Donald Trump ist Präsident. Es war unglaublich das jeder Sender andere Zahlen präsentierte und der ORF war mit seinen Zahlen immer 3 Stunden hinten nach, was wir allerdings gelernt haben daß man diversen Expertisen in unserer Bewegung teilweise zu optimistisch waren.
Allerdings wird Trump trotz Sieges noch einen Kampf haben wird da hier mehrfach betrogen wurde. Zum einen gab es Anrufe das Wähler zu Hause bleiben sollen, dem nicht genug sind bei der US Post 300.000 Wahlkarten verschwunden. Weiters haben die Republikaner in Nevada Beschwerde bzgl mutmaßlichen Briefwahlbetrug, eingereicht. Nichts desto trotz ist der neue, alte Präsident, Donald Trump, der bereits ankündigte beim obersten Gericht, Beschwerde wegen Wahlbetrug, einzureichen.

»Wir sind groß im Kommen, aber sie versuchen, die Wahl zu stehlen.«
in einem Tweet bekräftigte er: »Wir sind groß im Kommen, aber sie versuchen, die Wahl zu stehlen. Das werden wir niemals zulassen. Nach Schließung der Wahllokale können keine Stimmen mehr abgegeben werden!«

Die Wahl in den USA ist formal vorbei. Nun allerdings wird es wohl zu einem längeren juristischen Nachspiel kommen können. Denn Donald Trump kündigte an, gegen die späteren Briefwahlzählungen über den Supreme Court vorzugehen. Ob es noch etwas bringt? Es sieht zumindest danach aus, als solle Joe Biden auf den letzten Metern in wichtigen Swing States an Trump doch noch vorbeigezogen sein. Biden führt in Wisconsin. Biden ist in Michigan auf dem Weg, Trump zu überholen.

Die offenen Schlüsselstaaten im Überblick

In Wisconsin (zehn Wahlleute) wird noch heute ein Ergebnis erwartet. Nach Auszählung von 97 Prozent der Stimmen liegt Biden bei 49,5 Prozent, Trump bei 48,8 Prozent. Auch in Michigan (16 Wahlleute) wird noch heute ein Ergebis erwartet. Nach Auszählung von 92 Prozent der Stimmzettel liegt Biden hier mit 49,5 Prozent vor Trump (48,9 Prozent). Ein baldiges Ergebnis wird auch in Georgia (16 Wahlleute) erwartet. Nach Auszählung von 92 Prozent der Stimmen liegt Trump (50,5 Prozent) hier derzeit voran. Der Abstand zu Biden (48,3 Prozent) ist in den letzten Stunden aber deutlich kleiner geworden.

USA-Karte mit den offenen Schlüsselstaaten

In Pennsylvania (20 Wahlleute) sind 79 Prozent der Stimmzettel ausgezählt. Trump hat mit 53,9 derzeit einen klaren Vorsprung vor Biden (44,8 Prozent). Mit Auszählung der Briefwahlstimmen dürfte der in Pennsylvania geborene Biden jedoch zulegen. Die Auszählung könnte sich hier bis Freitag ziehen. In Nevada (sechs Wahlleute) sind 86 Prozent der Stimmen ausgezählt. Dort liegt Biden mit 49,3 Prozent vor Trump (48,7 Prozent). Die Wahlbehörde des Bundesstaates hat angekündigt, die Auszählung werde nicht vor Donnerstag fortgesetzt.

In North Carolina (15 Wahlleute) sind 95 Prozent ausgezählt. Trump liegt mit 50,1 Prozent in Führung. Biden hat derzeit 48,6 Prozent. Allerdings werden Briefwahlstimmen, die spätestens am Wahltag abgeschickt wurden, noch bis zum 12. November akzeptiert.

Biden-Statement steht an

Biden will um 19.45 Uhr (MEZ) in Wilmington/Delaware ein Statement zur Wahl abgeben

McCarthy verharmlost Trumps Betrugsvorwürfe

Der Minderheitenführer des Repräsentantenhauses, Kevin McCarthy, will die Aufregung über die von Trump in den Raum gestellten Betrugsvorwürfe nicht teilen. Vielmehr zeigt sich McCarthy davon überzeugt, dass sich die Meinungsforscher erneut geirrt haben, „genau wie vor vier Jahren“.Datenschutz-Einstellungen öffnen:Soziale Netzwerke vollständig anzeigen

.@GOPLeader: „The American people have a voice. I know the pollsters were wrong, just like they were wrong four years ago.“

Full video here: https://t.co/cg0Q4DYS5W pic.twitter.com/FzjUAiTwDt— CSPAN (@cspan) 4. November 2020

Andere hochrangige Republikaner wollen diese Ansicht aber – noch – nicht teilen. So sagt der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, gegenüber ABC, dass es keine Hinweise auf Wahlbetrug gebe.

Bis wann Klarheit herrschen muss

Die Bundesstaaten müssen ihre Endergebnisse bis zum 8. Dezember beglaubigen und nach Washington melden. Diese Frist, als „safe harbor“ (Dt.: „sicherer Hafen“) bezeichnet, war zum Beispiel im Jahr 2000 bei Al Gores Entscheidung, seine Niederlage einzuräumen, entscheidend.

Sie ist die Voraussetzung für die Abstimmung der 538 Wahlleute. Das soll dieses Jahr am 14. Dezember passieren. Das Ergebnis wird dann am 6. Jänner im Kongress bekanntgegeben, am 20. Jänner wird der Wahlsieger mit der Vereidigung ins Amt eingeführt.

Trump fordert Nachzählung in Wisconsin

Trumps Kampagnenteam fordert eine sofortige Nachzählung der Stimmen im Bundesstaat Wisconsin – obwohl es dort noch gar kein finales Ergebnis gibt. Formal eingereicht werden kann so eine Forderung in Wisconsin, wenn der Vorsprung eines Kandidaten geringer als ein Prozent ist.

Trumps Kampagnenmanager Bill Stepien
APA/AFP/Saul Loeb

„Es hat Berichte über Verstöße in einigen Bezirken in Wisconsin gegeben, welche große Zweifel über die Gültigkeit der Ergebnisse aufkommen lassen“, sagt Trumps Kampagnenmanager Bill Stepien.

Trotz einer weitgehenden Auszählung der Stimmen verzögert sich die Bekanntgabe des Ergebnisses in Wisconsin. Es gebe nur zwei kleine Ortschaften mit zusammen 600 Einwohnern, deren Stimmen noch nicht erfasst seien, teilt die Wahlkommission von Wisconsin mit. Eine Mitarbeiterin der Kommission sagt dem Fernsehsender CNN, die Stimmen würden auf Bezirksebene und im ganzen Staat doppelt geprüft, um Fehler auszuschließen.

Eine „gute“ Nachricht?

Die Börsen hatten zuletzt wohl auf einen Sieg von Biden gesetzt. Die Wirtschaftspolitik in Deutschland hatte gleichfalls den Sieg von Biden vorausgesetzt. Hintergrund ist der Wunsch, dass die großen, mächtigen Institutionen wie der Internationale Währungsfonds IWF, wie die Welthandelsorganisation WTO oder auch die UN wieder mit einer Zusammenarbeit durch die USA rechnen dürfen – sofern Biden gewinnt

Der internationale Welthandel wird wieder schrankenloser, so Befürworter und Kritiker der früheren internationalen Vereinbarungen, die Trump weitgehend eingerissen hatte. Joe Biden wird ggf. auch solche Vereinbarungen wie TTIP wieder nach vorne bringen, also den Welthandel auf Basis sehr viel weitgehender Rahmenbedingungen.

TTIP war an den Protesten in Europa nicht gescheitert. Einzig Donald Trump hat die Vereinbarungen von der Tagesordnung genommen. Hintergrund war die Befürchtung, die US-Wirtschaft müsse sich gleichfalls diesen internationalen Regelungen unterwerfen.

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Von Manuel Cornelius Mittas

Freier Journalist, Video-Reporter, Mediengestalter, DJ & Musiker,

3 Gedanken zu „US Präsident Trump: Wenn bei der Wahl »betrogen« wird, geht er vor Gericht“

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