Ein mittlerweile 5 Jahre altes und dennoch zeitloses und am Ende letztendlich wieder aktuelles Interview mit Hermann Ploppa über Transatlantik-Netzwerke, Denkfabriken, Wikipedia, Propaganda, Reale Verschwörungen und vieles mehr. Bestellen Sie Hermann Ploppas´s Bücher bitte unter: liepsenverlag@gmail.com

 

 

 

‚Man kann mehr erreichen, wenn man nicht in der Öffentlichkeit arbeitet.‘
(Beate Lindemann, langjährige Geschäftsführerin der Atlantik-Brücke in Berliner Zeitung 16.1.2003)

 

 

Laut Umfragen wünschen sich die meisten Deutschen eine sozial ausgewogene Politik und eine Außenpolitik unabhängig von den Großmächten in West und Ost. Trotzdem gerät unsere Sozialpolitik in immer bedenklichere Schieflage und wir werden in immer gefährlichere militärische Abenteuer der USA hineingezogen.

In letzter Zeit wird allenthalben über TTIP diskutiert. Jedoch nicht über die Initiatoren von TTIP, ihre Motive, ihre ‚Philosophie‘, ihre Strategie und Taktik. Hermann Ploppa zeigt in diesem Buch die diskreten, feinmaschigen Netzwerke oder auch Seilschaften wie Bilderberger oder Atlantikbrücke, die in aller Stille Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft durchdrungen haben.

Neoliberale Schockstrategen und US-Lobbygruppen arbeiten seit Jahrzehnten in einem Generationen übergreifenden Projekt an der Enteignung und Entmündigung der Bürger mit dem Ziel der Ersetzung demokratisch legitimierter Nationalstaaten durch die exklusive Herrschaft einer selbst erwählten Elite.

‚There is no Alternative!‘, sagte Maggie Thatcher dereinst. Doch, sagt Hermann Ploppa, und er deutet im Schlusskapitel an konkreten Beispielen Alternativen einer Dreiteilung der Wirtschaft in genossenschaftlich, öffentlich-rechtlich und privatwirtschaftlich-kapitalistisch an.

Funk, Fernsehen und Presse zeigen uns, wenn von den Mächtigen in diesem Lande die Rede ist, immer wieder Gesichter aus den Parteien, wie Merkel, Münte, Westerwelle oder Beck. Die US-Zeitschrift „Fortune“ kürte das „Mädchen“ aus der Uckermark, Angela Merkel, sogar zur „Mächtigsten Frau der Welt“.

Wenn diese deutschen Spitzenpolitiker allerdings den Mund aufmachen, ist man angesichts der dargebotenen intellektuellen und schöpferischen Fähigkeiten schwer im Zweifel, ob solche Gestalten überhaupt in der Lage sein könnten, einen Lebensmittelmarkt in Gemünden zu führen.

In der Tat: die Politik wird von ganz anderen Damen und Herren konzipiert und in kurzfristige Politik verwandelt. Diese Damen und Herren bleiben schön im Hintergrund. Sie entziehen sich der demokratischen Kontrolle.

Obwohl in der Öffentlichkeit nun schon öfter von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und der Bertelsmann-Stiftung die Rede war, sind selbst oppositionelle Kritiker aus dem linken Spektrum bis heute weitgehend ahnungslos, welch ein feines Geflecht von Seilschaften, Stiftungen, Akademien und Öffentlichkeitsagenturen im Windschatten aller im Bundestag vertretenen Parteien die öffentliche Meinung und die Richtlinien der Politik bestimmen.

Nach US-amerikanischem Vorbild entwerfen Denkfabriken (Think Tanks) Konzepte, wie „unpopuläre Maßnahmen“ den „Menschen draußen im Lande“ unter Anwendung der neuesten Tricks aus Psychologie, Soziologie und Politikwissenschaft untergejubelt werden können; wie Angst- und Horrorszenarien, wie z.B. die „demographische Krise“, künstlich erzeugt werden, um die gesetzlichen Kranken- und Sozialkassen madig zu machen und deren gewaltiges Kapital den profitorientierten privaten Kassen zukommen zu lassen. Redakteure in den ausgedünnten Redaktionsstuben übernehmen von den Denkfabriken vorgefertigte Texte, die die Interessen von Lobbygruppen vertreten. Die „Krake Bertelsmann“ (Albrecht Müller) manipuliert die öffentliche Meinung gleich durch zwei Instrumente: durch ihre weltumspannende Unterhaltungsindustrie und durch ihre Stiftung.

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft predigt neoliberale Rezepte. Eine wachsame Öffentlichkeit hat allerdings viele Prediger im Professorengewand als Lobbyisten der INSM und des sie finanzierenden Verbandes Gesamtmetall enttarnt; die INSM hat augenblicklich an Schlagkraft eingebüßt.

Die von Bertelsmann-Presseorganen geprägte Stiftung „Die Gesellschafter“ übernimmt wiederum den Part der Kritik am Neoliberalismus. So bleibt alles in einer Hand, und auch die Fundamentalopposition hört, ohne es zu wissen, auf das Kommando der großen Kartelle, in deren Auftrag die „Krake Bertelsmann“ zum Würgegriff ausholt.

Das Interesse der US-Wirtschaft vertreten nach ähnlichem Muster die beiden – Geheimlogen nicht ganz unähnlichen – Pressure Groups „Atlantik-Brücke“ und „Aspen-Institute“. Die echte Geheimloge „Opus D e i „ wiederum vertritt die Interessen der Rechtsausleger in der Katholischen Kirche.

Nur wer über diese Mechanismen bescheid weiß, kann die Politik in Deutschland angemessen einschätzen und sein eigenes Handeln darauf einstellen. Der Vortrag kann angesichts der Größenordnung der Verflechtungen zumindest einen groben Überblick verschaffen.

 

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Von MCM

Freier Journalist, Video-Reporter, Mediengestalter, DJ & Musiker,