Gestern erhielt ich die traurige Nachricht das einer von uns Alternativen Medienmachern im Alter von 50 Jahren nach langem Kampf von uns gegangen ist. Udo Mischka, auf YouTube den Meisten als BmsKanzler bekannt (eine satirische Anlehnung an Helmut Kohl und dessen Aussprache) ist gestorben.

Mein Mitgefühl gilt seiner Schwester und allen weiteren Angehörigen.

Udo Mischka war meiner Meinung vielleicht einer der am meisten unterschätztesten Freien Medienmacher, seine Beiträge hatten trotz Berücksichtung auf YT-Fakezahlen etc, dennoch zu viel  zu wenig Aufmerksamkeit.

Als gelernter Goldschmied musste Udo vor Jahren aufgrund einer schweren Erkrankung in Invalidenrente und fand seine Berufung als Freier Medienmacher.

Gerade seine nüchterne und bodenständige Sicht auf das politische Weltgeschehen zeichneten seine Arbeit aus.

Ich war einer der wenigen, wenn nicht sogar das einzige „Bekanntere“ Gesicht aus der deutschsprachigen Freien Medienlandschaft der Udo´s Talent erkannte und mit ihm auch immer wieder spannende Talkrunden aufzeichnete.

Auch als Mensch war er ein Großer und Kämpfer, bei den Demos in Berlin gegen das Epidemieschutzgesetz fuhr er von seinem kleinen Ort in Bayern als Rollstuhlfahrer nach Berlin. Er wusste worum es gerade JETZT geht.

Doch dann ging alles leider sehr schnell und wegen einer OP am Fuß musste er in Stuttgart operiert werden, aus dem Krankenhaus machte er mit mir sogar noch eine LIVE Sendung, als eine Art Versicherung, falls ihm etwas passieren sollte. Als hätte er es irgendwie schon geahnt.

Der Fehler lag grundsätzlich in der Entscheidung für das Krankenhaus in Immenstadt, in dem er zuerst war. Im Winter 2020 hatte Udo eine Amputation an seinem Fuß. Die Ärztin wollte den ganzen Unterschenkel amputieren, aber Udo setzte sich durch. Am Ende der Behandlung gab ihm die Ärztin Recht und meinte, das Bein sei nun komplett verheilt. Leider kam Erneut die Entzündung in Udos Fuß. Zudem zerstörte ein unvorsichtiger Pfleger bei der Dialyse seinen Zugangskatheter in der Brust.

Da es seit 2011 nicht möglich war, Udo einen Diaylseshunt zu operieren, was das seine einzige dauerhafte Möglichkeit, an eine Dialysemaschine angeschlossen zu werden. Die OP des Katheters hätte Udo noch aufschieben können da er noch funktionierte, jedoch wurde das Bein so schlimm, das eine weitere Behandlung nicht mehr zu vermeiden war. Um eine 2. Meinung einzuholen ging er in das Krankenhaus im Nachbarlandkreis (Kempten/Immenstadt).

Hier wurde ihm eine alternative Operation am Bein ohne Amputation und ein Ersetzen des beschädigten Brustkatheters in Aussicht gestellt. Daraufhin entschied er sich für dieses Krankenhaus. Als dort zwei Versuche, den beschädigten Katheter zu entfernen, misslangen, wurde er von dort ohne weitere Informationen nach Stuttgart gebracht.

In Stuttgart wurde ihm erklärt, es gäbe für ihn keine Alternativen für eine Dialysebehandlung. Seine einzige Chance sei eine experimentelle Operation am offenen Herzen, bei der ihm ein neuer Katheter direkt ans Herz angenäht würde. Im Nachhinein zeigte sich, dass Udo dazu nicht richtig beraten wurde. Denn die Dialyse wurde durch einen Sheldon – Katheter am Hals durchgeführt.

Er hätte also Zeit gehabt, sich über andere Kliniken und deren Möglichkeiten zu informieren. Udo hatte durchaus überlegt, deshalb gerichtlich gegen die Klinik in Stuttgart vor zu gehen. Zudem wurde er dort nicht ausreichend dialysiert und musste die Ärzte dafür anscheinend geradezu anbetteln.

Als er entlassen wurde hatte er ein Lungenödem. Das war eindeutig ein Behandlungsfehler der Klinik. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus war Udos Dialysearzt zu Hause sehr bemüht um ihn und bot ihm einen Zusatztermin an. Dabei entdeckte der Pfleger, der den ursprünglichen Katheter beschädigt hatte, Eiter am Dialysekatheter und meinte, Udo sei bei ihm kolabiert.

Udo sah das anders, wurde aber sofort ins Krankenhaus gebracht und von dort aus direkt nach Stuttgart transportiert. Es ging ihm sehr schlecht und ich dachte schon, ich würde ihn nicht lebend wieder sehen. In Stuttgart fühlte er sich den Ärzten hilflos ausgeliefert. Es wurde nicht mit ihm gesprochen. Es gab keine Beratung. Udo wurde mit Anitbiotika vollgepumpt, auf die er allergisch reagierte.

Seine Haut war ganz rot und er völlig aufgedunsen. Er wollte dringend in ein anderes Krankenhaus. Nachdem ich eine Beschwerde E-Mail geschrieben habe, haben die Ärzte wohl mit Udo geredet. Sie haben ihm eröffnet, dass ihn kein anderes Krankenhaus mit dem offenen Brustbein aufnehmen werde. Das Brustbein sollte von eineer plastischen Chirurgin geschlossen werden, aber dazu musste vorher der Fuß amputiert werden. So weit kam es wohl nicht mehr.

Laut seiner Ärzte ging es Udo ab Samstag plötzlich zusehends schlechter. Ihrer Meinung nach führten die Entzündungen am Fuß und in der Brust zum Multiorganversagen.

Aus diesem Anlass möchte ich Euch seinen Kanal nochmalig empfehlen, seine Arbeit wird, so Google möchte, bleiben und für sich sprechen!

Hier findet Ihr seinen YT Kanal:

https://www.youtube.com/channel/UC8k1LTPSYiaqmIoXsD-_xKw

Ruhe in Frieden mein Freund! Wir sehen uns!

Manu

 

 

 

 

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https://www.infrieden.de/gedenkseiten/udo-mischka#/kondolenzbuch

 

 

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