Datum: 23. Dezember 2020
Autor: Hyperboräer

Wilhelm Landig (im verlinkten Artikel relativ weit nach unten scrollen für weitere Infos über Wilhelm Landig) war nicht der Einzige, der ein starkes Interesse daran hatte, den Nazi-UFO-Mythos zu nähren. Auch ein Herr namens Christof Friedrich, besser bekannt als Ernst Zündel (Ernst Christof Friedrich Zündel) unterstütze dieses Interesse.

ernst_zuendel_christoff_friedrich_secret_nazi_polar_expeditions_jdn_001

1977 gründete Ernst Zündel einen kleinen Verlag namens Samisdat Publishers. Seine Nazi-UFO-Mythen waren im Gegensatz zu seiner sonstigen Arbeit nicht bekannt, da er unter dem Pseudonym Christof Friedrich veröffentlichte.

Ich war überrascht herauszufinden, dass gerade der Mann, der durch seinen Holocaust-Revisionismus berühmt wurde, auch zur Verbreitung dieser Nazi-UFO-Mythen beigetragen hat. Dies wirft, m. E. viele interessante, neue Fragen auf … Zündel vertrat in seinen Büchern („Secret Nazi Polar Expeditions“ (1978) und „Hitler am Südpol“ (1979) und Publikationen die These, dass UFOs von deutschen in die Antarktis (Neuschwabenland) geflohenen Wissenschaftlern entwickelt wurden. Er förderte damit erheblich den Mythos um die Absetzbewegung, die geheimen Polarbasen der Deutschen sowie die Theorie der hohlen Erde.

ernst_zuendel_mattern_friedrich_nazi_secret_weapons_jdn_001

Zusammen mit Willibald Mattern schrieb Zündel auch das Buch „UFOs: Nazi Secret Weapon?“

Zündel sagte dazu selbst:

„Mir wurde klar, dass die Nordamerikaner nicht daran interessiert waren, ausgebildet zu werden. Sie wollen unterhalten werden. Das Buch war nur zum Spaß. Mit einem Bild des Führers auf dem Cover und fliegenden Untertassen aus der Antarktis war es eine Chance, im Radio und TV-Talkshows zu sein.“ 

Ein Buch zum Spaß also, was jedoch wie auch Landigs Werke rasch Verbreitung und Nachahmer fand? Wozu dieser Aufwand, um Jahr um Jahr den Glauben an diesen Mythos zu nähren?

Tatsächlich wird auch im Internet so viel von diversen Leuten über diesen Nazi-UFO-Mythos geschrieben, dass es fast unmöglich ist, die Herkunft der einzelnen Geschichten (u. a. über ein geheimes Tagebuch, eine geheime Marineoperation namens „Highjump“, die hohle Erde, geheime Nazi-Stützpunkte, UFOs, etc. pp) zu bestimmen.

Woher stammt nun die ursprüngliche Geschichte einer Expedition eines Admiral Byrd im Februar 1947?

51+eFcCuA3L._SX331_BO1,204,203,200_

Die erste Erwähnung eines Nordpolarfluges (1947) des Admirals findet sich in dem Buch „Worlds beyond the poles“ eines umstrittenen selbsternannten Wissenschaftlers namens F. Amadeo Giannini, dessen Vater übrigens kein geringerer als der Gründer der Bank of Italy (später Bank of America) war. Auf Seite 13 seines Buches unter der Überschrift „The Changing Scene 1927-1947“ präsentiert er eine Liste von Dingen, die in diesen Jahren passiert sind, um seine Theorie zu untermalen.

Einer der Einträge lautet: „1947, Februar: Ich würde dieses Land gerne jenseits der Achse sehen. Das Gebiet hinter dem Pol ist das Zentrum des großen Unbekannten. Konteradmiral Richard E. Byrd vor seinem siebenstündigen Flug über Land jenseits des Nordpols.“

Dies war nicht nur das erste Mal, dass ein Flug von 1947 erwähnt wurde, sondern dies scheint auch der Ursprung dieses oft verwendeten Zitats zu sein, das Admiral Byrd zugeschrieben und von „Hohle-Welt“-Verfechtern bis heute stetig verwendet wird, um ihren diversen Thesen Glaubwürdigkeit zu verleihen. Die eigentliche Quelle dieses Zitats war jedoch sehr wahrscheinlich ein Artikel, der im Oktober 1947 im National Geography Magazine mit dem Titel „Our Navy explores Antarctica“ (hier weiter) erschien, in dem der Admiral mehrmals auf das „Mystery Land beyond The Pole“ Bezug nimmt – wenn auch nicht in der exakten Reihenfolge wie sie von Giannini in seinem Buch präsentiert wird.

Unmittelbar nach der Veröffentlichung von Gianninis Buch begannen die bis heute anhaltenden Debatten über einen Nordpolflug Byrds im Februar 1947.

In den 70ern veröffentlichte und verkaufte schließlich eine Gruppe namens „The society for a complete earth“, angeführt von einem indianischen Hauptmann namens Tawani Wakawa Shoush eine Art „Broschüre“, von der behauptet wurde, sie sei ein unterdrücktes Tagebuch von Admiral Byrds Nordpol-Flug im Jahr 1947. Shoush behauptete, er sei ein ehemaliger Marine Captain und Pilot, dessen Ziel es war, ein Luftschiff in eine Erd-Öffnung zu fliegen – dies, um Kontakt mit einer blauäugigen Superrasse, der Ariani, aufzunehmen.

Download (2)

Das Tagebuch (eine Kombination aus Flugprotokolleinträgen und einer nach dem Flug verfassten Erzählung), in der behauptet wird, Byrd habe während seines Fluges UFOs mit einer Art Hakenkreuzabzeichen gesehen, die die Kontrolle über sein Flugzeug übernahmen und ihn durch eine Erd-Öffnung mit tropischem Klima lotsten.

Ein Forscher und Hohle-Erde-Verfechter namens Dennis Crenshaw („Hollow Earth Insider Research Report“) meinte sofort zu erkennen, dass das Tagebuch niemals von Admiral Byrd geschrieben worden sein konnte, da dieser im Vergleich zu dem angeblich unterdrückten Tagebuch einen ausgeprägten formalen Stil hatte.

Download (6)

Bereits im Jahre 1928 hatte Admiral Byrd seinen Bericht über einen Nordpolflug im Jahre 1926 in einem Buch mit dem Titel „Skyward“ veröffentlicht. Auf Seite 196 schreibt Byrd:

„When our calculations showed us to be about an hour from the Pole, I noticed through the cabin window a bad leak in the oil tank of the starboard motor.“

Vergleichen wir nun diese Aussage Byrds mit der folgenden Passage aus dem sogenannten unterdrückten Tagebuch des Admiral Byrd (Seite 2) publiziert vom indianischen Hauptmann Shoush:

„Hours: Slight oil leak in starboard engine, oil pressure indicator seems normal, however.“

Wie wahrscheinlich wird es sein, dass Admiral Byrd auf zwei verschiedenen Flügen im Abstand von 11 Jahren genau dasselbe Problem mit demselben Motor hat?

Download (3)

Schauen wir uns zudem den Film „ Lost Horizon“ von 1937 an, im Besonderen eine Szene, in der Schauspieler Ronald Coleman eine Audienz beim Dalai Lama in Shangri-La, einer verlorenen Stadt in Tibet hat. Der Meister sagt ihm:

„Beyond that, my vision weakens but I see in the great distance a new world starting in the ruins But in hopefulness, seeking it s lost and legendary treasures, and they will all be here, my son, hidden behind the mountains under the blue moon, preserved as if by a miracle.“

Vergleichen wir diese Aussage nun mit dem Treffen zwischen Byrd und den Ariani (laut dem unterdrückten Tagebuch von Admiral Byrd):

“ Yes, my son, replied the Master, the dark ages that will come for your race will cover the Earth like a pall, but I believe that some of your race will live through the storm, beyond that I cannot say. We see a great distance a new world stirring from the ruins of your race, seeking its lost and legendary treasures, and they will be here my son, safe in our keeping.“

Obwohl es offensichtlich ist, dass „Das Tagebuch des Admiral Byrd“ ein Plagiat ist, wird es weiterhin von Verfechtern diverser Nazi-UFO-Theorien verwendet.

Am 5. März 1947 (nach der Operation High Jump) schrieb der US-Reporter Lee Van Etta:

„Admiral Richard E. Byrd warned today that the United States should adopt measures of protection against the possibility of an invasion of the country by hostile planes coming from the polar regions. The Admiral explained that he was not trying to scare anyone, but the cruel reality is that in case of a new war, the United States could be attacked by planes flying over one or both poles. This statement was made as part of a summary of his own polar experience, in an exclusive interview with International News Services. Talking about the recently completed expedition, Byrd says that the most important result of his observations and discoveries is the potential effect that they have in relation to the security of the United States. The fantastic speed with which the world is shrinking – recalled the Admiral – is one of the most important lessons learned during his recent Antarctic exploration. I have to warn my compatriots that the time has ended when we were able to take refuge in our isolation and rely on the certainty that distances, the oceans, and the poles were a guarantee of safety.“

Das obige Zitat wurde anschließend folgendermaßen wiedergegeben:

„Byrd erklärte, dass er niemanden erschrecken wollte, aber dass es eine bittere Realität war, dass im Falle eines neuen Krieges die kontinentalen Vereinigten Staaten von Flugobjekten angegriffen würden, die mit unglaublicher Geschwindigkeit von Pol zu Pol fliegen könnten.“

Zu dieser Desinformation trug die Tatsache bei, dass sich zwei deutsche U-Boote (U-530 (Typ 9C / 40) und U- 977 (Typ 7C) ) nach Kriegsende 1945 in Argentinien ergeben hatten. Dieser Vorfall führte zu Spekulationen über geheime antarktische Stützpunkte der Deutschen und dass Hitler überlebt hätte.

Bis in die frühen 1950er Jahre kursierten Gerüchte, dass fliegende Untertassen der Nachkriegszeit tatsächlich deutsche Superwaffen seien, die während des Dritten Reiches entwickelt und getestet worden waren. Zum Zeitpunkt der Kapitulation Deutschlands im Mai 1945 soll diese Technologie in der Arktis, in Südamerika und in der Antarktis in Sicherheit gebracht worden sein. Diese Gerüchte fanden, wie bereits erwähnt, weite Verbreitung durch die Bücher von Ernst Zündel, Wilhelm Landig (mehr hier) und diversen weiteren Autoren, die auf den Aussagen dieser Bücher aufbauten.


Auch die von Holey (mehr hier) verbreitete abstruse Theorie, wonach das „Dritte Reich“ über Ufos verfügte und diese in der Antarktis stationierte, ist keineswegs neu. Statt dessen ist es möglich, drei Autoren als Schöpfer des Mythos der Nazi-Flugscheiben im antarktischen Eis zu identifizieren. Alle drei publizierten ihre Thesen lange vor Holey. Es handelt sich um den chilenischen Diplomaten und Bestsellerautor Miguel Serrano, Ernst Zündel und Wilhelm Landig.


Die Geschichten, die in diesen Büchern behandelt werden, bauen auf den Antarktis-Expeditionen der Deutschen auf.

Download (4)

Im Dezember 1938 startete Deutschland bereits seine dritte Antarktisexpedition unter dem Kommando von Alfred Ritscher, einem bekannten deutschen Arktis-Experten auf dem Schiff „MS Schwabenland“, das über ein Jahr lang als Eisbrecher umgerüstet worden war. Die Expedition traf am 19. Januar 1939 vor der Nordküste der Antarktis in Queen Maud Land ein. Die Expedition beabsichtigte, das von Norwegen beanspruchte Gebiet zu besetzen und wollte Luftbildaufnahmen des Gebiets für eine geplante Walfangstation machen. Die Station wurde aber nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nie gebaut.

Hingegen lesen wir von einer der angeblich bemerkenswertesten Aussage zur Expedition „Neuschwabenland“ von Admiral Karl Dönitz:

„Die deutsche U-Boot Flotte ist stolz darauf, dass sie für den Führer in einem anderen Teil der Welt ein Shangri-La gebaut hat, eine uneinnehmbare Festung.“

Wer dieses „Zitat“ nun erfunden haben mag (Zündel oder Landig), mag ich nicht beurteilen – die angebliche Aussage von Admiral Karl Dönitz passt aber wiederum erstaunlich gut zum Inhalt des Films „Lost Horizon“

Download (5)

Es war übrigens Ernst Zündel (Christoff Friedrich / Mattern Friedrich) der erstmals 1974 in seinem Buch „UFOs Nazi Secret Weapon“ eine „Invasion“ der US-Streitkräfte nach dem Zweiten Weltkrieg erwähnte, um angeblich die dort bestehenden Nazi-Stützpunkte mittels der Tarn-Operation „Highjump“ zu zerstören.

Wenn wir uns an die Aussage Zündels weiter oben erinnern, waren seine Darstellungen reine Fiktion und nur Spaß. Verständlich, dass auch kaum einer der Nazi-UFO-Verfechter gerne Ernst Zündel mit dieser Geschichte in Verbindung bringen mag.

Um den Thesen der Nazi-UFOs und arktischen Stützpunkte laufend neue Nahrung zu geben, schießen nicht nur Bücher und Websites aus dem Boden, es werden auch reichlich Videos über die Thematik publiziert.

2006 gar ein „Dokumentarfilm“ von Russia TV mit dem Titel „The Third Reich-Operation UFO“, der angeblich auf sowjetischen KGB-Berichten basieren soll, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion veröffentlicht wurden. In der Doku wurde behauptet, die Operation „Highjump“ sei hoch eingestuft und scheiterte mit dem Verlust von mindestens einem Schiff, mehreren Kampfflugzeugen und Dutzenden von Seeleuten.

Die in dem erwähnten Film genannten Schiffe sind die USS Murdoch, die USS Casablanca und die USS Brownson sowie zwei F4U Corsair-Kampfflugzeuge. Erstaunlich: In der US-Marine gab es kein wie im Film erwähntes Torpedoboot namens USS Maddox. Es gab keinen Zerstörer namens „Murdoch“, der 1947 in der US-Flotte aktiv war. Der Flugzeugträger USS Casablanca (CVE-55) wurde am 10. Juni 1946 außer Dienst gestellt und am 23. April 1947 als Schrott verkauft. Der Flugzeugträger konnte im Februar 1947 daher gar nicht in der Nähe der Antarktis gewesen sein. Nur drei der 13 Schiffe der Operation Highjump (Task Force 68) befanden sich am 26. Februar 1947 in der Antarktis: USS Canisteo, USS Pine Island und USS Currituck. Die Mehrheit der Task Force 68 war nicht einmal da! U.s.w., u.s.f.

Highjump war in erster Linie eine militärische Operation, aber sie war definitiv eine wissenschaftliche Expedition. Sie gehörte zu einer Reihe von Militäreinsätzen, mit denen die Marine in Polaroperationen ausgebildet werden sollte.

Die strategischen militärischen Ziele von Highjump wurden zu der Zeit vor und nach November 1946 weithin bekannt gemacht. In einem Artikel, der in bekannten Zeitungen abgedruckt wurde (New York Times, 9. Februar 1947; Montreal Daily Star, 8. Februar 1947), wurde festgestellt, dass Highjump aufzeigte, dass die Marine in der Lage war, Truppen von weit entfernten arktischen Stützpunkten, die unter den strengsten polaren Bedingungen operierten, mit Wasser zu versorgen. (New York Times, 2. März 1947).

877865

Die Operation „Highjump“ war auch keine geheime Operation. An Bord der Schiffe befanden sich 11 Journalisten. Unter ihnen waren der angesehene US-Kriegskorrespondent Lee Van Atta (siehe weiter oben) und der Wissenschaftsjournalist der New York Times, Walter Sullivan. Zwischen dem 2. Dezember 1946 und dem 22. März 1947 übermittelten die 11 Journalisten über 2.000 Nachrichten an Radio Washington. Einige der Expeditionsteilnehmer schrieben Bücher über ihre Erfahrungen (Byrd 1947; Sullivan 1957).

Weitere erhellende Details lassen sich durchaus selbst recherchieren, wenn man denn wirkliches Interesse an der Aufklärung dieser Dinge besitzt. Den anderen mag der Glaube an die Kameraden in den UFOs, die seit 1945 nur darauf warten, ihre deutschen Landsleute endlich retten zu dürfen, reichen.

In seinem Buch „Empire Beneath the Ice“  aus dem Jahr 2015 behauptet Steve Quayle, die Operation Highjump sei ein völliger Misserfolg gewesen und ein Beweis dafür, dass „die Nazis den Zweiten Weltkrieg gewonnen haben“.

Phantastisch oder? … Und wenn sie nicht gestorben sind, dann warten die Gutgläubigen noch weitere 75 Jahre auf ihre vermeintliche Rettung …

967887879

Die deutsche „Absetzbewegung“ ist pseudo-nationale Science Fiction – ein esoterisches Angebot zur letzten Hoffnung für Verzweifelte, die, wie man sieht, sich die Fiktion in den tollsten Bildern ausmalen wollen, so dass selbst die größten Verräter wie Wilhelm Canaris (Canaris‘ Verrat als angebliches verdecktes amtliches deutsches Spiel, das dem Deutschen Reich durch die 3. Macht in Neuschwabenland eigentlich nutzen sollte) doch zu Helden werden.

Im politischen Zusammenhang, mit dem Anspruch real angenommen zu werden, entfaltet die sogenannte Absetzbewegung eine fatale Wirkung. Sie führt nämlich anstatt hin weg von Zeitgeschichte, Politik, verbleibenden Handlungsmöglichkeiten und dem Verlangen nach Aufklärung sowie einer ernst zunehmenden Geschichtsrevision hinein in das Gebiet der reinen Esoterik, was ja auch gewollt und primäres Ziel des ganzen Theaters ist.

Wo ein buntes Beschäftigungsprogramm herrscht, da besteht eben auch immer die Ablenkung von den zentralen politischen Fragen der Gegenwart sowie im Leben jedes Einzelnen, vor denen Heimatverbundene stehen, und die sie heute mehr denn je zuvor angehen und lösen müssten.

Ein übles Nebenerzeugnis dieser immer neue, facettenreichere Blüten treibenden Fiktion der Absetzbewegung ist übrigens der damit implizierte Verrat der letzten deutschen Reichsregierung am eigenen Volk durch Fahnenflucht und Kriegsverrat im alles entscheidenden Augenblick der Deutschen Geschichte und folglich der damit verbundenen Täuschung von 70 Millionen Deutschen durch Adolf Hitler, der für das Deutsche Volk noch in den härtesten Stunden am Ende des Krieges quasi ein phänomenales Schauspiel veranstaltet hätte.

Auch das sollen die Leichtgläubigen schlucken – wie so viel anderen esoterischen Mist …

Wer die Absetzbewegung also propagiert, tut damit nichts anderes, als die Anständigkeit der Deutschen zu beschmutzen und ihnen die Ehre abzusprechen, mit der sie ihre Aufgaben erfüllten.

Wie sollte man nun diese Leute beurteilen die die Absetzbewegung propagieren? Und wie sollte man die Ernsthaftigkeit Deutscher Patrioten beurteilen, welche dieser Fiktion anhängen und offenbar nicht in der Lage sind, sich vorzustellen, dass der freiwillige Tod, den man für eine Überzeugung stirbt, selbstverständlicher und ehrenvoller ist, als seinen Kopf für die zweifelhafte Nachwelt zu retten?

Unterstützen Sie unsere Freie- und unabhängige Medienarbeit – weitere Infos finden Sie hier:
https://outoftheboxmedia.tv/unterstuetzung/

Von Manuel Cornelius Mittas

Freier Journalist, Video-Reporter, Mediengestalter, DJ & Musiker,

%d Bloggern gefällt das: