Wie in Ausgabe 27 angekündigt war ich für 2 Tage im Burgenland um mir einerseits die Arbeit der dortigen Bewegung gegen die Teils abstrusen Covid-Regierungsmaßnahmen, anzusehen und andererseits auch einen Menschen besser kennen zu lernen, der medial bis heute als „Der Teufel“ schlechthin dargestellt wird, weil er ein verurteilter NeoNazi war. Ja, die Rede ist von Gottfried Küssel, da ich als Journalist jedoch es als usus betrachte mit möglichst ALLEN Seiten und Menschen zu sprechen, war es mir schon länger ein Anliegen Gottfried Küssel, besser kennen lernen zu können.

Und obwohl wir uns auch über Geschichte, Politik und vielerlei Themen unterhalten haben musste ich feststellen das dieser von den Medien als das Böse schlechthin dargestellte Mensch heute nach 16 Jahren Haft ein äußerst ruhiger, freundlicher, hilfsbereiter und sympathischer Mensch ist. Ich kenne Fälle wo Menschen nach 10 Jahren Haft, tickende Zeitbomben sind und dem nicht genug in unserer Gesellschaft eigentlich JEDER eine 2 Chance verdient hat. Das gilt allerdings anscheinend nur für Gewalttäter, Kinderschänder etc und nicht für Menschen die vor knapp 2 Jahrzehnten vielleicht mal politisch vom Kurs abgekommen sind. Die sind und bleiben für ewig das Böse!

Doch genug dazu.

Hier ein kurzes Video zu der Arbeit im Burgenland wo sich wie auch in Wien Menschen aus allen politischen Lagern und Gesellschaftsschichten gemeinschaftlich zusammengeschlossen haben.

 

 

Als ich wieder in Wien gelandet bin musste ich dann lesen und wahrnehmen das ein umstrittener Mitstreiter der Bewegung in Mauthausen für einen Eklat gesorgt hat:

https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/oberoesterreich/unfassbar-hitler-eklat-bei-mauthausen-gedenkstaette/477354913

https://www.heute.at/s/hitler-rede-bei-kundgebung-in-mauthausen-abgespielt-100142356?utm_medium=Social&utm_source=Facebook#Echobox=1620994460

Man könnte jetzt natürlich sagen, eh klar ÖSTERREICH, – FAKE NEWS – doch der Mann steht ja zu den Vorwürfen, will sich in der Sache nur falsch verstanden fühlen.

Damit kommt sich nicht nur ein Großteil der Bewegung verarscht und verraten vor, sondern man muss sich schon fragen ob das nicht fast schon ein bewusst gesetzter Akt der Sabotage sein könnte? Denn von dem Mann gab es ja mitunter schon einige Dinge die wiederum von vielen als Spaltung aufgefasst wurden (seltsame Telegram Umfragen mit Emojiys etc pp), wobei er sich selbst gerne als Opfer der Spaltung sieht. Gut, jeder wie er meint.

Wirklich wissen wird es nur Herr Alexander E., selbst. Und falls mir jemand jetzt vielleicht vorwerfen möchte nicht mit Herrn E. gesprochen zu haben, so muss ich sagen das ich selbst schon vor Monaten das Vergnügen hatte wo er selbst den strengen „Oberlehrer“ spielte, wobei zugeben man auch hier sagen könnte das das Thema Pädo-Kriminalität (das nie gegen die Schwulen und Lesbengemeinde gerichtet war) und die Aktion von Jenny K. auf einer Demo gegen Corona-Maßnahmen ebenso deplatziert waren, wie jetzt eben eine Hitler-Rede in Mauthausen! (Wobei letzteres in der Sache schon etwas mehr an Geschmacklosigkeit besitzt)

Wenn man mir jetzt erklären möchte das er sich nicht im klaren darüber gewesen wäre was eine solche Aktion auslösen würde, der unterschätzt diesen Herren, oder wir haben ihn alle einfach ÜBERschätzt.
Seitdem grüßt man sich zwar höflich bei Begegnungen auf Demos, das jedoch aus meiner persönlichen Wahrnehmung zumeist eher von seiner Seite eher gekünstelt, als auch von Oben herab wirkte.

Hier mein Statement auch hierzu:

 

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Von Manuel Cornelius Mittas

Freier Journalist, Video-Reporter, Mediengestalter, DJ & Musiker,

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