Fotocredit: APA

Als ich heute in einer Telegram-Gruppe folgendes zu Norbert Hofers Aussagen bzgl Maskenpflicht im Parlament etc, schrieb um damit aufzuzeigen das viele die aktuell glauben das eine FPÖ etwas ändern würde, wurde ich nur von einigen wenigen Usern bewusst wahrgenommen, die mir in Folge Recht gaben.

 

Und wenigen Stunden später folgte Gerald Grosz mit einer in der Sache mich bestätigten Aussage:

 

Herr Hofer,
wenn mangelndes Selbstbewusstsein, gepaart mit fehlendem Rückgrat schmerzen würden, müssten Sie wahrscheinlich 24 Stunden täglich bitterlich aufheulen. Oder?
Anders als mit fehlender Courage ist Ihr jüngster kurioser Meinungsschwenk nicht zu begründen. Gegen den Willen einer Mehrheit der Bevölkerung stimmen Sie überraschend in den hysterisierten Chor der türkis/grünen-Untergangsregierung ein und vertreten nun wortreich jene Maßnahmen, unter denen die Mehrheit der Bevölkerung in Österreich tagtäglich unter Aufgabe ihrer Freiheit und ihrer Existenz zu leiden haben. Sie haben natürlich nichts zu befürchten, Sie haben ihr arbeitsloses Politeinkommen und den Gartenzaun samt nobler Nebengeräusche rechnen Sie halt über das Spesenkonto Ihrer Partei ab.
Ausgerechnet der Übergangsobmann einer Freiheitlichen Partei singt das schändliche Lied des Zwanges, dessen Kollateralschäden unsere Volkswirtschaft vernichten. Ausgerechnet Sie, als zumindest formeller Oppositionsführer, zeigen Verständnis für die autokratischen, wie verfassungswidrigen Maßnahmen dieser Bundesregierung. Der Plastik-Maulkorb, dieses symbolische und rein psychisch unterdrückende Pappenschloss müsse dauerhaft getragen werden, vermelden Sie in der Art eines billigen Maskenlobbyisten. J
a, auch das vornehme Stecktuch täuscht über die Existenz eines pannonischen Politparvenüs mit der Attitüde eines Staubsaugervertreters eben nicht hinweg. Herr Hofer, im Wissen um Ihre offenkundigen Schwächen: Sind Sie eigentlich noch zu retten? „Wessen künftiges Brot ich fresse, dessen heutiges Lied ich singe“, denken Sie sich wohl und erhofft sich mit Ihren schleimigen Unterwerfungsgesten in Richtung ÖVP nach einem möglichen Wegfall der GrünInnen wieder auf der Korruptionsbank der österreichischen Bundesregierung Platz nehmen zu dürfen.
Als angenehmer, charmanter, willfähriger, wankelmütiger und leicht erpressbarer Handaffe eines eitlen Kindkanzlers. Wie Schmidtchen Schleicher sehnen Sie sich doch danach, ihrem gottähnlichen Regierungschef wieder die Wünsche von den Lippen zu lesen. Geistig haben Sie sich doch nie von Ihrem Regierungssessel verabschiedet, ja das mondäne Leben als Minister, samt Gage, Dienstwagen und Sekretären ist Ihnen wohl wichtiger, als Ihre eigenen – zugegeben schwindenden – Wähler.
Und mit Ihnen geht langsam aber sicher auch die FPÖ unter, wird nicht mehr als ernstzunehmende Alternative gegen das Corona-Chaos der Regierung wahrgenommen. Sie verraten mit Ihrer neuen Linie, die Sie nach Tageslaune und Morgenstuhl zurechtlegen, ihre eigenen restlichen Wähler, die Unternehmer des Landes, verraten eigentlich alle Menschen Österreichs, die unter diesem Wahnsinn einer neuen Normalität zu leiden haben.
Das Symbol dieses Grauens ist diese Maske für dessen ewige Tragepflicht Sie sich nun gegen den Willen Ihrer eigenen Basis einsetzen. Den Abgeordneten des Parlaments wollen ausgerechnet Sie, als Oppositionschef auf dem Papier, dieses billige, nutz- und sinnlose Pappenschloss aufzwingen. Herr Hofer, Opportunismus, Heuchlei, ja die gelebte politische Lüge ist kein Wahlmotiv. Und solange Sie der Chef der FPÖ sind, ist diese Partei unwählbar.

Quelle: https://kurier.at/politik/inland/hofer-mahnt-kickl-zum-tragen-einer-ffp2-maske/401342904

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Von Manuel Cornelius Mittas

Freier Journalist, Video-Reporter, Mediengestalter, DJ & Musiker,

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