Ritueller Missbrauch. Zwei Worte, viele Facetten. In der Fachliteratur wird der Begriff als «sehr schwere Form der Misshandlung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen» bezeichnet. Laut Experten umfasst ritueller Missbrauch körperliche, seelische und sexuelle Formen von Gewalt. Im Rahmen von Zeremonien sollen Verbrechen wie Folter und Vergewaltigungen begangen werden. Die Opfer, so heisst es, sind meist Kinder, welche direkt nach der Geburt von ihren Eltern in den Zirkel eingeführt werden.

Rituelle Gewalt wird zwar häufig mit Satanismus in Zusammenhang gebracht, laut Experten müssen die Zeremonien jedoch nicht zwingend einen religiösen Hintergrund haben. Die Ziele der Täterschaft sind laut Experten meist identisch: Opfer verwirren, einschüchtern und sie von ihren Ideologien überzeugen. Dafür schrecken die Täterinnen und Täter vor nichts zurück.

Hier ein Talk mit Werner Altnickel, einem der Pioniere der Deutschsprachigen Wahrheitsbewegung zu dieser Thematik:

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Hier finden Sie unsere neuen bahnbrechenden Recherchen zum Dutroux-Komplex als auch zum Fall Kampusch:

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«Aktiv werden»
Früher war Ruth Mauz laut eigener Aussage eine «glückliche Pfarrerin». Die heute 81-Jährige arbeitete elf Jahre lang in der evangelischen Kirchgemeinde Kreuzlingen. «Dort bin ich dann auf das gekommen», erklärt Mauz. Mit «auf das» meint sie das Thema rituelle Gewalt. Eine Betroffene habe sich ihr damals anvertraut. «Die Aussagen der Frau haben mich erschüttert und mir vor Augen geführt, was es in unserer Gesellschaft eigentlich alles gibt.» Damals dachte Mauz, es würde sich um einen Einzelfall handeln. Bis sie andere Opfer kennenlernte. Sie fing an zu verifizieren, zu recherchieren und Zeit mit den Opfern zu verbringen. «Ich habe es wie einen Auftrag erlebt und gespürt, dass ich jetzt aktiv werden muss.» Nach der jahrelangen Arbeit mit Betroffenen gründete die Theologin vor vier Jahren den Verein «Care About Ritual Abuse» oder kurz «Cara».


Wie in einem Horrorfilm
Zusammen mit dem sechsköpfigen Vereinsvorstand will die Theologin «den Stummen eine Stimme geben». Doch dafür müssen die Betroffenen erst ihr Schweigen brechen. Laut Mauz ein schwieriges Unterfangen. «Sie wurden schliesslich unzählige Male von Menschen enttäuscht, belogen und in den verschiedenste Formen missbraucht.» Erst nach jahrelanger Begleitung würden sich die Opfer öffnen. Was sie der 81-Jährigen anvertrauen, klingt eher nach einem Horrorfilm, als nach der Realität. «Die Kinder werden in der Nacht an geheime Orte gebracht. Dort werden grauenhafte Rituale durchgeführt, oft auch unter dem Einfluss von Drogen oder KO-Tropfen.»

Damit soll sichergestellt werden, dass sich die Kinder später an nichts erinnern können. Auf weitere Details möchte Mauz verzichten. Ihr Blick verrät, dass man es vielleicht auch gar nicht genauer wissen möchte. «Die Täter sind schlau und über das Darknet gut vernetzt. Sie wissen viel über Psychologie und machen sich das zu nutzen.» Häufig erleiden Opfer von ritueller Gewalt nämlich eine Persönlichkeitsstörung.

Diese macht es den Betroffenen schwer, sich detailliert an das Geschehene zu erinnern. Vor allem für ein allfälliges Verfahren kann das gemäss der Theologin fatal sein. «Wenn die Polizei eine Aussage aufnimmt, will sie alles über das Geschehene wissen. Oft können sich die Opfer aber nicht genau erinnern, was eine Verurteilung extrem erschwert.» Rechtlich gesehen gibt es noch ein weiteres Problem: Der Begriff «rituelle Gewalt» ist so nicht im Strafgesetzbuch festgehalten. Wenn die Täterschaft belangt werden kann, dann für Vergewaltigungen, sexuelle Handlungen mit Minderjährigen oder Körperverletzung. Für Mauz ein Tropfen auf dem heissen Stein. «Eine entsprechende Initiative könnte helfen. Aber der Weg muss grundsätzlich über die Politik gehen. Die Schweiz ist noch nicht so weit. In Deutschland ist die Sensibilisierung aber schon höher.»

BÜCHERTIPP:

https://www.verein-cara.ch/buecher

Einmal Hölle und zurück

Theologie und die ehrenamtliche Arbeit im Verein «Cara» lassen sich laut Mauz «sehr gut» vereinbaren. «Wir haben eine Verantwortung und sehen, dass im Verborgenen gelitten wird. Gerade Christen sind gerufen, aktiv zu werden.» Auf die Frage, ob ihr Glaube in den letzten Jahren gelitten hat, schüttelt die 81-Jährige den Kopf. «Eigentlich nicht. Im Gegenteil. Ich habe, zusammen mit Betroffenen, die Hölle erlebt. Aber zugleich habe ich auch gesehen, wie wunderbar der Himmel wirken kann.» Auch mit Skeptikern kann Mauz gut umgehen. «Ich habe anfangs auch nicht geglaubt, dass in unserem Land so grauenhafte Dinge passieren und verstehe jeden, der es nicht wahrhaben möchte.»

«Das Schweigen brechen»

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Wir stellen Ihnen anhand von Gerichtsurteilen, wissenschaftlichen Arbeiten und aktuellen Meldungen verschiedene Informationen zum Thema Rituelle Gewalt zur Verfügung. Über das Menü können Sie sich diese Informationen nach bestimmten Fragestellungen gefiltert anzeigen lassen.

Haben wir die „Beweise“, die Sie suchen? Das können wir natürlich nicht wissen, weil wir ja Ihre Fragen an uns oder an dieses Thema gar nicht kennen. Wir können Sie nur einladen, unser Portal zu nutzen, um sich selbst ein Bild zu machen.

Rituelle Gewalt wird sehr unterschiedlich definiert (nachzulesen hier), und Sie werden ihre eigenen Kriterien, Gründe und Fragen haben, die Sie auf unser Infoportal geführt haben. Ist ein Fall nur relevant, wenn Gewalt gegen Kinder eine Rolle spielte? Sprechen Sie von Ritueller Gewalt nur, wenn eine Gruppe von Täter/innen beteiligt war? Woher wissen wir, wenn ein Täter verurteilt wurde, ob dahinter noch eine Gruppe steht – und wenn es Hinweise darauf gibt, finden wir sie dann relevant oder nicht?

Hier zählt nicht nur eine juristische Sichtweise, sondern manchmal z. B. auch ein soziologischer Blick auf Gewalt in religiösen oder ideologisch geprägten Beziehungen. Kurz: Diese Fragen können Sie nur für sich selbst beantworten.

Unser Anliegen ist, diese Hinweise sichtbar zu machen. Dieses Anliegen ist nicht neutral, sondern wir sind eine Redaktion oder ein Netzwerk aus Fachleuten und Betroffenen, die Rituelle Gewalt für einen „blinden Fleck“ in der Gesellschaft halten und zur Aufklärung beitragen wollen.

Wir haben den Anspruch, sachlich fundiert zu arbeiten. Wir wollen nicht suggerieren, sondern eine Datenbasis liefern, mit der andere weiter machen können. Wir verlinken unsere Quellen, wo es möglich ist, und laden Sie ein, uns Rückmeldungen zu geben, uns auf suggestive Stellen hinzuweisen, unsere Quellen zu ergänzen oder Fehler zu finden. Und wir haben den Anspruch, dass man bestimmte Fälle und Sachverhalte bei uns findet, auch wenn sie nicht der Definition Rituelle Gewalt entsprechen, damit man hier nachlesen kann, welche Kriterien erfüllt sind und welche nicht. Dieses ordnen wir dann entsprechend ein, z.B. mit dem Hinweis „In diesem Fall gibt es keine Hinweise auf sexualisierte Gewalt“ oder ähnliches.

Bislang wird Rituelle Gewalt immer als reines Dunkelfeld-Phänomen beschrieben. Wir wollen zeigen: Es gibt ein Hellfeld ideologisch motivierter oder eingebundener Straftaten (sexualisierte Gewalt oder Gewalt mit Todesfolge), mit dem wir uns als Gesellschaft auseinandersetzen müssen! Und es sind nicht nur die Aussteiger/innen, die darüber berichten, sondern Belege und Hinweise tauchen auch an vielen anderen Stellen auf. (Wie wir mit den Berichten von Aussteiger/innen umgehen, können Sie in der FAQ nachlesen.)

Unsere Informationen gliedern sich in vier Abschnitte:

  1. Urteile, sortiert nach Inland und Ausland, die Sie sich auch nach bestimmten Fragestellungen sortiert über das Menü anzeigen lassen können. Auch eine Sortierung nach verschiedenen religiösen oder ideologischen Richtungen finden Sie auf einen Klick im Menü.
  2. Wissenschaftliche Untersuchungen
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  4. Basisinfos über Rituelle Gewalt wie eine Zusammenstellung aller uns bekannten DefinitionenBegriffserklärungen oder Hilfen für bestimmte Personengruppen sind ebenfalls über das Menü erreichbar.

Wo immer möglich, sind Quellennachweise angegeben, damit Sie unsere Recherchen nachvollziehen können. Einige Quellen sind allerdings nicht öffentlich – wenn Ihnen bestimmte Quellenangaben fehlen, oder wenn Sie Ergänzungen, Anregungen oder spezielle Fragen haben, kontaktieren Sie uns

Weiters ist in diesem Zusammenhang das Thema Adrenochrome aus unserer Sicht völlig irrelevant da die Befunde und FAKTEN schon ausreichend sind, somit muss man nicht über Dinge groß spekulieren wo es wenig greifbare Fakten gibt! WICHTIG ist das ritueller Missbrauch stattfindet und mit allen Mitteln bekämpft werden muss.

Diese Meinung teilt im übrigen auch der Verein CARA, der sich seit Jahrzehnten mit dieser Thematik beschäftigt und täglich mit Opfern in Kontakt steht.

Das man jetzt plötzlich Staatsmedien glaubt bloß weil es einem ins Weltbild passt, ist auch sehr paradox!

 

Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte per Mail unter: thefalseflag@protonmail.com

Wir hoffen, dass Sie mit dieser Seite gut arbeiten können und wünschen Ihnen viel Erfolg!

 

 

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Von MCM

Freier Journalist, Video-Reporter, Mediengestalter, DJ & Musiker,

4 Gedanken zu „Das Schweigen brechen: ritueller Missbrauch mitten in unserer Gesellschaft:“
  1. Danke für den Beitrag Manuel Cornelius Mittas , Information und Aufklärung ist wichtig !
    SRM ( satanisch ritueller Missbrauch ) und Rituelle Gewalt ist eine ernste “Sache“ . SRM wird praktiziert von der elitären Schattenwelt und wird weltweit in profesionell organisierten, geschützten Kulten zelebriert. SRM ist ein Hauptproblem dieser Welt, viele viele Kinder werden sadistisch missbraucht, gequält, gefoltert und getötet… Das ist leider keine Verschwörungstheorie wie es die verlogenen Täterkreisen gerne darstellen, es ist brutale Realität für viele Kinder und Überlebende Betroffene die dann das ganze Leben lang leiden müssen …., das alles und v.M. kann und muss ich Bestätigen, aus erster Hand, ich bin auch Mitautor von diesem Buch “Das Schweigen brechen“ .

    1. Hallo Fritz, danke für das Feedbyack, mit dem Buch hab t Ihr wichtige Arbeit geleoistet, leider müsste es grösser vertrieben werden! Könnt Ihr mir ein paar Exemplare schicken damit ich diese hier zum Verkauf anbiete? will keinen Gewinn machen! Das Buch sollte nur über mehr Ecken vertrieben werden! Alles Liebe aus Wien, Manuel

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