.2003 in der Sendung ‘Zeit im Bild II’ im Fernsehprogramm ORF 2 zum Krieg gegen den Irak: man solle nicht übersehen, “dass hier ein Land überfallen wurde von einem anderen Land, das gegen den Willen der Uno Krieg geführt hat, einen Angriffskrieg”. Dabei sei es in erster Linie um die irakischen Ölquellen gegangen. “Im Vergleich mit anderen Diktatoren im Lebensraum bis China, Israel muss ich schon sagen, es fällt mir sehr schwer, hier graduelle Unterschiede zu erkennen.” (spiegel-online, 17.12.2003)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,278671,00.html

[2] AP-Meldung vom 12.10.2008

http://www.netzeitung.de/politik/ausland/1185117.html

[3] Äußerung von Jörg Haider am 16.12.2003 in der Sendung ‘Zeit im Bild II’ im Fernsehprogramm ORF 2 (spiegel-online, 17.12.2003)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,278671,00.html

[4] AP-Meldung vom 12.10.2008

http://www.netzeitung.de/politik/ausland/1185117.html

[5] Äußerung von Jörg Haider am 16.12.2003 in der Sendung ‘Zeit im Bild II’ im Fernsehprogramm ORF 2 (spiegel-online, 17.12.2003)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,278671,00.html

[6] Äußerung von Jörg Haider am 16.12.2003 in der Sendung ‘Zeit im Bild II’ im Fernsehprogramm ORF 2 (spiegel-online, 17.12.2003)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,278671,00.html

[7] ‘Süddeutsche Zeitung’, zitiert nach ‘Die Presse’ vom 01.09.2008

http://diepresse.com/home/politik/neuwahlen/wahlchat/411249/index.do?from=suche.intern.portal

[8] Pressemeldung des östereichischen Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten vom 17.12.2003 mit einer Stellungnahme der Außenministerin Benita Ferrero-Waldner

http://www.bmeia.gv.at/aussenministerium/aktuelles/presseaussendungen/2003/joerg-haider.html

[9] AFP-Meldung vom 12.10.2008

http://www.dasjournal.net/news/126/ARTICLE/12466/2008-10-13.html

[10] ‘Kleine Zeitung’ am 13.10.2008, 06:58

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/haider/1575954/print.do

[11] ORF Kärnten 11.10.2008: “Nach Angaben der Polizei hatte Haider auf der Loiblpass-Bundesstraße einen Pkw überholt und sich danach auf der stadtauswärts zweispurigen Straße wieder am rechten Fahrstreifen eingeordnet. Wenig später geriet er aus unbekannter Ursache ins Schleudern.”

http://kaernten.orf.at/stories/313977

[12] ‘Kleine Zeitung’ am 12.10.2008, 09:41: “Die Rosentaler Straße in Klagenfurt am Samstag kurz nach ein Uhr früh. Landeshauptmann Jörg Haider (58) ist mit seinem Dienstwagen – einem schwarzen VW Phaeton – Richtung Lambichl unterwegs. Er will nach Hause ins Bärental. Der Verkehr ist mäßig, Richtung Stadtgrenze behindert Nebel die Sicht. Haider fährt auf dem zweiten Fahrstreifen, vorbei am Auto einer 37-jährigen Klagenfurterin. Dann reiht sich der Politiker wieder auf den ersten Fahrstreifen ein… ‘Das Auto ist plötzlich in einer gewaltigen Staubwolke verschwunden’, schildert später die Klagenfurterin völlig geschockt am Unfallort. Sie ist die Erste, die ihren Wagen hinter dem Wrack des Landeshauptmann-Autos stoppt. Und den Polizeinotruf wählt – noch ohne zu wissen, wer das Unfallopfer ist. Zwei Polizisten der Verkehrsinspektion beim Klagenfurter Stadtpolizeikommando fahren mit Blaulicht und Folgetonhorn zur Unfallstelle und schlagen beim Roten Kreuz Alarm. Als die Polizisten ins Wageninnere schauten, mussten sie tief betroffen feststellen: Beim Schwerstverletzten handelt es sich um Landeshauptmann Jörg Haider.”

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/1577274/index.do

[13] ‘Kurier’ am 13.10.2008, 13:38: “An der Stadtgrenze von Klagenfurt überholte der Politiker das Auto einer 37-jährigen Klagenfurterin: ‘Kurz nach dem Überholen sah ich eine Staubwolke und dann stand der Wagen auch schon quer über die Straße’, gab die Frau bei der Polizei an. Was passierte, schildert Klagenfurts Polizeidirektor Ernst Friessnegger: ‘Der Pkw kam rechts von der Fahrbahn ab, touchierte einige Plastikleitpflöcke, prallte gegen ein Verkehrszeichen und einen Wegweiser. Danach geriet der Wagen auf die Böschung, prallte gegen einen Gartenzaun, einen Betonsockel und einen Hydranten. Der Wagen überschlug sich und kam nach 36 Metern auf den Rädern quer über die Fahrbahn zum Stillstand.'”

http://kurier.at/nachrichten/216528.php

[14] ‘Kleine Zeitung’ am 12.10.2008, 09:41: “Ein Rad der allradgetriebenen Limousine gerät rechts über den Asphaltrand auf das Grasbankett. Jörg Haider versucht zu korrigieren. Der Wagen kommt auf die grasbewachsene Böschung, dreht sich 360 Grad um die eigene Achse, wird zum unlenkbaren Geschoss.”

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/1577274/index.do

[15] ‘Express’ vom 13.10.2008, Seite 6

[16] ‘Kleine Zeitung’ am 13.10.2008, 06:58: “Fest steht, dass nicht nur der Anprall des Wagens gegen den Betonsockel sondern vor allem auch die Kollision mit einem knapp dahinter stehenden Hydranten, der aus der Verankerung gerissen wurde, die letztlich todbringenden Überschläge ausgelöst hat.”

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/haider/1575954/print.do

[17] ‘Kurier’ am 13.10.2008, 13:38: “Die Rekonstruierung der Geschwindigkeit erfolgte laut [Gottfried] Kranz [Leiter der Staatsanwaltschaft Klagenfurt] durch einen Experten des Autoherstellers in Kooperation mit dem Kfz-Sachverständigen”

http://kurier.at/nachrichten/216528.php

[18] ‘Kleine Zeitung’ am 13.10.2008, 06:58: “Gottfried Kranz [Leiter der Staatsanwaltschaft Klagenfurt]: ‘Der Tacho ist bei 142 Stundenkilometern stehen geblieben’. Wie schnell Haider tatsächlich unterwegs war… ist nicht bekannt.”

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/haider/1575954/print.do

[19] ‘Krone’: “Haider war zum Zeitpunkt seines Unfalls in der Nacht auf Samstag trotz Nebels mit vermutlich 170 Stundenkilometern unterwegs (bei 142 Stundenkilometern wurden die Airbags ausgelöst, wie die Untersuchung des Wagens ergab, was bedeutet, dass der Wagen schneller unterwegs gewesen sein muss), wie [Gottfried] Kranz [Leiter der Staatsanwaltschaft Klagenfurt] am Sonntag [12.10.2008] bekannt gab.”

http://www.krone.at/krone/S32/object_id__117709/hxcms/index.html

[20] Meldungen der Nachrichtenagenturen DPA, AP, AFP und Reuters vom 15.10.2008, zwischen 14 und 15 Uhr

[21] AP-Meldung vom 12.10.2008, 14:33: laut APA war der Wagen “völlig in Ordnung”. Gottfried Kranz, Leiter der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, sagte: “Jegliche Spekulation über andere Ursachen für den Unfall sind damit hinfällig.”

[22] AP-Meldung vom 12.10.2008, 17:08: “Der Unfallwagen war laut Staatsanwaltschaft nicht manipuliert, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete. ‘Jegliche Spekulation über andere Ursachen für den Unfall sind damit hinfällig’, sagte Kranz”

[23] ‘Kurier’ am 19.10.2008, 13:29

http://kurier.at/nachrichten/245603.php

[24] ‘hagalil’ am 11.10.2008

http://www.hagalil.com/01/de/Europa.php?itemid=2841

[25] Richard Perle, Berater des US-Verteidigungsministers Donald Rumsfeld am 04.02.2002 gemäß ‘Frankfurter Rundschau.’

Weitere Artikel, die die Darstellung des Geschehens als Unfall in Frage stellen:

Gerhard Wisnewski: “Beobachtungen am Unfallort von Jörg H.” und zahlreiche weitere Artikel

http://www.gerhard-wisnewski.de/Kopp.html

Andreas Hauss: “Null Verschwörung – Rasender Haider – Und besoffen war er auch…”

http://www.medienanalyse-international.de/rasenderhaider.html

Anhang

 Nur wer “überzeugender Freund Israels und Partner der jüdischen Organisationen und der USA” ist, kann “international anerkannter Politiker werden”.

Das sagt Peter Sichrovsky in einem Interview mit dem Springer-Blatt ‘Die Welt’ in einem Artikel vom 18. November 2002 mit dem Titel ‘Haider betreibt an sich selbst eine systematische Demontage’ in Zusammenhang mit der Frage: “Sie haben kürzlich auch gemeint, Haider habe sich vom Amerika-Freund zum Amerika-Feind gewandelt. Warum?”

Die vollständige – aufschlußreiche – Antwort von Peter Sichrovsky auf diese Frage lautet: “Das hat sehr viel zu tun mit seinem Versuch, sich mit seinen jüdischen Kritikern zu versöhnen. Er war 1998, 1999 in den USA, hat sich dort öffentlich entschuldigt für seine bekannten Sprüche. Ich habe ihn damals gewarnt, dass es mit einer Entschuldigung nicht getan sein werde. Das zeigt auch der unterschiedliche Werdegang Finis oder auch Joschka Fischers. Da besteht für mich ein gravierender Unterschied zu Haider. Alle drei kommen aus radikalen Ecken, waren zu Beginn antiisraelisch eingestellt. Fini und Fischer haben aber erkannt, dass die politische Karriere im eigenen Land nur über internationale Akzeptanz geht. Fini ist sofort nach Auschwitz gefahren, Fischer hat sich als überzeugender Freund Israels und Partner der jüdischen Organisationen und der USA angeboten. Nur dadurch konnten sie international anerkannte Politiker werden. Haider dagegen ist der international geächtete Provinzpolitiker geblieben, der nur durch Provokation Aufsehen erregen kann.” (welt.de)

Wer ist dieser Peter Sichrovsky?

Bei Wikipedia ist zu lesen: “Peter Sichrovsky (* 5. September 1947 in Wien) ist ein österreichischer Journalist, Schriftsteller und ehemaliger Politiker… Ab 1980 war er als Schriftsteller und Journalist, unter anderem bei Profil, Spiegel, Süddeutsche Zeitung und Stern tätig. Von 1988 bis 1991 war er Leiter der Ressorts Kultur und Außenpolitik der damals neu gegründeten Tageszeitung ‘Der Standard’. Sichrovsky war von 1996 bis 2004 für die FPÖ Abgeordneter im Europäischen Parlament. Von 2000 bis 2002 war er daneben als Generalsekretär der FPÖ tätig. 2003 trat er aus der FPÖ aus und zog sich nach Ablauf seines Mandates aus der Politik zurück.” (de.wikipedia.org)

In einem bei hagalil erschienenen Artikel vom 17.5.1999 erfahren wir: “Peter Sichrovsky, Enfant terrible der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde kandidiert erneut für Haiders FPÖ. Sichrovsky ist am zweiten Listenplatz für die Wahl der österreichischen Abgeordneten zum Europaparlament gereiht… Peter Sichrovsky – diplomierter Chemiker, Journalist, Buchautor und Europapolitiker mit Wohnsitz in den Vereinigten Staaten – wurde zuletzt in der … Monatszeitschrift der IKG Wien ‘Die Gemeinde’ von IKG-Präsident Ariel Muzicant als ‘Haiders Hofjude’ bezeichnet… Ein Konflikt entzündete sich an Sichrovskys jüngstem Buch ‘Der Antifa-Komplex’, mit dem Sichrovsky ganz im Sinne der FPÖ Historisches verdreht und ‘Antifaschisten’ der Gegenwart attackiert…” (hagalil.com)

In der Londoner Zeitung ‘The Times’ erscheint am 2.6.2005 ein Artikel mit dem Titel ‘Mossad bespitzelte österreichischen Rechts-Aussen’. Darin heißt es u.a.: “Der israelische Geheimdienst Mossad bespitzelte Jörg Haider, den österreichischen Rechts-Populisten, nutzte dabei einen seiner engsten Vertrauten, um Informationen über seine Kontakte zu arabischen Diktatoren zu sammeln. Peter Sichrovsky sagte, daß er fünf Jahre lang bis zum Rückzug aus der Politik im Jahr 2002 Mossad-Informant gewesen sei. ‘Ich wollte Israel helfen und habe gewiß nichts Falsches getan’, sagte Herr Sichrovsky, der Generalsekretär von Herrn Haiders Freiheitspartei und Mitglied des Europaparlaments war… ‘Ich war gewiss kein James Bond’, sagte Sichrovsky, jetzt ein Geschäftsmann, befaßt mit militärischer Kooperation zwischen Israel und China.” (timesonline.co.uk)

 “Die Banken sind eine riesige Mafia”

Jörg Haider sagt in der ‘Elefantenrunde’ im ORF am 25.9.2008, drei Tage vor der Nationalratswahl am 28.9.2009 (und löst damit in der Gesprächsrunde erhebliche Unruhe aus):

“Was wir brauchen, ist der Schutz vor ruinösen Produkten, denn in Wirklichkeit sind die Banken eine riesige Mafia, die die ganze Welt vergiftet haben mit diesen Produkten… Indem man von Amerika weg alles transportiert hat, und heute will keiner mehr verantwortlich sein. Ausgetragen wird’s ja wieder auf dem kleinen Mann, weil der wird Arbeitsplätze verlieren, der wird also sein Einkommen verlieren, die großen Herrn sind sicherlich nicht gestraft. Und das ist der Punkt. Deshalb hab ich auch gesagt: Alle sind dabei – die Deutsche Bank, die Landesbanken in Deutschland, alle sonder Zahl. In Österreich ist es die große Raiffeisenbank, die dabei ist, also das ist schon einmal ein ziemlich großer Bereich. Dann ist es die Bank Austria…” (de.youtube.com)

 “Wir brauchen einen Sondergerichtshof für Wirtschaftsdelikte”

Jörg Haider gibt am 10.10.2008 sein letztes Interview. Es erscheint in der ‘Kleinen Zeitung’. Sie faßt wie folgt zusammen: “Haider fordert einen Sondergerichtshof für Wirtschaftsdelikte, einen neuen Konsumentenschutz und eine Regierung der Einheit.” Im einzelnen sagt Jörg Haider u.a.:

“Wer mit anvertrautem Geld leichtfertig umgeht, muss die Folgen spüren. Wir brauchen eine strengere Managementhaftung, eine Änderung des Strafrechts und einen Sondergerichtshof für Wirtschaftsdelikte. Manager, die über Grenzen gehen, müssen mit ihrem Vermögen haften. Die sind ja nicht arm, die haben gigantisch verdient. Auch ist die strafrechtliche Verantwortung klarzustellen, dann müssen sie eingesperrt werden…

Kürzlich gab es den Rücktritt eines Immobilienmanagers… Da hat man die Leute dumm sterben lassen. Das zeigt, dass es bei uns keinen echten Konsumentenschutz gibt. Bei verdorbenen Lebensmitteln wird eingegriffen, bei Finanzprodukten gibt es aber keine Hilfe. Der bestehende Konsumentenschutz ist ein Sozialpartnerverein, wo keiner dem anderen weh tut. Das gehört geändert.

Man könnte die Koalitionsverhandlungen aussetzen und für zwei Jahre eine Regierung der Stärke bilden. Die Opposition soll miteingebunden sein, je nachdem, wie weit sie das will. Jede Partei wäre verpflichtet geeignete Persönlichkeiten zu nominieren und ein Programm gegen die Krise mitzutragen. Es soll ohne Streit gearbeitet werden, danach kann man neue Koalitionsüberlegungen anstellen.” (kleinezeitung.at)

 “Haider hatte Dokumente, die die Entstehung der Finanzkrise und ihre Verursacher demaskiert hätten”

Die Zeitung ‘Österreich’ schreibt in der Ausgabe vom 18.7.2009 in einem Artikel mit den Überschriften “Petzners Mord-Theorie – Haider-Intimus nannte Namen – ‘Hochfinanz hatte Mordmotiv'”, Stefan Petzner, zum Zeitpunkt von Haiders Tod Generalsekretär der BZÖ, habe die Namen von zwei Finanzkonzernen und einem Geldinstitut genannt, über die “Jörg Haider brisante schriftliche und mündliche Informationen besessen” habe.

‘Österreich’, 18.7.2009, Seite 7

Petzner habe sich überzeugt gegeben, dass “Haider vor der Finanzkrise Dokumente hatte, die ihre Entstehung und ihre Verursacher demaskiert” hätten. Es sei “schon ein starkes Motiv gewesen, dass Jörg Haider einfach zu viel wusste”. (ähnlich wiedergegeben auf der website oe24.at)

 “Kriegstreiber sitzen in Washington und Jerusalem… Sie kämpfen nicht gegen die Achse des Bösen, sie sind die Achse des Bösen”

In einer über OTS verbreiteten Pressemeldung vom 30.07.2006 mit der Überschrift “Haider verurteilt Luftangriff Israels auf Zivilisten und Kinder als ‘terroristischen Akt’ – Haider fordert sofortigen und völligen Rückzug der USA aus dem Nahen Osten” heißt es:

Klagenfurt (OTS) – Mit scharfer Kritik an Israel reagierte heute Kärntens Landeshauptmann und BZÖ-Chef Jörg Haider auf den israelischen Luftangriff im Südlibanon bei dem mindestens 51 Zivilisten, darunter 22 Kinder, ums Leben gekommen sind. “Ein terroristischer Akt Israels, der die jüngsten Friedensbemühungen mit einem Schlag zunichte macht”, so Haider. Der Landeshauptmann forderte in diesem Zusammenhang erneut die Verurteilung Israels und die Anklage der verantwortlichen israelischen Kriegstreiber vor dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag.

“Krieg kennt keine Gerechtigkeit”, plädierte der Kärntner Landeshauptmann für eine sofortige Waffenruhe, wie sie vom Libanon angeboten wurde. Weil ein solcher von Israel und den USA abgelehnt wird, sieht Haider die “Kriegstreiber in Washington und Jerusalem sitzen”. Deren Ziel sei nicht der Frieden und der Kampf gegen den Terror, sondern ein Flächenbrand und in der Folge eine Neuordnung im Nahen Osten unter Führung der “ölgeilen” US-Amerikaner. “Sie kämpfen nicht gegen die Achse des Bösen, sie sind die Achse des Bösen”, erklärte Haider in Richtung USA und forderte in diesem Zusammenhang den sofortigen Abzug aller US-Truppen aus dem Nahen Osten und die Stationierung von Friedenstruppen der UNO. “Nur dann kann es Frieden geben”, so Haider. (ots.at)

 “Ein solcher [israelischer] Botschafter hat in Österreich nichts verloren und gehört sofort ausgewiesen”

In einer über OTS verbreiteten Pressemeldung vom 31.07.2006 mit der Überschrift “Haider kritisiert skandalöse Äußerungen des israelischen Botschafters – Rauswurf des Botschafters gefordert – Verurteilung Israels durch EU gefordert” heißt es:

Klagenfurt (OTS) – Heftige Kritik übt Landeshauptmann und Kärntner BZÖ-Chef Jörg Haider an den heutigen Äußerungen des israelischen Botschafters in Wien: “Bei über 50 ermordeten Zivilisten und Kindern lapidar von einem “Plus im PR-Krieg” zu sprechen und keine Worte des Bedauerns zu finden, ist an Arroganz und Kaltherzigkeit nicht zu überbieten. Ein solcher Botschafter hat in Österreich nichts verloren und gehört sofort ausgewiesen”, so Haider.

Haider forderte auch klare Worte seitens der EU in Form einer Verurteilung Israels ein. Deren derzeitiges Zaudern und Schweigen sei unerträglich. “Eine Union des Friedens muss auch in der Lage sein, für den Frieden einzutreten und diesen offensiv zu fordern, anstatt aus Feigheit ständig vor den USA und den dortigen Israel-Lobbyisten in die Knie zu gehen”, so der Kärntner Landeshauptmann. (ots.at)

 “Ariel Muszicant gehört zu jenen zionistischen Provokateuren im Westen, die die Ermordung von dutzenden Kindern und hunderten Zivilisten… rechtfertigen”

In einer über OTS verbreiteten Pressemeldung vom 06.08.2006 mit der Überschrift “Haider kritisiert Muzicant als ‘zionistischen Provokateur’ – Credo Muszicants und der israelischen Kriegstreiber: Auge um Auge, Zahn um Zahn” heißt es über den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), Ariel Muszicant:

Klagenfurt (OTS) – “Ariel Muszicant gehört zu jenen zionistischen Provokateuren im Westen, die die Ermordung von dutzenden Kindern und hunderten Zivilisten, die Sprengung von Brücken zur Kappung von Fluchtwegen und Hilfslieferungen sowie das Töten von UNO-Soldaten verteidigen und so einen sinnlosen Krieg Israels rechtfertigen. Krieg und Ermordung von Kindern kennt aber keine Rechtfertigung”, so Landeshauptmann und Kärntner BZÖ-Obmann Jörg Haider in einer Stellungnahme zu den heutigen Aussagen Muzicants.

“Auge um Auge, Zahn um Zahn statt einer friedlichen Lösung ohne weitere Gewalt”, sei das Credo Muszicants und der israelischen Kriegstreiber im Nahen Osten, die dabei übersehen würden, dass sie einen Flächenbrand auslösen, kritisierte Haider. “Auch wenn es für Muszicant schwer nachvollziehbar ist und er Kritiker mit der Keule des Antisemitismus mundtot machen will, stößt diese Vorgehensweise Israels und der USA auf völliges Unverständnis in breiten Teilen der Bevölkerung und das zurecht”, so Haider. Für Haider ist ein sofortiger Waffenstillstand, die Stationierung einer Friedenstruppe und der völlige Rückzug der US-Amerikaner aus dem Nahen Osten der einzige Weg zum Frieden “und nicht die Einstellung sämtlicher Flugverbindungen in den Iran, wie es etwa Muzicant gefordert hat.” (ots.at)

 Gespräch mit einer Bewohnerin an der Bundesstraße in Lambichl, wo Haiders Wagen von der Straße abgekommen ist – geführt am 17.7.2009

  • die Frau hat ein lautes Geräusch gehört und ist daraufhin im Schlafanzug aus dem Haus gelaufen (hat sich erst später richtig angezogen)

  • sieht das Autowrack und die verletzte Person darin – dies sei wegen der fehlenden Türen kein Problem gewesen

  • sieht auf der Straße einen einzelnen Polizisten in Uniform und eine Frau (ist wahrscheinlich die Frau, die angegeben haben soll, daß sie von Haiders Auto überholt worden ist und dann eine große Staubwolke gesehen hat)

  • wundert sich darüber, daß nur ein Polizist zu sehen ist und darüber, daß die Frau barfuß ist

  • fragt die Frau, ob sie die Rettung verständigen soll, erhält die Antwort: nein, das sei schon geschehen

  • kann sich an den Typ des Autos der barfüßigen Frau nicht erinnern

  • meint zu wissen, daß die Frau jenseits des Kanonenhofes (Gaststätte an der Gabelung von Bundes- und Landesstraße) wohnt, kennt sie aber nicht persönlich

  • die barfüßige Frau sei schnell weggewesen (wenn sie nicht am Autowrack vorbeigefahren ist, kann sie die Stelle über die Aussichtsstraße und schmale, teilweise durch Wald führende Straßen umfahren haben, um ans Ziel zu kommen)

  • es sei bald noch ein weiteres Fahrzeug mit einer Frau gekommen, das auf der gegenüberliegenden Straßenseite gehalten bzw. geparkt habe

  • kann nicht bestätigen, daß Beine der verletzten Person aus Haiders Auto herausgeragt haben

  • wußte in dem Moment nicht, wer die Person im Auto war, erfährt davon erst später in den Nachrichten

  • hätte gewußt, daß es sich um Jörg Haider handelt, wenn das Autokennzeichen K-1 gewesen wäre

  • das Auto habe aber ein anderes Kennzeichen gehabt, an das sie sich nicht mehr erinnern kann

  • es habe nur das Nummernschild vorne gefehlt, nicht das hinten

  • Wasser ist aus dem zerstörten Hydranten ausgelaufen, hat die Straße unter Wasser gesetzt und ist in den Keller eines Nachbarhauses eingedrungen

  • der Hydrant hatte bis zur Kollision an der linken Ecke des Betonsockels des Grundstücks Bundesstraße 4 gestanden (rechts von der Einfahrt zu Bundesstraße 4)

  • der Hydrant könnte ihrer Meinung nach durch den Aufprall (über die Einfahrt des Grundstücks Bundesstraße 4 hinweg) in Richtung Grundstück Bundesstraße 6 geflogen und dort die Spitze einer Tanne gekappt haben

    Gekappt in ca. 3m Höhe – Tanne an der rechten Ecke des Grundstücks Lambichl, Bundesstraße 6

  • inzwischen ist der Hydrant versetzt und steht jetzt an der rechten Ecke des Grundstücks Bundesstraße 6 (links von der Einfahrt zu Bundesstraße 4)

  • an dieser Ecke (in der Einfahrt zu Grundstück Bundesstraße 4) hatte sich eine Baustelle befunden

  • ein Baufahrzeug habe sich dort den ganzen Tag über und auch in der Nacht nicht befunden

  • entlang der Böschung hätten zahlreiche Teile gelegen

  • stellt sich vor, daß Haiders Wagen sich durch die Böschung schräg gestellt und sich dadurch dann auf nur zwei Rädern weiter bewegt hat

  • zu der Zeit sei es trocken gewesen und habe es keinerlei Nebel gegeben, neblig sei es erst später in der Nacht geworden, gegen 4 Uhr früh

  • die Feuerwehr sei aus Maria-Rain gekommen

  • kann sich vorstellen, daß in der Nacht in einer Viertelstunde nur wenige Autos – evt. auch nur eins – vorbeikommen

  • bezeichnet den Vorgang, bei dem Jörg Haider ums Leben gekommen ist, als mysteriös, insbesondere da es keine Bremsspuren gegeben habe

  • einige Zeit (Wochen) später seien Leute aus Stuttgart gekommen, die den Ort vermessen hätten

  • ist im Besitz des Buches von Gerhard Wisnewski über den Fall Haider

  • betrauert den Tod von Jörg Haider

  • bedauert, daß sie in der Nacht nicht fotografiert hat

  • erzählt von den unzähligen Menschen, die Kerzen gebracht und geweint hätten, es sei ein Meer von Kerzen entstanden

  • sie habe für eine Woche wegfahren müssen, weil sie es nicht mehr hätte ertragen können

  • Claudia Haider, die Frau von Jörg Haider, komme regelmäßig zu der Gedenkstätte (ca. einmal die Woche)

  • der Bewohner von Bundesstraße 4 habe den Streifen seines Grundstücks, auf dem sich jetzt die Gedenkstätte befindet, an das Land Kärnten verkauft

Es ist eigenartig, daß diese Anwohnerin, die uns bereitwillig Auskunft gibt und die den Ort des Geschehens aus nächster Nähe gesehen hat und so viel zu berichten weiß, bisher nicht befragt worden zu sein scheint – zumal es nach Medienberichten kaum Zeugen gegeben hat. Die ‘Kleine Zeitung’ schreibt am 12.10.2009: “Bei der Polizei haben sich bis Samstagabend [11.10.2008] nur wenige Zeugen gemeldet… Tief sitzt der Schock beim Eigentümer jenes Hauses, dessen Zaun vom Haider-Auto total beschädigt wurde, ‘Mich haben Feuerwehrmänner geweckt und gesagt, was passiert ist’, sagt Zladko Butolen (43).” (kleinezeitung.at)

 Gespräche mit Bewohnern der Häuser hinter dem Kanonenhof, der Gaststätte an der Gabelung von Bundes- und Landesstraße – geführt am 17.7.2009

Gespächspartner sind u.a. ein Psychologe, ein Pathologe, ein Feuerwehrmann, eine Bäuerin und ein Grill-Party-Gast, der aus einem Ort am Wörthersee hierher gekommen ist. Keiner der Befragten ist unfreundlich. Die Party-Gesellschaft lädt uns zu Bier und Spanferkel ein. Alle lassen sich auf die Fragen zum Thema Haider ein. Allerdings überwiegen diejenigen, die die offizielle Darstellung des Geschehens vertreten, teilweise als fühlten sie sich dazu berufen.

Die Jalousien des Hauses, das im Buch ‘Jörg Haider – Unfall, Mord oder Attentat’ von Gerhard Wisnewski abgebildet und als Wohnort der Zeugin, die von Haiders Auto überholt worden sein soll, angegeben ist, sind allesamt – wie in Gerhard Wisnewskis Buch – runtergelassen. Es ist niemand zu sehen. Neben dem Haus steht in der Einfahrt ein Auto. Eine Woche zuvor war das anders: es standen zwei Autos in der Einfahrt, die Jalousien waren hochgezogen, und es war Leben im Haus.

Auf die Frage nach der Zeugin und deren Wohnort gibt es unterschiedliche Antworten. Die meisten wissen oder sagen nichts dazu. Einer meint, er wisse nichts, und wenn er etwas wüßte, dürfte er es nicht sagen. Er reagiert auf unsere Äußerung, wenn alles mit rechten Dingen zugegangen wäre, gebe es keinen Grund zur Verschwiegenheit, mimisch und gestisch so, daß er unseren Gedanken damit zumindest nicht abstreitet. Ein anderer meint, es sei alles mit rechten Dingen zugegangen, das könnten wir ihm glauben. Wenn er etwas wüßte, dann müßte er so tun, als wenn er nichts wüßte. Auf die Frage, ob er etwas von der Zeugin gehört habe, sagt er: davon wüßte er echt nichts. Wichtig sei ihm gewesen, daß nicht ‘wir’ (die Kärntner Pathologen, sondern die in Graz/Steiermark) mit der Obduktion Haiders zu tun gehabt hätten.

Schräg gegenüber des Hauses, das im Buch von Gerhard Wisnewski abgebildet und dort als Wohnort der Zeugin angegeben ist, ist zu erfahren, die Zeugin wohne nicht hier in der Straße, sondern in einer nahe gelegenen Siedlung. Im Sinne des persönlichen Schutzes der Zeugin habe man ihre Identität nicht veröffentlicht. Auf die Frage, woher bekannt sei, daß der Name der Zeugin verändert worden sei, kommt die Antwort, darüber sei nach der Veröffentlichung des Buches in den Medien berichtet worden.

Reaktionen

 30.10.2008 – Andreas Hauß im Kopf seines Artikels, der sich mit dem Tod Haiders befaßt

Die Gruppe Arbeiterfotografie subsumiert diesen Artikel unter “Weitere Artikel, die die Darstellung des Geschehens als Unfall in Frage stellen:” Das ist schon wegen des Titels “Rasender Haider” unverständlich, aber auch und vor allem, weil wir hier die zunächst berechtigten Fragen zwar stellten, sie dann aber zufriedenstellend beantworten können. Auch mit den Spekulationen des Herrn Wisnewski haben wir hier nichts zu tun. Der Tod Haiders war ein Unfalltod eines unverantwortlich rasenden und zudem betrunkenen Politikers. Punkt.

(Quelle: medienanalyse-international.de/rasenderhaider.html)

(Anmerkung: Andreas Hauß bringt auf seiner website zunächst eine kritische Darstellung. Nach ein paar Tagen umgibt er diese Darstellung – die er bestehen läßt – mit Formulierungen, von denen nicht klar ist, ob sie ernst gemeint sind. Erst durch die Ergänzung der hier wiedergegebenen Passage mit der Bezugnahme auf ‘Arbeiterfotografie’ wird klar, daß er tatsächlich beabsichtigt, seine zunächst formulierte Auffassung in ihr Gegenteil zu verkehren.)

 30.10.2008 17:14

Ich bin wirklich verwundert… Die “Rampemfunktion” der Böschung ist offensichtlich, und es hat den Haider wirklich saumässig blöd genau da erwischt, wo es tödlich ist. Vielleicht braucht Ihr für die räumlich-physische Vorstellung eine Zigarettenschachtel mit einem Punkt drauf: Lasst die mal über eine Rmpe fliegen, und links oben wird rechtsunten und past haargenau auf diese klitzekleine tödliche Mauerecke. Und danach erst ging es auf der linken seite und vorne weitergerutscht. Ihr habt Euch da – so wie Wisnewski – vrrannt. Pardon, so sehe ich das. Der ganze Kram bzgl. der Motive hilft da so wenig weiter wie bei Möllemann…

 31.10.2008 07:38

Euer Text ist hervorragend! [Zu Andreas Hauß:] Bei solchen Aufklärungstrojanern bekomme ich regelmäßig Brechreiz… Mein erster Eindruck bei Haider bis heute: Sie haben es u.a. mit einer Drohne gemacht.

 01.11.2008 15:08 – ‘mabraton’ in ‘dasgelbeforum.de.org’

    Dieser Jörg Haider, der sich der Steuerung durch die Machtzentren der ‘westlichen’ Welt entzieht, ist 2008 nach langjähriger Pause und Rückzug in die Landespolitik Kärntens wieder auf dem Weg in die österreichische Bundespolitik. Er erzielt bei den Nationalratswahlen im September mit seiner BZÖ ca. elf Prozent der Stimmen. Zusammen mit der FPÖ, von der Jörg Haider sich im Streit getrennt hatte, ist das ein Stimmenanteil von fast dreißig Prozent – vergleichbar den Ergebnissen von SPÖ und ÖVP. Doch am 08.10.2008 treffen sich Haider und FPÖ-Chef Strache zu einem persönlichen Gespräch und nähern sich wieder an [9]. In der Öffentlichkeit ist von einer möglichen Wiedervereinigung der beiden Parteien die Rede.

Er wäre sicher nicht unmittelbar in Regierungsverantwortung gekommen, aber er hätte erheblichen Einfluss gehabt, v.a. auf Österreichs Haltung zum Vertrag von Lissabon.

Wenn man sich ungeachtet des Unfallhergangs folgende Fragen stellt: Ist es wahrscheinlicher dass Jörg Haider

a) Trotz des Bekenntnisses jahrzehntelanger Lebensbegleiter, dass er so gut wie nie mehr als 1 Glas Alkohol trank, sich an diesem Abend innerhalb von ca. 50 Minuten die Kante gab und in den Tod raste. Dies auch vor dem Hintergrund eines unglaublichen politischen Comebacks und der Möglichkiet sein Lebenswerk fortzusetzen.

b) Dass er vor dem Hintergrund wachsender politischer Beliebtheit für, ich nenne es mal, die “neoliberale Rechte”, ein massives Problem darstellte und beseitigt wurde.

Meine Antwort fällt glasklar auf b). So blöd, dass a) in Betracht kommt, ist kein langjähriger Politprofi wie Haider.

(Quelle: dasgelbeforum.de.org)

 01.11.2008 18:17 – ‘sensortimecom’ in ‘dasgelbeforum.de.org’

Der Link [auf diese Seite] liefert eine recht gute Zusammenfassung aller theoretischen Möglichkeiten eines Anschlags auf Haiders Auto. Es ist der bisher beste Link den ich kenne. Vor allem folgende Aussage, die ich hier schon mal in Erwägung gezogen habe: hier heißt es:

    “Im ‘Kurier’ ist die Aussage der Zeugin etwas anders wiedergegeben: “Kurz nach dem Überholen sah ich eine Staubwolke und dann stand der Wagen auch schon quer über die Straße.” [13] Demgemäß wäre die Staubwolke entstanden, bevor der Wagen als Wrack zum Stillstand gekommen ist. Es stellt sich die Frage: was kann ein Fahrzeug, während es sich bewegt, in eine Staubwolke hüllen? Denkbar wäre eine Explosion, ausgelöst zum Beispiel durch einen auf dem Dach angebrachten Sprengkörper oder ein von einer Drohne abgefeuertes Geschoss, das sich im Moment, in dem es sein Ziel getroffen hat, dieses schwer verletzt und sich selbst weitgehend zerstört. Dieser Vorgang müßte stattgefunden haben, kurz bevor das Auto außer Kontrolle geraten ist. Der Wagen wäre für den Fall, daß dieses Szenario zutrifft, zu einem ‘unlenkbaren Geschoß’ geworden – wie es in einem Artikel heißt [14] – allerdings nicht, weil der Fahrer vergeblich versucht hätte, den Wagen wieder unter Kontrolle zu bringen, sondern weil Jörg Haider zu diesem Zeitpunkt bereits ausgeschaltet und deshalb unfähig war, noch irgendwie auf seinen Wagen einzuwirken. Für diese Annahmen sprechen die fehlenden Bremsspuren, das Loch im Dach des Wagens genau über dem Fahrersitz, die Schwere der Verletzungen und auch die nach außen gedrückten, auf die Fahrbahn geschleuderten fahrerseitigen Türen.

Genau darum geht es, und diese Möglichkeit sollte von den Experten ganz genau untersucht werden.

Was hat es mit dem Loch auf dem Dach auf sich? Wenn sich der Wagen nur gedreht und nicht überschlagen hat (letzte Annahme!), welcher Gegenstand hätte das Loch und das Zusammenquetschen des Fahrzeuges an der Fahrerseite verursacht? Wo ist dieser Gegenstand? Warum steckte er nicht im Auto neben dem zertrümmerten Körper Haiders? Ist dieser Gegenstand identifiziert worden?

Wenn sich aber der Wagen doch überschlagen hat (erstere Annahme!), und besagter Gegenstand bohrte sich von UNTEN (strassenseitig) in das Dach, warum ist dieser Gegenstand nicht nach dem Unfall NEBEN dem WAGEN gelegen? Warum hat er sich nicht in einer Weise rein gebohrt, dass er drinnen stecken geblieben ist? Wieder muss die Frage nach der Identifizierung dieses “Trumms” gestellt werden…

(Quelle: dasgelbeforum.de.org)

 10.11.2008 10:34

Jörg Haider war anerkanntermaßen und ohne jeden Zweifel ein widerwärtiger Neonazi,… Antisemit und Ausländerhasser. Er ist bei einem selbstverschuldeten Unfall ums Leben gekommen: Auf einer Strecke mit Geschwindigkeitsbeschränkung bei 70 km/h hatte er mindestens 150 “Sachen” drauf, sturzbesoffen war er außerdem noch. Er ist mit Affenzahn mit dem rechten Vorderrad gegen einen Betonsockel gekracht, selbst die schwerste Karre dreht sich dann x-mal um die eigene Achse und zerbeult, wenn sie auf dieser Tour irgendwo anstößt. Ja. Und?

Was kann linke, kluge, sensible, kritische Zeitgenossen wie Euch bewegen, einem solchen Drecksack wie Haider auch nur eine Zeile mehr als unbedingt nötig hinterherzuschreiben? Seinen Unfall mit obskuren und/oder problematischen Zeugenaussagen (jeder Richter, jeder Staatsanwalt, jeder Kriminalpsychologe kann Euch erklären, wie verquaste Zeugenaussagen zustande kommen, warum, und wie sie zu bewerten sind) als ungeklärt und gar verdachterweckend geradezu zu mystifizieren, wie das in Eurem Beitrag geschieht, das halte ich für absolut unvertretbar und unbegreiflich.

Noch weniger verständlich ist mir die Aufreihung einiger, der Sache nach richtiger bzw. zutreffender Haider-Zitate… Wahr ist: Haider hat in einem Meer von bösartigen, widerwärtigen und verachtenswerten Tiraden und Quatschereien auch ein paar Tropfen Wahres vermittelt. Doch selbst diese paar Tropfen werden, von einer solchen Quelle und in einem so stinkenden Jauchstrom daherkommend, ebenfalls zu Jauche. In einem anderen Bild: Etliche zutreffende Sprüche und angemessene Aktivitäten stellen das tragende Fachwerk dar, das die Scheiße und das Stroh hält, aus denen der braune österreichische Haider-Politgebäudekomplex besteht. Es kommt doch nicht nur darauf an, dass eine Aussage richtig ist. Sondern auch darauf, wann, in welchem Zusammenhang, von wem und zu welchem Zweck sie gemacht wurde! Auch Hitler hat Richtiges gesagt und tun lassen (Autobahn gebaut, jaja). Na und? …

Zur Beerdigung des Neonazi-Schweins Haider strömten mehr als 10 000 feierlich schwarz gewandete Trauergäste zusammen. Es gab ein Spalier von Polizisten in Uniform (die Beamten bildeten nicht nur einfach eine Absperrung, sondern ein Ehrenspalier). Militär war angetreten. Ein Zug Gebirgsschützen in Uniform schoss Ehrensalut. Der österreichische Bundeskanzler hielt eine ehrende Grabrede – de mortuis nil nisi bene, “natürlich”! Das ganze Zeromoniell, die gesamte obszöne Veranstaltung ein einziger riesiger politischer Heiligsprechungsvorgang. Mit zugehöriger und anschließender Legendenbildung. Eine an Geschmacklosigkeit, Rückgratlosigkeit und in der Fülle brauner Untertöne nicht mehr zu überbietende Ekelhaftigkeit…

Unser krummbeiniges österreichisches Nachbar- und Brudervolk hat bei der jüngsten Parlamentswahl fast zu 30 Prozent bräunlich-national gewählt. Darauf, und was sich aus einer solchen Lage an Perspektiven ergibt, habt Ihr kein Wort verschwendet, aber das Arschloch Haider – mögen ihn die Würmer fressen – mit ein paar ausgewählten Zitaten und Einzelhandlungen nachträglich gewürdigt…

 11.11.2008 21:28

Ihr macht Euch im Fall Haider auf eine Motivsuche für eine erst darauf dann zu begründende Mord-These. Das nenne ich Verschwörungtheoretisierei. Einen rationalen, analytischen Prozess politischen Denkens im Zusammenhang mit der politischen Person Haider und seiner Partei erkenne ich nicht und halte dies… deshalb für einen unverständlichen und beeinträchtigenden Fehlgriff…

Noch zu der allgemeinen Frage der Bewertung von Zeugenaussagen. Das Hauptproblem damit, das werden Euch alle… Fachleute bestätigen, ist die menschliche Psyche, die eine objektive Wahrnehmung ebenso ausschließt, wie es keine objektive Wahrheit geben kann. Doch ganz ohne Exkurs ins Philosophische: Bei einem Unfall, das ist empirisch bestätigt, gibt es beispielsweise zu der Frage, ob das andere, flüchtige Fahrzeug rot, grün, blau oder weiß war, divergierende Zeugenaussagen, was dennoch keine Kritik an den Zeugen rechtfertigt, wohl aber zu äußerst zurückhaltender Bewertung und Verwendung ihrer Angaben zwingt. Ebenso gibt es bei der Zeugenschilderung von Tathergängen höchst unterschiedliche Darstellungen über Zeiten und darüber, in welcher Reihenfolge die Einzelaktionen standen. Zeugen entwickeln in unterschiedlicher Stärke Phantasien. Und das muss bei Ereignissen wie dem Haider-Tod natürlich berücksichtigt werden.

Ich stelle mir die Gegenfrage zu dem, was Ihr an dem Fall problematisiert habt: Wer hat ein Interesse daran, Haider zum Märtyrer zu machen und seinen als Unfall erklärten und auch als Unfall erklärbaren Tod zu mystifizieren?

 12.11.2008 11:51

Hallo arbeiterfotografie, was habt Ihr gefressen, dass Ihr auf Eurer Internetseite so eine gequirrlte, verschwörungstheoretische scheiße veröffentlicht (http://www.arbeiterfotografie.com/politische-morde/index-2006-03-11-slobodan-milosevic.html). jetzt auch noch haider. kommt bitte einfach klar…

entschwörungstheoretische grüße.

 12.11.2008 16:13

Haider ist in den Tod gerast, ein Motiv für einen Mord ist ebenso wenig erkennbar wie die konkret mögliche Tatausführung. Politische Morde sehen anders aus als die Todesfälle von Jörg Haider oder Jörg Hillinger.

 12.11.08 23:20 Skandalöses Posting bez. Jörg Haider

liebe redaktion der arbeiterfotografie, wie ich bereits [telefonisch] mitgeteilt habe, bin ich gelinde gesagt schockiert auf einer vorgeblich linken internetseite eine dummheit wie die abstruse verschwörungstheorie zu jörg haiders tod zu lesen. 1,8 promille, mehr als 150kmh plus sms-eintippen reichen wohl nicht. bez. des … versuchs, den mossad ins spiel zu bringen (was schon wenige tage danach von rechtsextremen mossad-mitgliedern kolportiert wurde). sie machen sich mit übelsten rechtsextremen weltweit gemein nur um ja angeblich schlecht recherchiert ‘kritisch’ zu hinterfragen. ich selber habe einiges wissen voraus, ich bin österreicherin und mit der figur jörg haider seit mehr als 20 jahren vertraut. ich kann absolut kein verständnis dafür aufbringen, dass man, nur um angeblich und offen gesagt auf kindische weise ‘kritisch’ zu sein, nicht einmal ansätzlich hinterfragt, warum und wer denn am tod schuld haben könnte. ich nehme grosse politische unreife, und so gar keine linken standpunkte wahr. tut mir leid. ganz nach dem motto der feind meines feindes ist mein freund, da entblödet man sich auch nicht, haiders ablehnung des irak-krieges zu zitieren, ohne auch nur minimal zu hinterfragen, warum er nähe zu den arabern suchte…

hier ein paar nützlich überlegungen, die sie sich gerne mal durchlesen können… Wenn du stirbst und es gibt keine Verschwörungstheorie dazu, dann hast du etwas falsch gemacht! Keine 24 Stunden ist es her, dass der Weiße-Kragen-Nazi Jörg Haider aus dem Leben schied, da tauchen in einem Blog schon die ersten verschwörungstheoretischen Gedanken auf. Bis das ganze in Echtzeit abgeht, ist es sicher nur eine Frage der Zeit!

Alle Ingredienzien für eine ordentliche VT sind vorhanden: zuallererst die beliebte ‘cui bono?’ Frage Verdachtsmomente zum Unfall, BEVOR überhaupt eine kriminaltechnische Untersuchung gemacht werden konnte: allein auf Grund der veröffentlichen Fotos (sicher an CSI geschult!) daraus resultierend die Konstruktion von ‘Widersprüchen’ die Geheimdienste, als deus ex machina, der alles und jedes wunschgemäß für einen VT-Paranoiker erklären kann eine angebliche Überwachung Haiders durch den Mossad – ohne die Nennung Israels geht’s nie ab, woraus dann im späteren Verlauf die üblichen antisemitischen Spitzen konstruiert werden ja auch die bösen Islamisten hatten was gegen ihn : Was jetzt liebe VTler? Mossad oder Islamisten? Beides geht nicht! – OK, bei eurem Grad der Verworrenheit schon. und am Schluss noch einmal: Cui bono? Könnte einer ja vergessen haben! Fazit: Wer etwas auf sich hält in diesen interessanten Tagen, der tritt bitte so ab, dass eine VT um sein Ende geschrieben wird, denn NUR dann war auch sein Leben interessant!

 14.11.2008 02:46 Uhr – Thomas Immanuel Steinberg: Totalitäre Herrschaft

Ein Video (youtube.com) gewährt drei Minuten Einblick in die Fähigkeit der US-Amerikaner und Briten, jeden Menschen auf der Erdoberfläche von Nevada aus ferngesteuert zu ermorden.

Von Drohne abgefeuertes Geschoss trifft Motorrad und läßt eine ‘Staubwolke’ entstehen – “BBC Report on the RAF’s Reaper Unmanned Aerial Vehicle” (youtube.com)

Was den politisch bewußten Erdenbürger darüber zu rätseln zwingt, wie wohl der eine oder andere Gegner des britisch-US-amerikanischen Imperialismus zu Tode gekommen sein mag: zum Beispiel der böse Finger Jörg Haider.

Und daß dann wohl auch gute Finger abgeschossen werden; oder ganze Hände. Und warum mancher halbwegs honorige Spitzenpolitiker plötzlich zum Arschloch mutiert. Schließlich noch: Warum sich Totschlagargumente einfängt, wer über merkwürdige Todesfälle auch nur rätselt.

(Quelle: steinbergrecherche.com)

 14.11.2008 12:45 Uhr

Es ist sehr schwer, die analytische Trennschärfe der ARBEITERFOTOGRAFINNEN in der Debatte weiterzugeben. Immer tritt der automatische Reflex in der Linken auf Haiders rechtsradikal/fastfaschistische Herkunft in den Vordergrund und verschüttet den Ansatz zum Hinterfragen der mainstream-Erklärungen über Haiders Tod.

Wer unter ARBEITERFOTOGRAFIE, Haider sich durchgoggelt, der findet mittlerweile nicht wenig Beifall aus der Nazi-Ecke, mit dem der gesamte faschistische Giftkübel aus Haiders Mund linke und ‘linke’ Portale überschwemmen soll. Es ist eine Gratwanderung – mir scheints, eine notwendige…

Wer jetzt die Versuche behindert, die Wahrheit über die wirklichen Zusammenhänge bei Haider und bei Möllemann zu ermitteln, der trägt zu einer subkutanen, rechtsgestrickten Märthyrer-Legendenbildung bei. Ohne hier jetzt Gleichsetzungen vorzunehmen: wenn ich die Wahrheit über den Tod Horst Wessels, Erwin Rommels oder des SA-Führers Röhm ermitteln will und die offiziellen Darstellungen hinterfrage, bin ich noch lange nicht ihr Parteigänger.

 15.11.2008 19:09 Uhr

exellenter Beitrag über den Tod von Jörg Haider

(Quelle: forum.infokrieg.tv)

 17.11.2008 02:52 Uhr

sehr gute Arbeit! Lasst Euch nicht von ein paar Trotteln ins Bockshorn jagen. Dazu faellt mir ein Spruch ein, den ich letztens gelesen habe: “Just because you are uninformed, doesn’t make me a wacko [Spinner]!”

Alles Beste aus Kalifornien

 17.11.2008 15:52 Uhr

Eine Sache kommt mir zu kurz: Angeblich soll Haider ein oder zwei SMS geschrieben und auch eine empfangen haben. Wie soll das bei einem Promillespiegel von 1,8 und einer derartigen Geschwindigkeit möglich gewesen sein – okay, eine SMS gelesen vielleicht, aber eine SMS geschrieben???

Macht weiter so!

 19.11.2008 – Schlußsätze in einer Bewertung von Volker Bräutigam auf der website von Andreas Hauß

Erzeugt wird eine verquaste ‘Nachdenklichkeit’, nicht kritisch-rationales Nachdenken. Das ist das Gegenteil von Aufklärungsarbeit. Es fördert politische Meinungs- und Willensbildung nicht, sondern manipuliert und lähmt sie.

(Quelle: medienanalyse-international.de)

 19.11.2008 – Nachbetrachtung von Andreas Hauß zur Bewertung von Volker Bräutigam

Nachzutragen wäre noch, daß es bedauerlich ist, daß die Arbeiterfotografen nach Jahren noch nicht erkannt haben, dass auf MAi selten “fertige Artikel” mit einer “runden Meinung” erscheinen, sondern Dateien in Entstehung, die das Thema und seine bearbeitung abbilden, die Widersprüche und irrtümer dokumentieren, die anhand der Quellen die Arbeit und Überlegungen nachvollziehbar machen und zur eigenen Gedankenarbeit anregen sollen. Da steckt ein wwenig Ausbildung an Brecht darin, ein wenig Widerwille gegen glatte Darstellungen und gegen das Beharren auf Ein- und Ansichten. Speziell wenn diese unvollständig, und besonders, wenn sie falsch sind. Der Widerspruch, der gegensatz ist also immanent, nicht die Entwicklung der eigenen Ansicht zählt, sondern die Analyse (Medienanalyse) des Murkses der anderen. MAI-Dateien sind zugegeben deshalb auch nicht einfach zu konsumieren – aber sie bieten Material. Weil selber denken schlau macht. Der “rasende Haider” wurde als eigene Datei – also ausgelöst aus der /index1.html, nahezu unverändert gelassen, hatte also von Anbeginn (+-weniger Stunden) an die Wendung einbezogen, die sich durch die drei unteren Fotos ergab. Dass es sich somit eindeutig um einen Unfalltod eines rasenden Haiders handelte. Auch der Dateiname war nicht geändert worden – nicht gerade ein Hinweis auf “politischen Mord” als Vermutung. Unverständlich, wie man das mißverstehen kann. Selbst wenn man ein völlig konditionierter zeitungsleser wäre, der schlicht passiv Vorgesetztes verdaut in der üblichen und von MAI heftig attackierten Konsumentenhaltung des zurückgelehnten deutschen Michels. Die Diskussion des Unfallgeschehens war und ist mit dem “rasenden Haider” abgeschlossen, da wird nichts mehr nachgetragen, argumentiert, erwidert. Thema dieser Datei ist die Auseinandersetzung Bräutigams mit den Arbeiterfotografen, also der journalistische Crash mit Totalschaden.

Im Übrigen bewundere ich Frau Klarsfeld.

(Quelle: medienanalyse-international.de)

 19.11.2008 – Unsere Reaktion auf die Nachbetrachtung von Andreas Hauß

wir haben gesehen, daß Du einen Artikel von Volker Bräutigam veröffentlicht hast. Es freut uns, daß auf diese Weise die Debatte verbreitert wird, wenn wir auch – das läßt sich nicht leugnen – seine Auffassungen nicht nachvollziehen können.

Entscheidend ist für uns ein Satz, den Du in der Anmerkung als MAI-Editor formuliert hast: “MAI-Dateien sind … nicht einfach zu konsumieren – aber sie bieten Material. Weil selber denken schlau macht.” Und dafür sind wir Dir sehr dankbar. Denn es war Deine Seite, die dazu beigetragen hat, selber zu denken und zu recherchieren. Daß Du versuchst, Dich von unseren, auf Deiner Materialsammlung aufbauenden Betrachtungen zu distanzieren, bedauern wir. Wir können das aber gut verstehen. Denn es ist gelungen, Tabus und Denkverbote zu schaffen, die sogar in die kritische Intelligenz hineinwirken. Und diejenigen, die dabei sind, Tabus und Denkverbote aufzubrechen und die tatsächlichen Machtstrukturen sichtbar zu machen, werden stigmatisiert. Das ist eine bekannte Strategie. Zum geistig Verirrten gestempelt werden zu sollen, ist natürlich kein reiner Genuß.

 19.11.2008 16:11 Uhr

Ich habe nicht die Absicht, mich in diese Angelegenheit zu vertiefen… Euch rate ich: Gebt doch einfach zu, dass Ihr Euch verrannt habt.

 19.11.2008 16:16 Uhr

Im übrigen können sich die rechten über die unterstützung der arbeiterfotografie freuen, jörg haider zum märtyrer zu stilisieren.

 19.11.2008 17:24 Uhr

Wir haben Wichtigeres zu tun. Vor allem Wichtigeres, als der neonazistischen Ecke auch noch einen Märtyrer untern Tannenbaum zu legen.

 20.11.2008 14:37 Uhr – Antwort von Andreas Hauß auf unsere Reaktion (19.11.2008) auf seine Nachbetrachtung

Das nenne ich beharrlich.

Liebe Leute,

1. Es GIBT keine “Debatte”. Weder bzgl. des Unfalls – da waren die Fakten klar noch bevor Ihr Eure datei aufsetztet. Noch bzgl. dieser eurer Datei. Sie ist Schrott, und das disktiert niemand, sondern wir alle sagen Euch nur, dass es so ist und wundern uns über Eure Uneinsichtigkeit.

2. “selber denken macht schlau”. Ja, das stammt von mir, dazu stehe ich. Aber das Verb heißt “denken”, nicht “phantasieren”.

3. Bräutigam macht Euch sowas von deutlich auf die methodischen Fehler aufmerksam. Erst das Motiv oder die Interpretation zu definieren und dann die Fakten darauf hin zu untersuchen, it Schrott. Das gilt für die angeblichen “WTC-Sprengungen” wie für die Palästinakarte wie für den Haiderunfall. Quellenkritik, Selbstkritik, wirklich offene Untersuchung des jeweiligen Gegenstandes ist Eure Sache in diesen drei Fällen nicht. Gut, man kann sich irren. Ich irrte mich auch zwei tage bzgl. der nicht zu den Fotos passenden Unfallberichte. Aber dann korrigiert man sich doch als redlicher Informierer.

4. Und was schreibt Ihr da:

    “..Tabus und Denkverbote zu schaffen, die sogar in die kritische Intelligenz hineinwirken. Und diejenigen, die dabei sind, Tabus und Denkverbote aufzubrechen …”

Mal zur Info: ich setze mich seit jahren FÜR Tabus und egeln ein (nicht für Denkverbote) Siehe meine dateien /xenotransplantation.html oder alles, was ich zum Völkerrecht schrieb, meine 9/11strafanzeige.html usw.

Ich habe etwas gegen Verbrecher. Und als solche bezeichne ich Leute, die besoffen mit doppelter geschwindigkeit di eigenen Landeskinder gefährden. Ich halte viel von den Regeln nicht nur im Strassenverkehr. Tabus und regeln schützen die Schwachen. Auch die wahrheit ist Sache der Bevölkerungmehrheit.

Regeln brechen, sich rücksichtslos durchsetzen, gesetze brechen, Leute ermorden und Kriege veranlassen: das ist Sache der “Tabubrecher” – sihe den Bundesjoschka.

Aufklärung und Quatsch erzählen mag beides gegen die herrschenden gerichtet sein. In Bezug auf Nachhaltigkeit, Effektivität und Akzeptanz für weitere Informationen sind Quatsch, Verschwörungstheorien und Phantastereien höchst kontraproduktiv. Mich wurmt, die Seiten der “Arbeiterfotografie” nicht mehr al verlässliche gute Quelle nennen zu können. Das ist oberschade.

Sackgasen haben einen Vorteil, wenn man sich verrannt hat. Man weiss nach mehr oder minder langer zeit nicht nur, wo es nicht weitergeht, sondern auch, wo man wieder rauskommt. Nämlich da, wo man reinging. Zumal, wenn dort Gutmeinende laut, ganz laut rufen.

 21.11.2008 08:51 Uhr – Kruzifix und Hakenkreuz – Mathias Bröckers in seinem Blog

Kaum war ich unlängst nach längerer Zeit mal wieder in Wien gelandet, da spult sich keine fünf Stunden später Landeshauptmann Jörg Haider an einem Betonpfosten auf – sturztrunken und mit 140 Sachen. “Ich sollte öfter nach Östereich kommen, vielleicht geht dann jedes Mal ein Nazi drauf”, dachte ich mir. Wieder zu Hause dann, bei der Lektüre einiger emails und Webseiten, der Schock: das war gar kein Unfall und Haider eigentlich auch kein Nazi, sondern: Verschwörung! Finstere Mächte wollten dem Jörgi ans Leder und haben ihn deshalb verunfallt – wie auf den Fotos vom Tatort klar zu sehn (rote Pfeile !!!). Hallo???

OK, wer sich vornimmt, nach herumliegenden Euros Ausschau zu halten, wird über kurz oder lang garantiert einige finden. Und wer sich angewöhnt hat, Nachrichten und Zeitungsberichte zu hinterfragen, stößt sicher auch auf Falschmeldungen und Propaganda. Aber es liegt nicht an jeder Ecke ein Euro auf der Straße, wer das glaubt uns sein Leben danach ausrichtet ist einfach nur verrückt. Genausowenig ist natürlich auch jedes überraschende Ereignis nicht das Ergebnis planvoller Strippenzieher und dunkler Mächte. Dass jemand sich alkoholisiert und mit reichlich überhöhtem Tempo mit dem Auto überschlägt kommt ca. jedes Wochenende 2-3 mal vor. Deshalb haben auch Andreas Hauss und Volker Bräutigam völlig recht wenn sie fordern, sich mit dem Haiderunfall keine Sekunde länger zu beschäftigen – hier [medienanalyse-international.de]. Wer in die “Geheimnisse” Östereichs eintauchen will, etwa in die deprimierende Liaison von Kruzifix und Hakenkreuz in Kärnten und anderswo, sollte vielleicht eher den Büchner-Preisträger Josef Winkler oder Jellinek oder Bachmann lesen…

(Quelle: writersblog/broeckers)

 21.11.2008 16:09 Uhr – Reaktion auf Mathias Bröckers (21.11.2008 08:51 Uhr)

aaa ja! auf welchem Betonpfosten bitte schön? Oder war das ein unsichtbarer Hydrant? Hier ist es auf einmal in Ordnung, daß ein disziplinierter Wenigtrinker sich innerhalb einer Stunde mir nichts dir nichts 1.8 Promille antrinkt, daß ein Schwulenhasser auf einmal eine Schwulenkneipe aufsucht, daß ein gepanzertes Auto sich auf einer geraden Straße überschlagen soll und danach aussieht als ob ein Panzer draufgefahren wäre und das alles kurz nach dem er nach Jahren politischer Abstinenz wieder aufgetaucht ist und sofort Riesenerfolge gefeiert hat.

Was ist denn hier mit Ihrem investigativen Instinkt passiert Herr Bröckers? Eingeschlafen? Oder ist das nur die Angst, zu sehr politically incorrect zu sein?

(Quelle: writersblog/broeckers)

 21.11.2008 17:23 Uhr – Reaktion auf Mathias Bröckers (21.11.2008 08:51 Uhr)

Ganz so schnell sollte man den Fall nicht ad acta legen. Von Haider kann man halten was man will, der Fall hat zumindest einige Unstimmigkeiten.

Zumal der Phaeton das sicherste Auto in seiner Klasse ist. Haben Sie die Fotos gesehen ? Das sah nicht aus wie auf gerader Straße überschlagen, dass sah aus wie mit einem 40 Tonner kollidiert.

Kurz vor dem Unfall hat Haider in einer ORF Sendung über die Banken gewettert, das ist sicher Zufall, aber politische Unfälle sind oft herbeigeführt.

Barschel, Möllemann, Haider

Dieses Gezeter zwischen Rechts und Links lenkt den Blick vom Wesentlichen ab 😉

(Quelle: writersblog/broeckers)

 21.11.2008 20:19 Uhr – Reaktion auf Mathias Bröckers (21.11.2008 08:51 Uhr)

Kommt es auch so oft vor, dass man sich extra auf dem Weg zum 90. Geburtstag der Mutter macht nur um sich unterwegs innerhalb von 2-3 Stunden komplett mit Alkohol abzuschießen und der alten Dame damit den Freudentag zu versauen. Wohl kaum.

(Quelle: writersblog/broeckers)

 22.11.2008 01:34 Uhr – Reaktion auf Mathias Bröckers (21.11.2008 08:51 Uhr)

Hallo Herr Bröckers, was Herr Haider war oder nicht, steht nicht zur Debatte. Fakt ist, dass zunächst davon gesprochen wurde, dass er nicht alkoholisiert war und auf einmal hatte er mehrere Promille intus. Dann die Löcher im Dach, die nach Einschußlöchern aussehen. Auf die Geschwindigkeit konnte man sich auch nicht recht einigen. Hierzu gibt es einen Film zu sehen “Fall Haider wirft noch immer Fragen auf!” auf VideoGold.de. Hier äußert sich Herr Haider auch kritisch zur Bankenmafia. Wenn man sich den Anschein gibt kritisch zu sein, dann sei man dies in jeden Fall, politsche Gesinnung hin oder her. Gerade dieser Aspekt, die Gesinnung, behindert einen klaren Blick für das Wesentliche.

(Quelle: writersblog/broeckers)

 22.11.2008 11:53 Uhr – Reaktion auf Mathias Bröckers (21.11.2008 08:51 Uhr)

“da spult sich keine fünf Stunden später Landeshauptmann Jörg Haider an einem Betonpfosten auf”: hast du da auch ne bild dazu, den “Betonpfosten” würd ich doch gern sehen

“Dass jemand sich alkoholisiert und mit reichlich überhöhtem Tempo mit dem Auto überschlägt kommt ca. jedes Wochenende 2-3 mal vor”: zeig doch mal die 2-3 unfälle bei der tragende “säulen” einfach abgeschert wird, die türen “rausfallen”…

auch schön zu sehen wie du immer noch im “links rechts” schema hängengeblieben bist

meinst du mit “NAZI” die nationalsozialisten aus den 30jahren? gute besserung und beste grüsse david

(Quelle: writersblog/broeckers)

 22.11.2008 20:28 Uhr – Reaktion auf Mathias Bröckers (21.11.2008 08:51 Uhr)

Hallo Mathias, Dein Beitrag hat mich aber sehr enttäuscht von Dir. Man mag von Haider halten was man will. Trotz allem war er aber immer noch ein Mensch. So, wie Du muß man nicht über ihn schreiben.

(Quelle: writersblog/broeckers)

 23.11.2008 10:24 Uhr – Reaktion auf Mathias Bröckers (21.11.2008 08:51 Uhr)

Toll, wirklich gelungen, Herr Bröckers. Wie demontiert man sich möglichst schnell? Genau so.

(Quelle: dasgelbeforum.de.org)

 23.11.2008 17:28 Uhr – Reaktion auf Mathias Bröckers (21.11.2008 08:51 Uhr)

Als ich diesen Artikel am Erscheinungstag gelesen habe, hat er mich sehr irritiert. Eigentlich wollte ich umgehend einen entsprechenden Kommentar senden, habe mich aber zunaechst zurueckgehalten, weil ich dachte, ich haette die Botschaft noch nicht richtig verstanden. Aber auch nach dem zweiten Lesen frage ich mich: Spricht aus diesem Artikel nun Ideologie oder Satire und stammt er ueberhaupt aus Ihrer Tastatur?

Gleich vorweg: Ich bin und werde kein Anhaenger der politischen Ansichten des Joerg Haider, aber er ist eines nichtnatuerlichen, gewaltsamen Todes gestorben und die offiziellen Ermittlungsergebnisse haben mich nicht ueberzeugt und mit erheblichen Zweifeln zurueckgelassen. Nach wie vor stehen fuer mich Unfallopfer, -fahrzeug, -ort und -hergang nicht in einem plausiblen Zusammenhang.

Wenn man als investigativer Journalist dieses Thema nicht weiterverfolgen will, weil man fuerchtet, Erkenntnisse zu gewinnen, deren Veroeffentlichung Beifall aus der falschen Ecke einbringt, solte man das auch so kommunizieren.

Oder beginnt die Informationsrevolution jetzt ihre Kinder zu fressen?

Im uebrigen schliesse ich mich den kritischen Anmerkungen der Vorkommentatoren an.

(Quelle: writersblog/broeckers)

 23.11.2008 22:39 Uhr – Reaktion auf Mathias Bröckers (21.11.2008 08:51 Uhr)

Tja, lieber Matthias; an der Reaktion Ihrer Leser kann man ablesen, dass es sich bei Ihrer Klientel eben doch nur um einfältige Verschwörungstheoretiker handelt, was aber auch zu erwarten war.

p.s. Einen Provinzpolitiker, zudem noch einen toten, als Nazi, der den Tod zurecht anheim gefallen wäre, zu beschimpfen, ist trotzdem unter aller Sau und ergibt einen Ahnung von Ihrem Menschenbild.

(Quelle: writersblog/broeckers)

 25.11.2008 23:09 Uhr – eMail für das Gästebuch

Links und rechts sind Begriffe um jemandem den Weg zum Bahnhof zu erklären. Der politische Mord an einem demokratisch gewählten Volksvertreter sollte allen Bürgern, unabhängig von ihrer politischen Einstellung, Anlass sein aufzuwachen.

“Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist.

Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.

Als sie die Sozialisten einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Sozialist.

Als sie die Juden einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jude.

Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.”

Martin Niemöller

 27.11.2008 18:03 Uhr – Kommentar von Andreas von Bülow

Ihr habt eine sehr sorgfältige Arbeit geleistet. Es gibt viele Figuren auf den diversen Schachbrettern der Politik, und Haider ist zweifellos eine nicht unwichtige. Gleichgültig wo der Mann gestanden hat, die Frage ob sein Tod das Ergebnis einer verdeckten Operation gewesen sein könnte, ist von erheblicher Bedeutung. Ihr habt erst nach den denkbaren Motiven gesucht und dann die Fakten erörtert, um Euer Engagement zu erklären.

Wichtig ist für mich allein der Tatort und die weder vorher noch im nachhinein zu verfälschenden Beweismittel. Der Phaeton erinnert mich im Zustand der Totalzertrümmerung an bekannte Limousinen aus Beirut. An sich müßten Sachverständigengutachten den Hergang des Unfalls klären können. Ich sehe ebenso wie Ihr nirgendwo einen Gegenstand, der ein so schweres Fahrzeug zum Zusammenfalten hätte bringen können. Die Straße war gut ausgebaut, leicht zu durchfahren, bot keine großen Widerstände, kleine Böschungen und winzige Fundamente für Drahtzäune. Schleifspuren an der Karosserie müssten über die berührten Gegenstände aber auch über die einwirkende Gewalt Auskunft geben können. Das Loch im Dach ist mehr als merkwürdig, es müßte ja exakt mit einem der berührten Gegenstände korrespondieren, und an beiden müßten die Spuren einander entsprechend zu finden sein.

Also ich habe wieder einmal Hochachtung vor Eurer exakten Arbeit. Die sich mit Macht aufdrängenden Fragen für jedermann nachvollziehbar zu beantworten, wäre Sache der staatlichen Aufklärung. Sollte es daran fehlen, so werden zu Recht alternative Theorien zur Erkärung des Geschehens ansetzen. Und die fangen mit der Frage nach dem “Wem nutzt es” an. Eigentümlich wieder das hysterische Gefiepe der Kritiker, die um Aufklärung Bemühte sofort wieder mittels der sorgfältig preparierten Jauchegruben zum Verstummen bringen wollen. Cui Bono?

 28.11.08 22:28

folgende hetzterei gegen euch… zur kenntnis: http://jungle-world.com/artikel/2008/47/30410.html

‘Small Talk von Markus Ströhlein’ in ‘Jungle World’ vom 20.11.2008 mit dem Titel ‘Werden wir prüfen’ und folgender Einleitung: “Auf seiner Internetseite hat der Verband Arbeiterfotografie, der sich auf die Tradition linker Arbeiterfoto­grafie beruft, in der Rubrik »Politische Morde« einen Text zu Jörg Haider veröffentlicht. In ihm wird spekuliert, dass Haider umgebracht worden sei, weil er gute Verbindungen zu Muammar Gaddafi und Saddam Hussein unterhalten und sich »der Steuerung durch die Machtzentren der ›westlichen‹ Welt« entzogen habe. Ein Anhänger Haiders spricht mit dem Verband.”

Ich wollte Ihnen meine Anerkennung wegen des mutigen Textes aussprechen. Der Wahrheitsfindung stehen heutzutage ja mächtige Interessen entgegen.

Wir versuchen schon relativ breit, uns Gedanken zu machen über Hintergründe und Zusammenhänge. Es ist schön, dass Sie das zu würdigen wissen.

Ich teile Ihre Vermutung. Das war Mord. Das hat ein bestimmter Geheimdienst schon häufiger gemacht.

Wir wissen natürlich nicht, wie es genau war. Wir sehen es aber als gerechtfertigt an, Überlegungen anzustellen, wie es gewesen sein könnte, einfach um den Horizont zu erweitern, der ansonsten in den Medien eingeschränkt ist.

Es gibt bestimmte Kreise, die solche Wahrheiten nicht hören wollen. Könnte man den Beitrag nachdrucken? Ich arbeite in einem politischen Kreis. Wir wollen eine Broschüre zusammenstellen zu den Methoden des Mossad und der zionistischen Lobby.

Was für eine Organisation ist das?

Wir sind eine freie Organisation, an keine Partei gebunden.

Am Telefon kann ich nicht sagen, ob wir einverstanden sind. Wir müssten da schon ein bisschen mehr wissen.

Wir sind schon patriotisch eingestellt. Aber wir haben politisch keine Scheuklappen. Ich kann Ihnen Material schicken.

Das können Sie machen. Wir beratschlagen dann. Sie hören gegebenenfalls von uns.

Das würde meine Kameraden freuen, wenn wir was machen könnten.

Ja gut, werden wir prüfen.

Anmerkung zum Angriff von ‘rechts’: Der Wortwechsel ist Ergebnis eines Täuschungsmanövers. Es handelt sich um ein Telefongespräch, das unter Vorspiegelung falscher Tatsachen ähnlich wie wiedergegeben geführt worden ist und mit dem der Versuch unternommen werden soll, den Gesprächspartner auf’s Glatteis zu führen.

In der Artikel-Einleitung wird suggeriert, als sei der Anrufende als ‘Anhänger Haiders’ zu erkennen gewesen. Das ist falsch. Erst im Laufe des Gesprächs wird – nach mehrfachem Nachfragen – durch die Verwendung des Begriffs ‘patriotisch’ der Eindruck erzeugt, daß der Anrufende dem ‘rechten’ Lager angehört.

Erst mit der Veröffentlichung in der sich als ‘links’ tarnenden Zeitung ‘Jungle World’ wird klar, daß dies tatsächlich zutrifft, und es wird klar, daß ‘links’ nicht immer ‘links’ ist – und daß ‘rechts’ ist, was sich ‘links’ tarnt.

 Januar 2009 – Veröffentlichung ‘Das Leid der Palästinenser und das Elend ihrer vermeintlichen Freunde’ auf der website ‘Emanzipation und Frieden. Antikapitalismus 2.0’

Schweigen wir von Islamisten und Nazis, die mit so manchen Linken um die größtmögliche Hetze gegen Israel wetteifern und wenden uns ‘seriöseren’ Quellen zu…

Manche hassen Israel so sehr, dass buchstäblich ihr Verstand aussetzt. Zu den Vernichtungsdrohungen des iranischen Präsidenten gegen Israel meinen sie allen Ernstes, Ahmadinedjad sei nur falsch übersetzt worden. Als ob der arme Kerl nicht tausend und eine Möglichkeit hätte, so etwas klarzustellen. In die Welt gesetzt hat diesen erbärmlichen Geistesblitz eine gewisse Arbeiterfotografie, auf deren Seite man auch subtile Hinweise auf eine ‘mögliche gezielte Tötung’ des ehemaligen österreichischen Rechtsextremisten Jörg Haider finden kann – übrigens auch er ein wackerer ‘Freund der Palästinenser’. Welcher Geheimdienst ihm Alkohol in den Schnaps geschüttet hat, damit er an die Leitplanke knallt, braucht man nicht groß erklären, man weiß solche Dinge ja eh (www.galerie-arbeiterfotografie.de/politische-morde/index-2008-10-11-joerg-haider.html).

(Quelle: emanzipationundfrieden.de)

Mehr zum Fall Haider in der Rubrik ‘Rezensionen’

Feindbild Haider zerstört
Betrachtung zu Schlüsselargumenten in Gerhard Wisnewskis Buch ‘Jörg Haider – Unfall, Mord oder Attentat?’

Uwe Barschel
Am 11.10.1987 unter ungeklärten Umständen zu Tode gekommen

 

Am 11. Oktober 1987 kommt der 1944 in Glienicke bei Berlin geborene Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Uwe Barschel, in einem Hotelzimmer in Genf unter ungeklärten Umständen zu Tode.

‘Geheimakte Mossad’ von Victor Ostrovsky

1994 erscheint das Buch ‘Geheimakte Mossad’ des ehemaligen Mossad-Agenten Victor Ostrovsky. Darin wird ausführlich beschrieben, wie der Mossad Uwe Barschel ermordet hat.

‘Geheimakte Mossad’ von Victor Ostrovsky – erschienen 1994 (hier die deutsche Taschenbuchausgabe von 1996)

Zunächst sei Barschel über einen speziell präparierten Wein in den Zustand der Ohnmacht versetzt worden. Das Weitere sei dann wie folgt abgelaufen:

“Barschel lag auf dem Boden rechts neben dem Bett. Er war offenbar ohnmächtig geworden und aus dem Bett gefallen. Das Team zog ein Plastiktuch über das Bett und legte den Bewußtlosen darauf, mit den Beinen zum Kopfende, damit die nächsten Schritte einfacher wären. Ein zusammengerolltes Handtuch wurde ihm unter den Nacken gelegt, als ob er eine Mund-zu-Mund-Beatmung bekommen sollte. Fünf Leute befanden sich zu dem Zeitpunkt im Raum. Vier kümmerten sich um das Opfer, und einer füllte die Badewanne mit Wasser und Eis; das Geräusch würde jedes andere übertönen. Ein langer, gut geölter Gummischlauch wurde dem schlafenden Mann in den Hals geschoben, langsam und vorsichtig, um ihn nicht zu ersticken. Einer schob den Schlauch, während ihn die anderen Männer für den Fall einer plötzlichen Konvulsion festhielten. Sie alle hatten so etwas schon vorher gemacht. Sobald der Schlauch den Magen erreicht hatte, brachten sie am oberen Schlauchende einen kleinen Trichter an, durch den sie nun verschiedene Pillen einführten, dazu ab und zu etwas Wasser, damit sie auch tatsächlich den Magen erreichten. Danach wurden dem Mann die Hosen heruntergezogen. Zwei Männer hielten seine Beine hoch, und ein Dritter führte ihm rektal Zäpfchen mit einem starken Sedativ und einem fiebererzeugenden Mittel ein. Die Hosen wurden ihm wieder hochgezogen, und die Leute warteten auf die Wirkung der Medikamente; sie legten ihm ein Thermometer auf die Stirn, um seine Temperatur zu beobachten. Nach einer Stunde hatte er hohes Fieber bekommen. Er wurde dann in das Eisbad gelegt. Der Schock rief starke Körperzuckungen hervor. Der plötzliche Temperaturwechsel im Verein mit der Wirkung der Medikamente erzeugte so etwas, was wie eine Herzattacke aussah. Nach ein paar Minuten stellte das Team fest, daß er wirklich tot war…”

Victor Ostrovsky schildert auch, was zu dem Mord führte: Barschel war im Zusammenspiel von BND, Verfassungsschutz und Mossad in die ‘Operation Hannibal’, ein Waffengeschäft Israels an den Iran, das über Schleswig-Holstein laufen sollte, eingeweiht worden, habe sich aber geweigert mitzuspielen. Daraufhin habe man sich der Mitarbeit eines Oppositionspolitikers versichert. “Der Oppositionspolitiker, der keine Chance sah, die Wahl zu gewinnen, war zu jedem Versprechen bereit.” Ähnlich wie im Fall Waldheim, sei dann eine Rufmordkampagne gegen Barschel eingefädelt worden. Aber auch der in die Enge getriebene Barschel sei nicht bereit gewesen, sich kaufen zu lassen – habe sich geweigert, sich gegen Geld mit seinem Sturz abzufinden.

‘Der Doppelmord an Uwe Barschel’ von Wolfram Baentsch

2006 erscheint das Buch ‘Der Doppelmord an Uwe Barschel’ von Wolfram Baentsch. Es schildert den zweifachen Mord an Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Uwe Barschel, den physischen Mord am 11.10.1987 in Genf und den insbesondere vom ‘Spiegel’ betriebenen Rufmord.

‘Der Doppelmord an Uwe Barschel’ von Wolfram Baentsch – erschienen 2006

Am 2.10.2006 führt ‘netzeitung.de’ ein Interview mit Wolfram Baentsch. Der einleitende Satz lautet: “Uwe Barschel musste sterben, weil er von einem Waffengeschäft zwischen Israel und dem Iran erfahren hatte.” Wolfram Baentsch erläutert dann: “Israel und die USA hatten ein gemeinsames Interesse daran, den Krieg zwischen Iran und Irak mit Waffen zu füttern. Je länger und verlustreicher er würde, desto besser. Gleichzeitig hatten sie natürlich ein Interesse daran, nicht selbst als die Förderer dieses Krieges in Erscheinung zu treten. Seit langem ist ja bekannt, dass Saddam Hussein lange Zeit von Amerika mit Waffen beliefert worden ist. Hätte man nicht nun auch den Iran mit Waffen versorgt, wäre der Krieg schnell zu Ende gewesen. Diese Aufgabe übernahm Israel und brauchte dazu Deutschland als Vorposten. Die Waffen wurden in Lastwagen über Italien nach Deutschland transportiert, zunächst nach Hamburg und dann nach Schleswig-Holstein.” ‘netzeitung.de’: “Uwe Barschel… musste sterben, weil er zu einem untragbaren Risiko für die Geheimdienste [BND, Mossad und CIA] geworden war. Sein Tod habe den gleichen Hintergrund wie der Mord an Olof Palme.” (www.netzeitung.de)

‘Titel, Thesen, Temperamente’ über das Buch von Wolfram Baentsch

Am 22.10.2006 strahlt die ARD die Fernsehsendung ‘Titel, Thesen, Temperamente’ (www3.mdr.de) aus. Einer der Beiträge der Sendung befaßt sich mit dem Buch von Wolfram Baentsch. Darin bleiben die mit dem Krieg zwischen Irak und und Iran (1980-88) in Zusammenhang stehenden Vorgänge komplett unerwähnt. Nach dem Rufmord an Uwe Barschel folgt mit dieser Sendung der Rufmord an Wolfram Baentsch. Dies geschieht insbesondere, indem ‘Titel, Thesen, Temperamente’ die offensichtlich falsche Behauptung aufstellt: “Ein schlüssiges Mordmotiv kann Baentsch nicht nennen” und indem sie das von den Genfer Justizbehörden 1993 in Auftrag gegebene chemisch-toxikologische Gutachten (www.herbig.net) des Schweizer Wissenschaftlers Prof. Dr. Hans Brandenberger mit keinem Wort erwähnt. Auch dieser Aspekt hätte sich – wie das Interview mit netzeitung.de zeigt – in großer Klarheit formulieren lassen: “Barschel ist von mehreren Personen ermordet worden, das war nicht einer alleine. Dieser Mord lässt sich auf verschiedene Arten beweisen. Die Beweise aber, und das ist das erschreckende, sind zwar erbracht worden und sie liegen auch vor, durften aber nie veröffentlicht werden. So hat zum Beispiel der Zürcher Toxikologe Professor Brandenberger in einem Gutachten akribisch nachgewiesen, dass das tödliche Gift Barschel erst verabfolgt worden ist, als er schon bewusstlos war. Er hat es also gar nicht selbst aufnehmen können.” (www.netzeitung.de)

Report München: Es war Mord – Der Barschel-Ermittler nennt Details

Am 10.9.2007, 21.45 Uhr bringt ‘Report München’ im ARD-Fernsehprogramm einen Beitrag zum Tod von Uwe Barschel. Dazu heißt es: “Bei einer vorurteilsfreien Betrachtung des Tatortes hätte man darauf kommen müssen, dass es Mord war”, urteilt heute Ex-Chefermittler Heinrich Wille, Leitender Oberstaatsanwalt in Lübeck, exklusiv gegenüber Report München. Damit lichten sich die Nebel um den mysteriösen Todesfall Uwe Barschel. Er wurde im Oktober vor fast zwanzig Jahren tot in einer Badewanne des Genfer Hotels Beau Rivage gefunden. Selbstmord scheidet für Wille inzwischen völlig aus, “dafür hat man während der ganzen Ermittlungen nicht einen Hinweis bekommen”. Dagegen zeige “die Spurenbeseitigung, die allerdings nicht lückenlos gelang, dass daran nur ein Mörder Interesse gehabt haben kann”, erklärte Wille im Report-Interview. Dass die Killer von einem “Sicherheitsunternehmen” beauftragt wurden, schließt Ermittler Wille nicht aus, “denn die Geheimdienste, die ein Interesse am Tod von Uwe Barschel hatten, mussten nicht Tatausführende gewesen sein”.

Bildzeitung – Springer macht mit Barschel aus dem Jenseits von sich Reden

Am 30.10.2010 macht die Bildzeitung groß auf mit dem Thema Barschel, weist damit auf die RTL-Sendung ‘Das Medium’ am darauffolgenden Abend hin, die den Fall dem Publikum über ein ‘Gespräch mit dem Jenseits’ verkauft, frischt auf diese Weise das Interesse am Fall Barschel auf und bringt dabei das Thema Mord ins Gespräch. (www.bild.de)

“TV immer verrückter! – Toter Barschel spricht bei RTL – ER SAGT: Ich bin ermordet worden!”

‘Bild’, 30.10.2010, Titelseite

Die Gelegenheit wird genutzt, um Verwirrung zu stiften. Spekuliert wird über Mord durch den Geheimdienst Südafrikas in Zusammenhang mit U-Boot-Lieferungen an Südafrika, Mord durch CIA oder Mossad in Zusammenhang mit Waffenlieferungen an Libyen und Selbstmord mittels Sterbehelfer.

Welt am Sonntag – Springer präsentiert sich als investigativer Aufklärer

Am 21.11.2010 macht sich die ‘Welt am Sonntag’ das Thema Barschel zu eigen und veröffentlicht jahrelang bekannte Erkenntnisse als neu. Es stellt sich die Frage, welche Ziele ein Organ, dessen Mitarbeiter im Interesse von USA und Israel arbeiten müssen, mit dieser Veröffentlichung verfolgt. (www.welt.de und www.welt.de)

“Neue Spur im Fall Barschel – Sie führt zum Mossad”

‘Welt am Sonntag’, 21.11.2010, Titelseite

Die ‘Welt am Sonntag’ läßt den zum Zeitpunkt der Veröffentlichung 89jährigen Toxikologen Prof. Dr. Hans Brandenberger mit einem ausführlichen Text zu Wort kommen. Dessen Quintessenz ist die Aussage, die Mord-Beschreibung durch Ex-Mossad-Agent Ostrovsky stimme mit seinen eigenen Analysedaten erstaunlich gut überein – das sei ein Indiz für die Richtigkeit der Annahme, daß der Mossad für den Mord verantwortlich ist.

Israels Außenamtssprecher Jigal Palmor am 22.11.2010: “Es gibt keine Basis, auf der man den Fall mit Israel in Verbindung bringen kann“. Ostrovsky sei extrem unglaubwürdig: “Die Hälfte von dem, was er sagt, sind Lügen, und die andere Hälfte sind Erfindungen.“ (www.tz-online.de) Und Telepolis versucht die Unabhängigkeit der Darstellungen von Ostrovsky und Brandenberger in Zweifel zu ziehen. Am 23.11.2010 ist dort in einem Artikel mit dem Titel “Barschels Geister” zu lesen (Seite 2): “Da Prof. Brandenberger seine Mordthese im Wesentlichen bereits einen Monat nach dem Todesfall geäußert hatte, wäre es geradezu verwunderlich, wenn sich der gewiefte Ostrovsky sieben Jahre später auch insoweit nicht bei Brandenberger bedient hätte. Wenn nun wiederum Brandenberger auf Ostrovsky hinweist, so ergibt sich ein selbstreferentielles Informationskartell.” (www.heise.de/tp)

Was im Artikel der ‘Welt am Sonntag’ weitgehend im Unklaren bleibt, ist der Hintergrund der Waffengeschäfte, die nicht öffentlich werden sollten. Es wird zwar wiedergegeben, was Ostrovsky als Motiv für den Mord an Barschel anführt, nämlich “dass der Politiker alles über einen geheimen Waffenhandel zwischen Israel und dem Iran gewusst habe, der über schleswig-holsteinischen Boden ging. Demnach musste er sterben, weil er sein Schweigen brechen wollte.” Nicht erwähnt wird dabei allerdings das geo-strategische Ziel der Waffenlieferungen, nämlich daß Israel und die USA das Ziel verfolgten, den Krieg zwischen Iran und Irak mit Waffen zu füttern, ihn zu verlängern und damit die Krieg führenden Staaten ausbluten zu lassen. Stattdessen heißt es im Artikel der ‘Welt am Sonntag’ herunterspielend und desorientierend: “Israel habe heimlich Teile für Jagdflugzeuge des Typs F-4 Phantom an Teheran geliefert. Iran erhoffte sich davon mehr Durchschlagskraft im Krieg gegen den Irak.”

Weiterer Beitrag aus der Rubrik ‘Politische Morde’:

Alfred Herrhausen
Am 30.11.1989 durch Unbekannte ermordet

Alle Beiträge der Rubrik ‘Politische Morde’:

Jörg Haider
Am 11.10.2008 unter ungeklärten Umständen mit seinem Dienstwagen zu Tode gekommen

Slobodan Milosevic
Am 11.3.2006 im Nato-Gefängnis nahe Den Haag unter ungeklärten Umständen zu Tode gekommen

Robin Cook
Am 6.8.2005 beim Bergwandern unter ungeklärten Umständen zu Tode gekommen

Yasir Arafat
Am 11.11.2004 unter ungeklärten Umständen zu Tode gekommen

Jürgen W. Möllemann
Am 5.6.2003 beim Fallschirmspringen unter ungeklärten Umständen zu Tode gekommen

Petra Kelly und Gert Bastian
Im Oktober 1992 im Haus, in dem sie lebten, unter ungeklärten Umständen zu Tode gekommen

Detlev Karsten Rohwedder
Am 1.4.1991 durch Unbekannte ermordet

Alfred Herrhausen
Am 30.11.1989 durch Unbekannte ermordet

Uwe Barschel
Am 11.10.1987 unter ungeklärten Umständen zu Tode gekommen

Olof Palme
Am 28.2.1986 durch Unbekannte ermordet

John F. Kennedy
Am 22.11.1963 durch Unbekannte ermordet

Enrico Mattei
Am 27.10.1962 unter ungeklärten Umständen mit seinem Flugzeug zu Tode gekommen

 

Natürlich dürfen auch die kritischen Stimmen nicht fehlen:

Der Unfall von Jörg Haider: Mythen und Theorien

Jörg Haider starb am 11. Oktober 2008, seine letzte Ruhe findet er nicht: Um das Geschehen in dieser Nacht kursieren seit Jahren Verschwörungstheorien.(Bild: APA/Gert Eggenberger, krone.at-Grafik)

Wir schreiben den 11. Oktober, vor genau zehn Jahren starb der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider südlich von Klagenfurt im Wrack seines VW Phaeton.Artikel teilen

Aber machen wir doch den Test und geben auf Google „Haider und Mord“ ein: Wir erhalten binnen Millisekunden 143.000 Treffer. Suchen wir ergebnisoffener nach „Haider und Unfall“, steigt der Wert auf 191.000. Es scheint auch zehn Jahre danach schwer, Dinge zu akzeptieren, die man nicht akzeptieren möchte.(Bild: APA/GERT EGGENBERGER, google.com, krone.at-Grafik)

Unfalltod, Mord oder Attentat?
Oder steckt mehr dahinter? Das große Geschäft? Da gibt’s einerseits jene, die durch Bücher, zumeist im einschlägig bekannten Kopp-Verlag erschienen, Geld machen. Die Autoren heißen dann Gerhard Wisnewski oder Guido Grandt, die Bücher „Haider – Unfalltod, Mord oder Attentat“ bzw. „Freimaurer-Logenmord Jörg Haider“.(Bild: APA/GERT EGGENBERGER, google.com, krone.at-Grafik)

Der Kärntner Landeshauptmann war immer Quotenbringer, das gilt auch für den Video-Kanal YouTube. Mehr oder weniger ernst zu nehmende „Experten“ formulieren die schrägsten Verschwörungstheorien:

  • Der Phaeton wurde mit einem Lkw an den Ort des Geschehens gebracht, Haiders Leiche erst danach in das Wrack gesetzt.

  • Der israelische Geheimdienst habe Jörg Haider auf dem Gewissen.

  • Alternativ dazu auch die amerikanische CIA

  • oder Freimaurer, Bilderberger oder Außerirdische.

Haiders Alkoholisierung wird bezweifelt
Generell bezweifelt wird Haiders Alkoholisierung. Man könne sich nicht in den drei Stunden vom laut Zeugen recht nüchternen Verlassen einer Disco in Velden bis zum Unfall 1,8 Promille antrinken. Auch gebe es unterschiedliche Alkoholwerte in Blut und Magen. Zwischen 22.30 und 23.15 Uhr am Abend des 10. Oktober existiere auch ein Zeitfenster ohne Hinweis auf Haiders Aufenthaltsort.(Bild: Zach – Kiesling Roman / Verlagsgruppe News / picturedesk.com)

Haider-Witwe bemüht sich um Blutproben 
Derzeit bemüht sich Haiders Witwe Claudia um in Graz verwahrte Asservate, darunter Blutproben. Mit deren Hilfe soll ein neues Privatgutachten Licht in die Alkohol-Debatte bringen.(Bild: APA/BARBARA GINDL)

Rätsel um Zeugin und SMS
Für immer im Dunkeln der Unfallnacht wird jene Zeugin bleiben, die den Landeshauptmann als Letzte gesehen hat – wie er sie überholte. Oder der Inhalt der SMS, die Haider um 1 Uhr, 12 Minuten und 53 Sekunden schrieb bzw. um 1 Uhr, 14 Minuten und 38 Sekunden erhielt. Diesen Inhalt kennt wohl nur der Netzbetreiber. Augenblicke später war Jörg Haider tot.Der Klagenfurter Neue Platz beim Abschied von Jörg Haider am 18. Oktober 2008: Das offizielle Österreich nahm an der Beisetzungsfeier teil.(Bild: AFP)

Der Klagenfurter Universitätsprofessor Klaus Ottomeyer war immer ein ausgesprochen lauter Haider-Gegner. Vielleicht hatte der Psychologe aber recht, als er 2009 am ersten Jahrestag von „Idealisierung statt Trauerarbeit“ sprach. Eines ist sicher: Zehn Jahre nach seinem Tod ist Jörg Haider präsent wie immer.(Bild: APA)

Haider und Strache: Medaille und Kränze
Jörg Haider und Heinz-Christian Strache – nicht immer die allerbesten Freunde. Zehn Jahre nach Haiders Tod ändert sich das. Der Vizekanzler und FPÖ-Obmann legte am Mittwoch sowohl an der Unfallstelle in Lambichl als auch am Grab im Südkärntner Bärental Kränze nieder.Video: APAHeinz-Christian Strache und Kärntens FPÖ-Chef Gernot Darmann an der Unfallstelle(Bild: Rojsek-Wiedergut Uta)

Im Wechselspiel gab es aus den Händen von Claudia Haider für Strache die „Jörg-Haider-Medaille“. Bei beiden Anlässen wurde betont, wie man die Verdienste des jeweils Geehrten für die freiheitliche Idee schätze.

 

 

Hier die Animation von RTL des Offiziellen Narratives die in keinster Weise etwas mit Fakten zu tun hat:

HIER NOCH EIN PAAR DOKUS ZU UWE BARSCHEL:

BÜCHERTIPPS:

 

BÜCHERTIPPS SPEZIAL #03 – Literatur mit Österreich-Bezug!

 

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